Nikotinpflaster

Nikotinersatztherapie (NRT) ist eine medikamentöse Maßnahme zur Behandlung der Nikotinabhängigkeit, bei der synthetisches oder pflanzliches Nikotin über die Schleimhaut des Mundes aufgenommen wird.

Raubstopf-Medikamente gegen das Rauchen: Wirkprinzip, Indikationen und Risiken

Besonderheiten der Wirkung von Nikotinersatzpräparaten

Nikotinersatztherapie (NRT) ist kein Allheilmittel und nicht dazu bestimmt, eine sofortige Heilung der Nikotinabhängigkeit zu erreichen; sie dient vielmehr als Hilfsmittel bei der Behandlung der psychischen und körperlichen Abhängigkeit vom Nikotin.

Die positiven Bewertungen von Nikotinersatzpräparaten entsprechen denen anderer medikamentöser Substitutionsverfahren, die auf einer fruchtbaren Ersatztherapie basieren. Solche Präparate wie Tabeks, Zitisin, Gamibasin, Lobelin und andere enthalten Alkaloide, die das Bedürfnis des Organismus nach Nikotin ergänzen.

Die Einnahme von Nikotin-Tabletten aktiviert biochemische Prozesse, die dem Nikotinkonsum ähneln; jedoch treten dabei vollständig keine Nebenwirkungen auf, die mit der direkten Wirkung von Nikotin auf den Organismus verbunden sind.

Auch gute Bewertungen für Nikotin-Tabletten gelten wie bei anderen Substitutionspräparaten: Diese können das Rauchen behindern und beim Nikotinkonsum Schwindel, Krämpfe, eine beschleunigte Atmung sowie ein verstärktes Herzklopfen hervorrufen.

Durch die Wirkung dieser Tabletten auf das Unterbewusstsein und im Reflexbogen entwickelt sich ein Verständnis für die Gefahren des Nikotinkonsums sowie der Entstehung von Nebenwirkungen.

Die Spezies der Tabletten gegen Rauchen

Es gibt verschiedene Arten von Nikotin-Tabletten, die sich nach dem Wirkprinzip, der Wirksamkeit und dem Preis unterscheiden. Der Preis hängt dabei von der Dosierung, der Packungsgröße und der Wirkung auf den Organismus ab.

In der Regel bestimmt der Preis der Nikotin-Tabletten deren Wirksamkeitsstufe zur Rauchentwöhnung. Billige Präparate dienen meist nur als vorübergehender Ersatz für Zigaretten.

Diese medikamentösen Präparate lassen sich in zwei Gruppen einteilen: nikotinhaltige und alkaloidische ohne Nikotin. Raucher mit höherem Alter sollten die Präparate der ersten Gruppe über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren einnehmen, während beginnenden Rauchern die zweite Gruppe von Tabletten zur Rauchentwöhnung verordnet wird.

Präparate mit geringem Nikotingehalt sind für das schrittweise Absenken des Rauchens und die Reduzierung des Konsums vorgesehen. Diese Tabletten können das schrittweise Gewöhnen an den niedrigeren Nikotinspiegel sowie eine Reihe von Nebenwirkungen hervorrufen.

Die zweite Gruppe der Nikotinersatztherapie enthält das Alkaloid Zitisin. In seiner Wirkung ähnelt es dem Nikotin; beim Rauchen herkömmlicher Zigaretten führt es jedoch zu einer Überdosierung. Zitisin gilt als belastend für den Organismus: Es erhöht den arteriellen Blutdruck, fördert die Adrenalinausschüttung und beschleunigt Puls sowie Atmung. Alkaloidhaltige Tabletten ermöglichen es nicht vollständig, das Rauchen zu beenden.

In dieser Zeit wurden neue Präparate eingeführt, die weder Nikotin noch seine Ersatzstoffe enthalten. Diese Tabletten der neuen Generation enthalten Bupropion und sind tatsächlich unschädlich; sie können den Patienten jedoch nicht vollständig von der nikotinischen Abhängigkeit befreien.

Beipackzettel zur Nikotin-Tablette

Die Nikotin-Tabletten sollten vom behandelnden Arzt basierend auf den diagnostischen Befunden des Patienten verschrieben werden. Die Einnahme muss streng nach dem Beipackzettel und der verordneten Dosierung erfolgen.

Die Wirksamkeit der Nikotin-Tabletten hängt direkt von der Willenskraft des Patienten und seinem Entschluss ab, die nikotinische Abhängigkeit zu überwinden. In anderen Fällen führen die Tabletten nicht zum gewünschten Erfolg.

Nach der Instruktion müssen die Raucherentwöhnungstabletten täglich (unabhängig von der Nahrungsaufnahme) mit einer Dosis von 1 mg zweimal pro Tag eingenommen werden. Bei vorliegenden Grunderkrankungen oder Auftreten unerwünschter Wirkungen muss die Dosierung verringert oder die Einnahme des Präparats abgebrochen werden.

Die Therapie dauert in der Regel 12 bis 15 Wochen und kann nach einer kurzen Pause wiederholt werden.

Kontraindikationen

Zu den Kontraindikationen für Nikotin-Tabletten zählen individuelle Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen auf die Wirkstoffe sowie onkologische Erkrankungen, psychische Störungen, Hypertonie, Ulkuskrankheiten, schwere kardiovaskuläre Erkrankungen, Niereninsuffizienz, Atherosklerose, schwerwiegende Atemwegserkrankungen, Pankreatitis und Schwangerschaft. Das Stillen ist ebenfalls eine Kontraindikation.

Die Anwendung der Präparate sollte bei älteren Patienten sowie bei Neigung zu Blutungen und in der postoperativen Phase mit Vorsicht erfolgen.

Ob Das sollten Sie wissen:

Viele Substanzen wurden ursprünglich als Medikamente auf den Markt gebracht. Beispiele hierfür sind Heroin, das zunächst als Hustenmittel für Kinder eingeführt wurde, sowie Kokain, das von Ärzten früher als Anästhetikum und zur Steigerung der Wachheit empfohlen wurde.


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