Augentätowierung

Die Augen­tätowierung ist eine spezielle Technik zur Applikation von Farbe, um das kosmetische Make-up für die Augen zu ersetzen. Diese Technologie kann eingesetzt werden, um Defekte und Narben am Körper zu verdecken sowie die Form der Augen zu verbessern. Augen-Tätowierung – kosmetische Make-up-Imitation

Besonderheiten der Augen­tätowierung

Es wird empfohlen, das Augen­tätowierungsverfahren in den kalten Jahreszeiten durchzuführen, um Infektionsquellen vermehrte Schweißbildung und Kontaminationsrisiken zu vermeiden. Vor dem Eingriff führt der Kosmetiker eine schmerzlindernde Lidocain-Injektion durch, wodurch Schmerzen sowie Schwellungen und Blutungen reduziert werden.

In manchen Augen­tätowierungssalons werden spezielle Salben und Sprays zur Entzündungsreduktion eingesetzt. Wird das Verfahren im Frühling oder Sommer durchgeführt, ist eine sorgfältige Nachsorge unerlässlich.

Der Kosmetiker kann die Augen­tätowierung durchführen, um den Raum oberhalb der Wimpern (dichtend) zu füllen, die Form der Augen zu korrigieren und das physische Make-up zu ersetzen. Das spezielle Pigment füllt diesen Raum dichtend aus; dadurch werden die Wimpern dicker und voluminöser. Falls notwendig kann die schwarze Linie über dem Auge vergrößert werden. Dazu wird vom Anfang der Größe der Wimpern herab der Raum gefüllt, und zur Korrektur des Augenwinkels füllt das Pigment die Grenzen der Wimpernlänge oder den Raum bis zum äußersten Punkt des Jahrhunderts aus.

Die Augen­tätowierung hat gute Bewertungen als korrigierendes Verfahren; sie ist besonders effektiv bei der Vergrößerung der Augen, da sie eine deutliche Kontur über der Linie der Wimpern erzeugt. Je nach Form des Auges kann man den Raum dichtend füllen oder von seinem Öffnungspunkt herab abgeben.

Die Augen­tätowierung ermöglicht einen langfristigen Effekt, der einem idealen physischen Make-up entspricht und den Einsatz von Kosmetikmitteln überflüssig macht.

Methoden der Augen­tätowierung

In der Kosmetologie gibt es verschiedene Techniken zum Augen-Tätowieren; dabei ist die intrakutane Methode am effektivsten. Sie dient zur Korrektur von Hautfarbenveränderungen, um Pigmentierungen und Rötungen zu beseitigen sowie Konturen der Augen zu definieren.

Die Dermabrasion-Methode ist unzureichend und belastet die Haut stark. Die vorgestellte Methode basiert auf einer Laser- oder chemischen Korrektur von Hautdefekten unter Einführung eines speziellen Pigments zur Konturbildung. Verfahren zur Augen-Tätowierung

Das intrakutane Augen-Tätowieren ist eine Technik, bei der das Pigment in die Oberhautschicht eingebracht wird. Diese Methode kann sowohl für Augenbrauen als auch für Wimpern eingesetzt werden und erhält positive Bewertungen als sichere und effektive Prozedur: Die Augenbrauen werden gepflegt und deutlich konturiert, während die Wimpern mehr Volumen erhalten.

Die Augen-Tätowierung muss unter sterilen Bedingungen mit speziell aufbereiteten Nadeln durchgeführt werden, um Infektionen wie Herpes, Hepatitis, HIV und Syphilis zu vermeiden.

Empfehlungen und Kontraindikationen

Bei falschen Bedingungen kann das Augen-Tätowieren zu schwerwiegenden Komplikationen und Hautschäden führen. Nach der Prozedur bis zur vollständigen Heilung muss auf den Besuch von Solariums, Saunen und Bädern verzichtet werden.

Im Laufe des Monats sollte die Haut mit entzündungshemmenden Salben und Cremes gepflegt werden, um die Wundheilung zu fördern. Die tätowierte Stelle darf nicht abgerieben, mit heißem Wasser gewaschen oder exfoliiert werden.

Bei falscher Heilung können allergische Reaktionen, Hautausschläge und Entzündungen auftreten. Sollten krankhafte Symptome oder Entzündungszeichen auftreten, muss sich der Patient unverzüglich an einen Kosmetiker oder behandelnden Arzt wenden.

Augentätowierungen sind bei Diabetes, allergischen Reaktionen, Asthma, onkologischen Erkrankungen, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herpes, Hautinfektionen, Epilepsie, offenen Wunden, schwerwiegenden chronischen Erkrankungen sowie Kreislaufstörungen kontraindiziert.

Ob Das sollten Sie wissen:

Zahnärzte sind relativ kürzlich entstanden; noch im 19. Jahrhundert gehörte das Ausreißen kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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