Teofedrin

Teofedrin – das kombinierte Arzneimittel mit bronchodilatatorischer und krampflösender Wirkung. Als Analoga gelten Bronchofilin, T-Fedrin und Trifedrin IS.

Darreichungsform und Bestand von Teofedrin

Theophedrin – ein kombinierter Arzneistoff mit bronchodilatatorischer und spasmolytischer Wirkung. Im Bestande von Teofedrina wiegen teofillin wasserfrei (0,1), das Phenobarbital (20 Milligramme), efedrina das Hydrochlorid (20 Milligramme), das Koffein wasserfrei (50 Milligramme), parazetamol (0,2 Milligramme), den Extrakt krassawki dick (3 Milligramme), zitisin (0,1 Milligramme) vor.

Neben den Hauptwirkstoffen enthält der Wirkstoff Mikrokristalline Cellulose, Kartoffelstärke, Natrium-Croscarmellos-Natrium, Calciumstearat sowie Hilfsstoffe wie Luft und Plasdon S-630 als Gleitmittel.

Pharmakologische Wirkung von Teofedrin

Teofedrin und seine Analoga wirken krampflösend auf die glatte Muskulatur der Bronchien. Unter dem Einfluss des Präparats erweitern sich die Bronchiallumen, dehnen sich die Lungenbläschen aus, die Herzfrequenz und -kraft nehmen zu sowie der Blutfluss im Herzen. Das Arzneimittel zeigt antiphlogistische Wirkung, besitzt M-cholinolytische Aktivität und einen moderaten diuretischen Effekt. Das Koffein im Präparat lindert Ermüdungsgefühl und Schläfrigkeit, stimuliert die psychomotorischen Zentren des Gehirns, verstärkt die Wirkung von Analgetika und wirkt analeptisch.

Der nichtnarkotische Analgetikum Paracetamol im Präparat hemmt das ZNS sowie beeinflusst die Temperaturregulations- und Schmerzzentren. Phenobarbital wirkt krampflösend und muskelrelaxierend. Phenobarbital im Teofedrin gewährleistet eine langanhaltende, sanfte Beruhigungswirkung und korrigiert den psychoemotionalen Zustand bei Patienten mit bronchialobstruktivem Syndrom unterschiedlicher Ätiologie.

Efedrin-Hydrochlorid stimuliert die Adrenorezeptoren der Bronchien, was deren Erweiterung bewirkt und die Erregbarkeit des Atemzentrums erhöht. Der Atmungsappetithemmer Zitisin reflektorisch moduliert das Atemzentrum gegenüber den verstärkten Impulsen aus dem Karotiskörper.

Der Belladonna-Extrakt enthält Alkaloide der Gruppe der Atropine, die schmerzstillend und krampflösend wirken.

Anwendungshinweise zu Teofedrin

In der Gebrauchsanweisung wird empfohlen, das Präparat zur Behandlung von Bronchialasthma oder obstruktiver Bronchitis in chronischer Form sowie bei Lungenemphysem einzusetzen.

Anwendungshinweise

Nach den Vorgaben der Gebrauchsanweisung nehmen erwachsene Patienten einmal täglich 0,5 bis 1 Tablette ein. Bei Bedarf kann die Tagesdosis auf dreimal erhöht werden; zulässig ist auch eine Erhöhung der Einzeldosis (bis zu drei Tabletten pro Tag). Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren wird eine Dosis von 0,25 bis 0,5 Tabletten empfohlen, Kindern von sechs bis zwölf Jahren eine Dosis von 0,5 bis 0,75 Tabletten. Teofedrin sollte morgens oder tagsüber eingenommen werden; die Behandlungsdauer bestimmt der Arzt.

Kontraindikationen zur Anwendung von Teofedrin

Die gleichzeitige Einnahme von Teofedrin ist bei Schlafstörungen, Atherosklerose der Hirn- und Koronargefäße, spastischen Zuständen, schweren Herzkrankheiten, Glaukom, Hyperthyreose sowie Lebererkrankungen kontraindiziert. Zudem darf Teofedrin nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffbestandteile vorliegt.

Besonderheiten bei der Anwendung von Teofedrin

Teofedrin sollte abends nicht eingenommen werden, da dies den Schlaf stören kann. Während der Einnahme des Präparats ist der Alkoholkonsum vollständig zu vermeiden.

Das Präparat sollte bei Diabetes mellitus mit Vorsicht angewendet werden, da es durch seine Wirkung den Blutzuckerspiegel erhöhen kann. Während der Einnahme sollten geistige Tätigkeiten, berufliche Aktivitäten und das Führen von Kraftfahrzeugen eingeschränkt werden.

Die Nebenwirkungen können sich verstärken, wenn Teofedrin gemeinsam mit Beta-Blockern, indirekten Antikoagulanzien, Chinolonen, Furosemid, Zimtidin, Carbamazepin, Verapamil, Antibiotika oder MAO-Hemmstoffen angewendet wird.

Theophedrin bewirkt die Entspannung der glatten Bronchialmuskulatur. parazetamol im Bestande von Teofedrina kann zur Intoxikation des Organismus bei der gemeinsamen Anwendung mit den Induktionsapparaten der Leberfermente und barbituratami bringen. Efedrin schwächt die Effektivität der Tranquilizer und analgetikow. Der Broncholititscheski Effekt des Mittels sinkt bei der einmaligen Aufnahme mit den Beta-Adrenoblockern.

Rifampicin verringert die Teofyllin-Konzentration im Blut; Oleandomycin, Ziprofloxacin und Erythromycin erhöhen sie. Teofedrin reduziert die Heilwirkung von Doxycyclin sowie dessen Resorption. Die Anwendung von Teofedrin in Kombination mit Linkomycin ist unzulässig.

Die gleichzeitige Einnahme von Teofedrin mit Antiepileptika und Psychopharmaka sollte vermieden werden. Der Effekt der antihypertensiven Präparate, oraler Kontrazeptiva und Antidepressiva nimmt bei gleichzeitiger Anwendung mit Teofedrin üblicherweise ab; der Effekt von mukolytischen und diuretischen Mitteln kann hingegen steigen.

Nebeneffekte von Teofedrin

Während der Behandlung mit Teofedrin können Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Übelkeit, Tachykardie, Tremor, Schlaflosigkeit sowie Harnverhalt auftreten.

Bei einer Überdosierung von Teofedrin sind Nystagmus, Ataxie, Kopfschmerzen, Schwäche, Störungen der Herzaktivität und eine Senkung des arteriellen Blutdrucks möglich; hinzu kommen Krampfanfälle, vermehrte Schweißbildung sowie nervöse Erregung.

Bei Überdosierung ist die Magenspülung angezeigt. Zudem muss eine symptomatische Therapie unter ständiger Kontrolle der lebenswichtigen Körperfunktionen (Atmung, Puls, arterieller Blutdruck) erfolgen.

Lagerungsbedingungen

Teofedrin sollte an einem lichtgeschützten Ort bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C aufbewahrt werden.

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