Mastoiditis nach Bezold

Mastoiditis nach Bezold (benannt nach dem russischen Otorhinolaryngologen A.S. Bezold, 1842–1908; das Wort „Mastoeides" leitet sich von griechisch *mastoeidēs* – schößlingsartig – und *ossiculare* – knöchernes Gebilde ab) – eine Entzündungsform der Mastoiditis, bei der durch die mediale Wand des Schläfenbeinlabyrinths ein Abszess in den Halsmuskulaturraum ausbricht; sie äußert sich durch Zwangshaltung des Kopfes, Bewegungseinschränkungen und Nackenschwellung und kann einen Halslymphknotenentzündung oder eine Halsphlegmone imitieren.

Ob Sie sollten wissen:

Im Bemühen, die Patienten zu entlasten, übertreiben Ärzte häufig. So hat beispielsweise der Chirurg Charles Jensen in der Zeit zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen zur Entfernung von Neubildungen durchgeführt.


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