Die Hautwarze

Die Hautwarze (Verruca) – eine gutartige Neubildung der Haut, die sich aus einer Proliferation von Rete-epidermis-Zellen und der Oberhaut entwickelt; sie wird durch das Humanpapillomvirus (HPV) über den Kontaktweg übertragen.

Arten der Hautwarzen:

  • Spitzwarze (Acuminata; Synonym: Kondylom acuminatum) – am häufigsten in der Analregion und den Inguinalfalten sowie auf der Haut der Geschlechtsorgane lokalisiert; sie erscheint als rosa Formation, die an einen eingezogenen Blumenkohl erinnert.
  • Flachwarze (Plana; Synonym: Juvenis) – befindet sich meist auf der Rückseite der Hände und bei jungen Männern; sie manifestiert sich als kleine, abgeflachte runde Papule, die farblich kaum von der umgebenden Haut unterscheidbar ist.
  • Dichte Warze (dura; veraltet) – allgemeine Bezeichnung für flache und einfache Hautwarzen.
  • Plantarwarze (Plantaris; Synonym: Hornwarze) – gekennzeichnet durch Schmerzen, lokalisiert an Stellen mit hohem Druck auf den Fußsohlen; sie zeigt sich als einfache Warze mit hornartigen Auswüchsen unter der Hornhaut.
  • Einfache Warze (Vulgaris; Synonym: Gewöhnliche Hautwarze) – häufiger an den Händen lokalisiert; sie erscheint als graubraunes, dichtes Knötchen (Durchmesser bis zu 0,5 cm) mit unebener Oberfläche.
  • Weich (mollis) – die veraltete allgemeine Bezeichnung für sich auf der Haut bildende Neubildungen bei neuartigen Tumoren und der Recklinghausen-Krankheit.
Ob Sie sollten wissen:

Während des Niesens kommt unser Organismus vollständig zum Stillstand; sogar das Herz bleibt kurzzeitig stehen.


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