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Gaumenmandelentzündung

Gaumenmandelentzündung – Entzündung der Mandeln. Man unterscheidet die akute Tonsillitis von der chronischen; die akute Tonsillitis wird als Angina bezeichnet.

Ursachen der Gaumenmandelentzündung

Ursachen der Mandelentzündung Die Gaumenmandelentzündung dieses infektiös, und in einigen Fällen die infektiös-allergische Erkrankung, die vom Luft-Tröpfchenweg übergeben wird. Manchmal kann die Gaumenmandelentzündung bei den Kindern und fäkal-oralnym in der Weise übergeben werden. Zu den Erregern dienen die Bakterien und die Viren. Die Virusinfektion, die die Gaumenmandelentzündung herbeiruft, ist in der ossenne-Winterperiode besonders florid, und die selben Viren, die ORWI und ORS herbeirufen, tragen zur Entwicklung der Gaumenmandelentzündung bei. Nachher kann sich die bakterielle Infektion anschließen, in der überwiegenden Mehrheit der Fälle die Gaumenmandelentzündung rufen die Streptokokken herbei. Für das Entstehen der Gaumenmandelentzündung, außer dem infektiösen Agenten, ist die Senkung der Immunität notwendig, dass es bei der Unterkühlung, der Übermüdung, nerazionalnom und besonders die Kombination dieser Faktoren oft vorkommt.

Formen der Gaumenmandelentzündung

Die Gaumenmandelentzündung kann akut oder chronisch verlaufen.

Die akute Tonsillitis (Angina) lässt sich je nach klinischen Besonderheiten in folgende Formen unterteilen:

  • Kataral
  • Follikulär
  • Lückenartige
  • Fibrinöse
  • Die Herpetische
  • Die Phlegmonöse
  • Geschwür-Nekrotische
  • Die gemischten Formen.

Die langdauernde Gaumenmandelentzündung kann einfach und toxisch-allergisch sein. Die einfache langdauernde Gaumenmandelentzündung wird nur von lokalen Symptomen gezeigt, die toxisch-allergische Form wird durch eine ausgeprägte Exazerbation des allgemeinen Organismuszustands (Lymphadenitis, Komplikationen seitens des kardiovaskulären Systems, der Gelenke, der Nieren usw.) begleitet.

Die Symptome der Gaumenmandelentzündung

Die Symptome der Gaumenmandelentzündung in der akuten Form der Erkrankung (der Angina) sind folgende: starker Schmerz in der Kehle, sich verstärkend beim Schlucken, Engegefühl, Atembehinderung. Der allgemeine Zustand des Organismus verschlechtert sich; es treten Schwäche, Unwohlsein, hohe Temperatur und Gelenkschmerzen auf. Die Temperatur kann erheblich – bis 38–39°C ansteigen.

Symptome der Mandelentzündung

Die Symptome der Gaumenmandelentzündung in der chronischen Form sind ähnlich, jedoch weniger ausgeprägt. Schmerz und Fieber fehlen gewöhnlich; es kann lediglich ein leichter Schluckbeschwerden geben, das Gefühl von Enge in der Kehle sowie unangenehmer Mundgeruch. Der allgemeine Zustand des Organismus leidet, ist aber nicht so ausgeprägt wie bei der akuten Tonsillitis.

Die Gaumenmandelentzündung verläuft bei Kindern schwerer als bei Erwachsenen. Aufgrund starker Schluckbeschwerden kann das Kind auf Nahrung und Getränke verzichten; häufig wird der Temperaturanstieg von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begleitet.

Ein charakteristisches Symptom der Gaumenmandelentzündung ist die sichtbare Vergrößerung der Mandeln. Je nach Form sind sie hellrot (akute Tonsillitis) oder stagnierend rot (chronische Tonsillitis). Je nach Verlauf können sie von Pseudomembranen, Eiteransammlungen, Belägen oder Ulzerationen bedeckt sein.

Diagnostik der Gaumenmandelentzündung

Die Diagnose stützt sich auf die allgemeinen und vor allem lokalen charakteristischen Symptome. Bei schwerer akuter Tonsillitis oder hartnäckiger chronischer Entzündung erfolgt eine bakteriologische Untersuchung des Racheninhalts zur Identifizierung des Erregers sowie eine Blutuntersuchung.

Wie behandelt man die Gaumenmandelentzündung?

Vor einigen Jahren herrschte noch Unsicherheit bezüglich der Behandlung; heute ist die Anwendung von Antibiotika etabliert. Allerdings ist dies nicht immer einfach: In manchen Fällen können Antibiotika mehr Schaden als Nutzen stiften, in anderen sind sie unverzichtbar. Ungeachtet des scheinbaren Harmlosseins („Wer hat schon von einer Angina geschworen?") kann die Gaumenmandelentzündung, insbesondere bei streptokokkaler Ätiologie, schwere Komplikationen auslösen, deren Ursache ein Immunitätsversagen ist. Nachweislich führen Glomerulonephritis (schwere Nierenschädigung) und Rheuma auf eine inadäquate Behandlung zurück.

Die einfache Form der Gaumenmandelentzündung erfordert eine intensive lokale antibakterielle Therapie: Gurgeln mit antiseptischen Lösungen, Lutschen von antibakteriellen Bonbons, Jodierung der Mandeln sowie Inhalationen – dies sollte stündlich bis zur vollständigen Reinigung der Mandeln erfolgen. Zudem ist die Wärmetherapie des Rachens wichtig (z. B. wollener Schal) und reichliches warmes Trinken. Bei akuter Entzündung werden zusätzlich nichtsteroidale entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente eingesetzt; Antibiotika sind in diesem Fall nicht empfohlen, da sie die lokale Immunität unterdrücken können.

Schwere Formen der Angina erfordern strenge Bettruhe sowie eine antibiotische Therapie. Die lokale Behandlung sollte dabei ebenso intensiv sein wie bei der einfachen Form.

Bei der chronischen Gaumenmandelentzündung sind die therapeutischen Ansätze derzeit kontrovers diskutiert. Früher wurde ausschließlich die chirurgische Entfernung der Mandeln empfohlen; heute raten jedoch die meisten HNO-Ärzte aufgrund der bekannten Komplikationen nach Tonsillektomie davon ab, sich zu früh für eine Operation zu entscheiden. Bei chronischer Entzündung wird eine ätiotrop gerichtete Behandlung (gegen den spezifischen Erreger) durchgeführt, ergänzt durch entzündungshemmende, immunstimulierende und allgemein stärkende Mittel sowie physiotherapeutische Verfahren – alles im intensiven Kurs parallel, ggf. mit Wiederholung der Kur.

Das Fehlen von Ergebnissen nach mehreren Intensivbehandlungen, häufige Rückfälle (2 bis 4 pro Jahr) sowie Merkmale rheumatischer Infektionen anderer Organe (Herz, Nieren, Gelenke) sprechen für eine chirurgische Entfernung der Mandeln.

Behandlung der Gaumenmandelentzündung mit Volksmitteln

Die Behandlung der Gaumenmandelentzündung mit Volksmitteln kann sehr ertragreich sein; üblicherweise werden diese Mittel in der konventionellen medikamentösen Therapie als notwendige Supplemente eingesetzt. Jedoch ist es nicht empfehlenswert, eine solche Behandlung eigenständig ohne ärztliche Beratung zu beginnen, da die Anwendung alleiniger Volksmittel dazu führen kann, dass sich die Gaumenmandelentzündung in einen erschwerteren oder langwierigen Verlauf entwickelt.

Behandlung der Mandelentzündung mit Furazolidin Aus den Volksmitteln der Behandlung der Gaumenmandelentzündung werden die Spülungen von den Suden der Heilgräser (die Kamille, den Eibisch, den Salbei, die Mutter-und-Stiefmutter, die Ringelrose u.a.), 1-1,5 % von der Lösung des Wasserstoffperoxids, den Lösungen der Soda, des Salzes im warmen Wasser breit verwendet. Machen die Inhalationen die Sude der Heilgräser (der Eukalyptus, den Salbei, die Kamille u.a.m.). Als allgemein kräftigendes Mittel ist die Anwendung des Honigs und anderer Lebensmittel der Bienenzucht (matotschnoje die Milch, propolis, der Blütenstaub) ergebnisreich. Als immunostimulierende Mittel ernennen die Pflanzenextrakte des Eibisches, des Schachtelhalmes, des Stachelstrauch, echinazei purpurn.

Die Behandlung der Gaumenmandelentzündung mit Volksmitteln ist im Falle fehlender individueller Verträglichkeit von Heilpflanzen und Bienenprodukten möglich.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus, verbraucht jedoch rund 20 % des Sauerstoffs, der über das Blut zugeführt wird. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich anfällig für Schäden durch Sauerstoffmangel.


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