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Nahrungsmittelallergien im Kindesalter

Lebensmittel, die bei Kindern eine Nahrungsmittelallergie auslösen können Eine der häufigsten Formen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Nahrungsmittelallergie im Kindesalter, deren Grundlage komplexe Immunmechanismen sind. In der Regel manifestiert sich eine Allergie gegen Lebensmittel bereits im ersten Lebensjahr des Kindes, sobald es beginnt, verschiedene Nahrungsmittel auszuprobieren. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Erscheinung ein Risikofaktor für die Entwicklung aller späteren allergischen Erkrankungen beim Kind darstellt. Zudem kann eine Nahrungsmittelallergie das Auftreten von allergischen Vaskulitiden sowie Schäden an den Nieren, dem Gastrointestinaltrakt und den kardiovaskulären sowie nervösen Systemen auslösen.

Symptome der Nahrungsmittelallergie im Kindesalter

Alle Symptome einer Nahrungsmittelallergie beim Kind lassen sich in systemische und lokale allergische Reaktionen unterteilen. Zu den systemischen Reaktionen zählt der anaphylaktische Schock, während die lokalen Reaktionen weiter in gastrointestinale, respiratorische und kutane Formen gegliedert sind.

Die gastrointestinalen Symptome einer Nahrungsmittelallergie beim Kind umfassen üblicherweise Folgendes:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung oder instabiler Stuhl
  • Mundfäule
  • Bauchschmerzen
  • Koliken
  • Durchfälle
  • Blähbauch

Häufig treten gastrointestinale allergische Reaktionen bei Kindern auf, die oft von Schwellungen der Lippen und Zunge begleitet sind.

Zu den häufigsten respiratorischen Manifestationen einer Lebensmittelallergie bei Kindern zählen:

  • Allergische Rhinitis
  • Länger anhaltender spastischer Husten
  • Rezidivierende Lungeninfiltrate
  • Rezidivierende bronchiale Obstruktionssymptomatik

Hauterscheinungen bei Kindern treten als häufigste Manifestationen allergischer Reaktionen auf; dazu zählen Nesselsucht, Strophulus, Angioödem sowie atopische und Kontaktdermatitiden

Die klinischen Symptome hängen stark vom betroffenen Organ oder System ab: Regelmäßig konsumierte Lebensmittel lösen meist weniger ausgeprägte Reaktionen aus, während selten genutzte Inhaltsstoffe oft schwere allergische Reaktionen mit deutlicher Nahrungsverbindung hervorrufen.

Komarowski zur Lebensmittelallergie beim Kind

Der bekannte Arzt Komarowski empfiehlt bei Verdacht auf eine Lebensmittelallergie zunächst die strikte Vermeidung des auslösenden Lebensmittels; da Eltern die Auslöser meist selbst erkennen, ist dies einfach umzusetzen. Sollte das Allergen in den Magen aufgenommen worden sein, wird dem Kind ein Einlauf zur Entfernung des Antigens empfohlen.

Komarowski betrachtet die Lebensmittelallergie als vorübergehendes Phänomen, das sich oft nach einiger Zeit von selbst zurückbildet; daher kann das ausgeschlossene Produkt später (nach 2 bis 2,5 Jahren) wieder eingeführt werden – jedoch nur schrittweise und in kleinen Mengen. Bei älteren Kindern sind solche Experimente meist erfolglos, da eine natürliche Immuntoleranz in diesem Alter selten eintritt.

Der bekannte Arzt Komarowski empfiehlt die Anwendung von Medikamenten zur Behandlung einer Lebensmittelallergie ausschließlich dann, wenn eine strikte Diät nicht wirksam ist oder allergische Reaktionen trotz Vermeidung des Auslösers auftreten. Zudem werden Medikamente empfohlen, wenn das Allergen nicht vermieden werden kann oder der Auslöser unbekannt bleibt.

Die Behandlung von Lebensmittelallergien bei Kindern.

Viele Experten betrachten Diäten als die effektivste Therapieform. Sie basieren auf dem vollständigen Ausschluss aller allergenhaltigen Lebensmittel sowie von Nahrungsmitteln, die Schleimhäute reizen (z. B. durch Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Emulgatoren). Stattdessen werden natürliche und spezialisierte Ersatzprodukte empfohlen.

Zu diesen Lebensmitteln zählen:

  • Heil- und vorbeugende Mischungen aus hydrolysiertem Milcheiweiß, die bereits ab der Geburt verabreicht werden können.
  • Hypoallergene Milchbreisorten.
  • Spezialisierte Mischungen mit isoliertem Sojaeiweiß, die Kindern ab einem halben Jahr verabreicht werden können.
  • Hypoallergene Monokomponenten-Pürees aus Gemüse, Früchten und Beeren, deren Verzehr für Kinder ab dem halben Jahr empfohlen wird.
  • Hypoallergene Fleischkonserven (z. B. Truthahn, Pferd) für das Kind ab dem zehnten Monat.

Experten betonen, dass eine Diät bei Lebensmittelallergien nicht dazu führen sollte, dass Kinder auf Muttermilch und Beikost verzichten müssen. Dies liegt daran, dass diese Nahrungsmittel nicht nur Nährstoffe und Vitamine liefern, sondern auch Schutzfaktoren, Enzyme sowie Hormone enthalten.

Nahrungsmittelallergien bei Kindern – Behandlung und Prävention Zur Behandlung der Lebensmittelallergien bei Kindern werden häufig medikamentöse Präparate eingesetzt. Die am weitesten verbreiteten davon sind Probiotika.

  • Bei der Ernährung von Kindern mit Lebensmittelallergien sollte nicht auf Muttermilch und Beikost verzichtet werden, da diese Nahrungsmittel neben Nährstoffen und Vitaminen auch Schutzfaktoren, Enzyme sowie Hormone enthalten.
  • Präparate zur Senkung der Chromolyse.
  • Glukokortikoide.
  • Enterosorbenzien
  • Fermente

Daher dürfen Antihistaminika nicht übersehen werden; zudem erfordern hormonelle Medikamente bei der Behandlung von Lebensmittelallergien Vorsicht, da sie Immunitätsstörungen, Übergewicht und das Risiko bakterieller Komplikationen auslösen können. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte lokale Hormonpräparate, die eine weniger starke Wirkung auf den Organismus des Kindes entfalten.

Um Hauterscheinungen zu vermeiden, werden bei der Behandlung von Lebensmittelallergien bei Kindern Antihistaminika empfohlen; unter ihnen fallen Tropfen wie Fenistil als eines der wenigen Präparate auf, die bereits ab dem ersten Lebensmonat eingesetzt werden können. Diese Tropfen lindern allergische Rhinitis-Symptome für 15 bis 40 Minuten, erleichtern die Atmung und befreien von Juckreiz bei Hauterscheinungen.

Ob Sie sollten wissen:

Nach Statistiken steigt das Risiko für Rückentraumata auf 25 % und das Risiko für Herzinfarkte auf 33 %. Seien Sie vorsichtig.


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