Paracetamol

Paracetamol – ein Wirkstoff mit schmerzstillender, fiebersenkender und entzündungshemmender Wirkung.

Gabeform und Haltbarkeit

Das Arzneimittel wird als Tablette (in Packungen mit 12 bzw. 30 Stücken) eingenommen.

Wirkstoff: Paracetamol (pro Tablette 500 mg)

Anwendungshinweise

Paracetamol zur Linderung von Schmerzen bei folgenden Erkrankungen oder Zuständen:

  • Migräne
  • Paracetamol zur Linderung von Schmerzen bei folgenden Erkrankungen oder Zuständen:
  • Trauma, Dysmenorrhö
  • Paracetamol zur Linderung von Neuralgien
  • Paracetamol zur Behandlung von Zahn- und Kopfschmerzen
  • Paracetamol zur Linderung von Myalgien
  • Paracetamol zur Behandlung von Arthralgien

Das Präparat wird auch bei infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt, die mit fieberhaften Zuständen einhergehen.

Kontraindikationen

  • Leber- und Niereninsuffizienz
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe des Präparats
  • Kindesalter bis zum 12. Lebensjahr

Vorsichtiger Gebrauch

  • Virushepatitis
  • Langjähriger Alkoholismus
  • Gutartige Hyperbilirubinämie
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Anwendungsform und Dosierung

Paracetamol wird in einer Dosis von 500 mg dreimal bis viermal täglich eingenommen. Es ist nicht empfehlenswert, die maximale Tagesdosis von 4 g zu überschreiten; die Einnahme des Präparats sollte zudem nicht länger als 5–7 Tage fortgesetzt werden.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Paracetamol kann folgende unerwünschte Wirkungen hervorrufen:

  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie) durch das Präparat;
  • Thrombozytopenie, Agranulozytose, das Felty-Syndrom, Neutropenie sowie Pancytopenie
  • Allergische Reaktionen wie Hautjucken, Urtikaria und Nesselsucht

Besondere Hinweise

Bei der Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft sind eine Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion sowie das Gilbert-Syndrom zu beachten; im fortgeschrittenen Alter wird empfohlen, die Tagesdosis und die Anwendungsdauer des Präparats zu reduzieren.

Es ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen entzündungshemmenden und schmerzstillenden Arzneimitteln, da diese Paracetamol enthalten können, sowie mit oralen Glukokortikoiden, Antikoagulanzien und Acetylsalicylsäure.

Analoga

Strukturelle Analoga des Paracetamols sind unter anderem Panadol, Kalpol, Efferalgan und Meksalen.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit

Aufbewahren bei Raumtemperatur an einem trockenen und für Kinder unzugänglichen Ort.

Die Haltbarkeit des Präparats beträgt maximal drei Jahre.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Beim Niesen kommt es zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Atmung; das Herz schlägt dabei jedoch weiterhin.


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