Chondrodystrophie

Achondroplasie – Ursachen und Behandlung Schwangerschaft – ein komplexer und langwieriger Prozess, der auch nach der Geburt eines kerngesunden Kindes nicht zwingend abgeschlossen ist. Das Auftreten von Entwicklungsstörungen beim Kind kann unterschiedlichste Ursachen haben: Entweder entstehen die Fehlbildungen im Laufe der gesamten Schwangerschaft oder sie sind bereits bei der Konzeption durch genetische Defekte der Eltern bedingt. Eine solche Pathologie ist die Chondrodystrophie, auch als Zwergwuchs bezeichnet, die auf einer angeborenen Skelettdeformierung beruht.

Chondrodystrophie: Genetik

Die intrauterine Entwicklung des Fötus folgt einem genetischen Programm, das bereits bei der Konzeption festgelegt ist. Als angeborene Pathologie stellt die Chondrodystrophie eine Skelettdeformierung dar, deren Entstehung auf zwei Hauptfaktoren zurückzuführen ist: Zum einen die Vererbung eines anomalen Gens von den Eltern, sofern einer oder beide an der Erkrankung leiden. Dies bestätigt die genetische Wahrscheinlichkeit für den erblichen Typ beim Kind.

Der zweite und am häufigsten vorkommende Faktor für die Entstehung angeborener Defekte sind zufällige Mutationen in den Keimzellen eines Elternteils. In diesem Fall erhält das Embryo ein mutiertes Gen, das zur Entwicklung der Chondrodystrophie führt. Folglich kann auch bei völlig gesunden Eltern ein Kind mit dieser Pathologie geboren werden. Die Wahrscheinlichkeit für die Geburt eines kranken Kindes steigt signifikant an, wenn das Alter des Vaters mehrere 40 Jahre beträgt.

Zur frühzeitigen Erkennung der Chondrodystrophie beim Fötus wurden bis zum Ende des letzten Jahrhunderts spezielle Tests entwickelt. Diese Verfahren sind jedoch nur dann indiziert, wenn beide Elternteile bereits eine ähnliche Abnormalität aufweisen.

Chondrodystrophie: Ursachen und Symptome

Angeborene Skelettpathologien können einen erblichen Charakter haben oder infolge zufälliger Genmutationen in den Keimzellen der Eltern entstehen. Für die ähnlichen genetischen Veränderungen, die beim Kind zur Chondrodystrophie führen, gibt es ausreichend Gründe. Die Übertragung defekter Chromosomen ist jedem zukünftigen Elternteil möglich.

Meistens sind Mutationen im Organismus mit ungünstigen ökologischen Bedingungen und schädlichen Faktoren in der Produktion verbunden. Auch können Veränderungen in den Keimzellen im Laufe des physiologischen Alterns des Menschen entstehen. Gerade deshalb ist das Risiko einer Geburt eines Kindes mit Chondrodystrophie bei Eltern im fortgeschrittenen Erwachsenenalter erhöht; in ähnlichen Situationen fällt das mutierte Gen besonders häufig vom Vater an das Kind.

Achondroplasie – Hormontherapie Die klinischen Erscheinungsformen dieser Erkrankung lassen sich unmittelbar nach der Geburt des Kindes beobachten. Das Neugeborene mit Chondrodystrophie weist einen disproportional kurzen Ober- und Unterbauch sowie einen großen Kopf auf. Die körperliche Entwicklung solcher Kinder unterscheidet sich im frühen Alter von der Norm: Während Rumpf und Kopf altersentsprechend wachsen, verlängern sich die Gliedmaßen vor allem durch distale Abschnitte; das Wachstum der Hüft- und Schulterknochen erfolgt hingegen deutlich verzögert.

Die Chondrodystrophie geht nicht nur mit einem kosmetischen Defekt einher. Aufgrund der disproportionalen Körpergröße kommt es zu einer erhöhten Belastung von Wirbelsäule und unteren Extremitäten, was sekundär weitere Skelettdeformitäten zur Folge hat. Zwar bleibt die Intelligenz bei dieser Erkrankung unbeeinträchtigt, doch begünstigt sie das Auftreten verschiedener psychischer Störungen. Da eine Korrektur der genetischen Defekte unmöglich ist, existieren dennoch Behandlungsmethoden, die es ermöglichen, die Körpergröße durch chirurgische Eingriffe und hormonelle Therapien zu steigern.

Ob Sie sollten dies wissen:

Wissenschaftler der Oxford University haben in einer Reihe von Studien festgestellt, dass Vegetarismus das menschliche Gehirn schädigen kann, da er zur Verringerung seiner Masse beiträgt. Daher empfehlen die Experten, Fisch und Fleisch nicht vollständig von der Ernährung auszuschließen.


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