Amiridin

Amiridin-Tabletten Amiridin – ein Präparat, das die neuro-muskuläre Erregbarkeit erhöht.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Amiridin wird als Tablette (in 50-Stück-Polymertabletten) verabreicht.

Wirkstoffgehalt pro Tablette: Amiridin – 20 mg

Anwendungshinweise

  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Myasthenia gravis, Polyneuropathie, Neuritis, Myasthenie, Polyneuropathie, Polyradikuloneuropathie), demyelinisierende Erkrankungen (in Kombination mit anderen Präparaten);
  • Bulbärparalysen und -paresen bei organischen Infektionen des Zentralnervensystems, die im Verlauf der Rehabilitation auftreten;
  • Darmpathologie.

Kontraindikationen

Absolute Kontraindikationen:

  • Ulzerative Gastritis und Ulkus im Stadium der Verschlimmerung;
  • Bronchialasthma
  • Epilepsie
  • Vestibuläre und extrapyramidale Störungen
  • Bradykardie
  • Herzinsuffizienz
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe des Arzneimittels

Relative Kontraindikationen (Amiridin sollte bei folgenden Erkrankungen/Vorgeschichten mit Vorsicht angewendet werden)

  • Magengeschwüre
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Schilddrüsenüberfunktion

Amiridin erhöht die Uterotonie.

Anwendungsform und Dosierung

Einnahme von Amiridin

Empfohlenes Dosierungsregime

  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Myasthenie): 1–3-mal täglich mit einer Dosis von 10–20 mg; Kurzdauer von 1 bis zu 2 Monaten;
  • Myastenische Krisen (kurzfristige Therapien): 5–6-mal täglich mit einer Dosis von 20–40 mg;
  • Darmatonie (Behandlung oder Prophylaxe): 2–3-mal täglich mit einer Dosis von 20 mg; Kurzdauer von 1 bis zu 2 Wochen.

Nebenwirkungen

  • Verdauungssystem: verstärkte Darmtätigkeit, vermehrte Speichelbildung, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
  • Andere Nebenwirkungen: Schwindel, verlangsamter Herzschlag

Besondere Hinweise

Während der Therapie darf Alkohol nicht konsumiert werden

Während der Einnahme von Amiridin ist auf die Teilnahme am Kraftverkehr und an Arbeiten zu verzichten, bei denen erhöhte Konzentration der Aufmerksamkeit erforderlich ist

Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln

Bei der gleichzeitigen Gabe von Amiridin mit bestimmten anderen Arzneimitteln oder Substanzen können folgende Wirkungsstörungen auftreten:

  • Präparate, die das Zentralnervensystem depressiv wirken (einschließlich Alkohol): Verstärkung des sedierenden Effekts
  • M-cholinomimetika sowie andere Cholinesterase-Hemmer: Verstärkung ihrer Wirkung
  • Andere cholinerge Wirkstoffe: Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer cholinergen Krise bei Myasthenia gravis
  • Beta-Adrenoblocker: Verstärkung von Bradykardien

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

An einem lichtgeschützten, für Kinder unzugänglichen Ort lagern.

Haltbarkeit: 3 Jahre

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