Anämie

Anämie

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle ist eine erniedrigte Hämoglobinkonzentration im menschlichen Blut mit einem Eisenmangelzustand (Sideropenie) verbunden; dieser Zustand wird als Anämie bezeichnet und nach offiziellen medizinischen Statistiken bei fast 20 Prozent der Bevölkerung diagnostiziert.

Der normale Hämoglobinwert im Organismus eines gesunden Erwachsenen liegt in folgenden Grenzen: 115–145 g/l für Frauen und 132–164 g/l für Männer.

Bei Anämie kommt es neben der Senkung des Hämoglobins auch zu einer Abnahme der Erythrozytenzahl im Blut.

Ursachen der Anämie

Zu den Hauptursachen von Eisenmangelzuständen und daraus resultierenden Anämien zählen vor allem Blutverluste durch umfangreiche Operationen, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Nasenbluten; hinzu kommen regelmäßige Blutspenden.

Neben langdauernden Blutungen mit erheblichem Blutverlust können auch akute und chronische Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts als Ursachen der Anämie dienen, bei denen die Eisenaufnahme im menschlichen Organismus gestört ist.

Ein erhöhter Eisenbedarf des Organismus wird häufig von einem Rückgang des Hämoglobins im Blut begleitet; dies tritt bei Frauen insbesondere während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit auf.

Die Ursachen einer Anämie lassen sich eindeutig feststellen: Dazu zählen langjähriger Vegetarismus, eine minderwertige Ernährung sowie die strenge Beachtung von Hungerkuren. Alle genannten Ernährungsfehler erhöhen das Risiko für eine Anämie auch bei ansonsten gesunden Menschen erheblich.

Die Ursachen einer Anämie bei Kindern liegen in der physiologischen Unreife des hämatopoetischen Systems. Das Fortschreiten der Anämie wird durch dieselben ungünstigen Faktoren begünstigt, die auch bei Erwachsenen eine Rolle spielen.

Stadien der Anämie

Symptome der Anämie

Experten unterscheiden drei Hauptstufen der Anämie, die in leicht, mittel und schwer eingeteilt werden. Die Einordnung des jeweiligen Krankheitsfalls ist ohne Laboruntersuchungen allein auf Schätzung basierend oft sogar für medizinisches Personal sehr schwierig. Das entscheidende Kriterium zur Bestimmung der Schweregrads ist der Hämoglobinwert, der ausschließlich durch eine Blutanalyse ermittelt werden kann.

Die leichte erste Erkrankungsstufe wird durch eine unbedeutende Senkung des Hämoglobinspiegels definiert: bei Männern liegen die Werte zwischen 100 und 120 g/l, bei Frauen zwischen 90 und 110 g/l.

In der Regel bemerken Patienten keine Veränderungen ihres Zustands. Als Behandlung für diese Art von Anämie wird empfohlen, auf eine angepasste Ernährung zu achten und Lebensmittel mit einem erhöhten Eisengehalt zu konsumieren.

Bei der zweiten, mittelschweren Stufe der Anämie ist die Senkung des Hämoglobinspiegels signifikant ausgeprägt: Die Werte liegen zwischen 70 und 80 g/l. Für diesen Zustand sind folgende Symptome charakteristisch: Kopfschmerzen, leichte Schwindelanfälle usw. In diesem Fall reicht eine Ernährungsumstellung nicht aus; es werden daher eisenhaltige Medikamente verschrieben.

Das schwere dritte Stadium der Anämie gilt als lebensgefährlich. Das Hämoglobin sinkt auf Werte von bis zu 70 g/l und liegt damit unter dem Normalbereich. Es treten Störungen im kardiovaskulären System auf, die Durchblutung wird beschleunigt (oder vermindert), und der allgemeine Zustand des Organismus verschlechtert sich erheblich.

Zu den Symptomen der Anämie gehören...

Allgemein sind für diese Erkrankung folgende Symptome charakteristisch: Die Patienten beklagen vermehrte Erschöpfbarkeit, Schwäche, Extremitätenzittern (Tremor) und häufigen Schwindel.

Das Aussehen der an Anämie leidenden Personen lässt sich bei der äußeren Untersuchung leicht erkennen. Die Hautdecken dieser Patienten sind trocken und sehr blass; manchmal weist die Haut eine bläuliche Färbung auf, während die Schleimhäute ebenfalls einen unnatürlich blassen Farbton haben.

Selbst geringste körperliche Belastungen lösen bei anämischen Patienten schwere Atemnot und Herzklopfen aus. Ohne eine termingemäße Therapie können sich Symptome einer ischämischen Herzkrankheit entwickeln.

Die Behandlung der Anämie

Ferratum – ein Präparat zur Behandlung der Anämie Den regelmäßigen Verzehr eisenhaltiger Lebensmittel kann man als Hauptmittel zur selbständigen Behandlung der Anämie und zur Prophylaxe ihres Entstehens empfehlen. Für solche Mittel lässt sich eine ganze Liste verfügbarer und preiswerter pflanzlicher Lebensmittel zusammenstellen, die auf unseren einheimischen Beeten wachsen.

Die Möhre, die Rübe, den Sauerampfer, den Sellerie, den Kürbis sowie die Kohlrübe – dieses Gemüse, das täglich als Salate oder nährstoffreiche Säfte in die Nahrung aufgenommen wird, stellt ein sicheres Hindernis auf dem Weg zum Entstehen dieser ernsten Erkrankung, der Anämie.

Neben dem Gartenobst und -gemüse können für die Behandlung der Anämie auch Aufgüsse sowie Sud aus wildwachsenden Pflanzen empfohlen werden. Blüten des Klees, Löwenzahnwurzeln, Brennnessel und andere natürliche Präparate helfen wirksam, den Hämoglobinwert im Blut zu erhöhen.

Ob Daran sollten Sie denken:

In Großbritannien existiert ein Gesetz, wonach Chirurgen eine Operation an rauchenden oder übergewichtigen Patienten unterlassen dürfen. Das Ziel ist es, den Menschen unabhängig von seinem Lebensstil zur Aufgabenerfüllung zu motivieren; die operative Intervention wird in solchen Fällen nicht gefordert.


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