Unter Ovarialapoplexie versteht man einen akuten Zustand, der durch den plötzlichen Riss der Ovargewebe infolge intraabdomineller Blutung und eines Schmerzsyndroms entsteht; sie tritt bei Frauen im gebärfähigen Alter auf und ist in der Altersgruppe von 25 bis 40 Jahren am häufigsten. Ovarialapoplexien des rechten Ovars treten häufiger auf als solche des linken, was mit einer stärkeren Blutversorgung des rechten Ovars aufgrund anatomischer Besonderheiten zusammenhängt.
Eine direkte Ursache der Eierstockapoplexie sind stets Defekte im Gewebe und in den Strukturen des Eierstocks, die meist infolge eines langdauernden Entzündungsprozesses entstehen. Die veränderten Gewebs- und Strukturverhältnisse des Eierstocks sowie seiner Hülle (Sklerose, fibrotische Veränderungen, Varikose) erhöhen das Risiko für einen Riss. Zu bestimmten Tagen des Menstruationszyklus (in der Mitte und in der zweiten Phase) steigt die Belastung auf das Eierstockgewebe; diese Kombination mit pathologischen Veränderungen und provozierenden Faktoren dient als Auslöser für die Eierstockapoplexie.
Zusätzliche Faktoren, die zur Entstehung einer Ovarialapoplexie beitragen können:
Die oben genannten Faktoren schaffen die Voraussetzungen für eine Ovarialapoplexie. Tritt eine Kombination ähnlicher Faktoren mit pathologischen Veränderungen des Ovars sowie körperliche Anstrengung auf, die den Druck in der Bauchhöhle erhöht (z. B. durch Muskelspannung), so kann dies den letzten Auslöser für das Ereignis darstellen. Häufige Ursachen hierfür sind heftige sexuelle Aktivitäten, sportliche Betätigung oder Reiten. In einigen Fällen kann eine Ovarialapoplexie jedoch spontan und auch im Zustand völliger Ruhe eintreten.
Je nach Schweregrad der Symptome werden die Eierstockapoplexien in folgende Formen eingeteilt:
Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass eine Deletion sowohl bei hämorrhagischen als auch bei der Schmerzform der Ovarialapoplexie vorkommen kann. In diesem Zusammenhang erfolgt die Einordnung der Ovarialapoplexien derzeit primär nach dem Ausmaß des Blutverlusts. Folgende Formen werden unterschieden:
Ein Nachteil dieser Klassifikation ist, dass der quantitative Blutverlust in der Regel erst intraoperativ exakt erfasst werden kann.
Ein Hauptmerkmal der Eileiterapoplexie ist ein scharfer, plötzlicher Unterbauchschmerz infolge einer Infektion. Der intensive Schmerz kann von Übelkeit und sogar Erbrechen begleitet werden; bei dieser Form konzentriert sich der Schmerz meist nicht auf das gesamte Becken, sondern lokalisiert an der Stelle des Ereignisses. Die hämorrhagischen Zeichen sind hierbei schwach ausgeprägt, was die Diagnostik erheblich erschwert.
Bei der hämorrhagischen (anämischen) Form ist ein intensiver Schmerz nicht typisch, obwohl ein Schmerzsyndrom auch in dieser weniger ausgeprägten Form auftreten kann. Der Schmerz strahlt jedoch anders aus: er zieht in die Lendenregion, das Kreuzbein, den After und sogar auf die äußeren Geschlechtsorgane zurück. Die Hauptsymptome dieser Form sind die Zeichen der Anämie: Hautblässe, Zyanose von Lippen und Nägeln sowie Schwäche, Atemnot, Schwindel und Ohnmachtsanfälle.
Bei der gemischten Form der Ovarialapoplexie werden die Symptome der schmerzhaften und anämischen Formen kombiniert: ein starker Schmerz des betroffenen Eierstocks auf dem Hintergrund einer Anämie.
Wie bereits erwähnt, stellt die Diagnostik der Ovarialapoplexie aufgrund der Unspezifität der Symptome erhebliche Schwierigkeiten dar. Die Patientinnen äußern Beschwerden, die typisch für einen akuten Bauch sind, oder klagen über eine plötzlich eingetretene Anämie. Manchmal kann sich ein Ultraschall als informativ erweisen; zudem gilt bei Verdacht auf Ovarialapoplexie die Punktion des hinteren Scheidengewölbes mit dem Nachweis von freiem Blut als diagnostisches Merkmal. Die zuverlässigste und fehlerfreie Methode bleibt jedoch die Laparoskopie – eine endoskopische Untersuchung der Bauchhöhle in diesem Fall. Die Laparoskopie dient bei Ovarialapoplexie sowohl diagnostischen Zwecken als auch therapeutischen Maßnahmen.
Die Behandlung der Ovarialapoplexie muss zwingend erfolgen, da es sich um einen lebensbedrohlichen Zustand handelt. Wird die Blutung nicht gestillt und erreichen sie signifikante Mengen, kann eine Eileiterapoplexie sogar zum Tod führen. Zudem kann das Ausströmen von Blut in den Bauchraum zu einer Peritonitis führen, die ebenfalls lebensgefährlich ist.
Früher wurde angenommen, dass die Behandlung der Ovarialapoplexie sowohl konservativ als auch chirurgisch erfolgen kann. Die Indikation für eine konservative Therapie basierte auf dem Schmerzprofil bei geringer Blutung. Langjährige praktische Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass selbst bei minimaler Blutung eine konservative Behandlung ungünstige Spätfolgen nach sich zieht. Das in den Bauchraum ergossene Blut, auch in geringen Mengen, erzeugt ein florides, aseptisches Entzündungsgebiet. An der Stelle der Entzündung bilden sich Verwachsungen, die den normalen Aufbau des Eierstocks sowie der umgebenden Strukturen schädigen. Eine Folge der Ovarialapoplexie ist in diesem Fall häufig Unfruchtbarkeit.
Die am besten geeignete Methode zur Behandlung einer Eileiterapoplexie ist der chirurgische Eingriff, der in den meisten Fällen (außer bei schwersten Formen) laparoskopisch durchgeführt wird. Das therapeutische Vorgehen umfasst die Entfernung des ergossenen Blutes aus dem Bauchraum sowie das Spülen mit antiseptischen Lösungen; gegebenenfalls erfolgt auch eine Naht des beschädigten Organs. In der postoperativen Phase zielt eine komplexe Pharmakotherapie auf die Beseitigung der Ursachen der Pathologie ab: Normalisierung von Stoffwechsel- und hormonellen Prozessen sowie Behandlung chronischer Entzündungen.
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