Baktrim

Baktrim

Baktrim ist eine kombinierte antimikrobielle Zubereitung.

Pharmakologischer Effekt

Die Wirkstoffe von Baktrim sind Trimethoprim und Sulfamethoxazol.

Baktrim wirkt bakterizid gegen Streptokokken, Meningokokken, Staphylokokken, Neisser-Diplokokken, Escherichia coli, Salmonellen, Choleraerreger, Komma- und Stäbchenbakterien, Listerien, Kokkus-Stäbchen, Darmstreptokokken, Klebsiellen, Brucellen, Citrobacter, Enterobakterien, Serratia, Shigellen, Erreger der Enteritis-Iersiniose, Morganellen, Chlamydien, Plasmodien, Toxoplasmen, pathogene Pilze, Hefepilze, Histoplasmose sowie Erreger der Nocardiose, Kaninchenfieber und Legionärskrankheit; zudem bei Pneumonie und Kokzidiose.

Gegen Baktrim zeigen Resistenz Corynebakterien, Pseudomonas aeruginosa, Tuberkulosebakterien sowie Viren.

Die therapeutische Halbwertszeit von Baktrim beträgt 7 Stunden.

Darreichungsformen: Tabletten, Kapseln und Infusionslösungen.

Baktrim wird in Form von Infusionslösungen, Sirup sowie Tabletten verabreicht. Zusätzlich ist eine Suspension zur oralen Anwendung bei Kindern verfügbar.

Anwendungshinweise

In der Gebrauchsanweisung werden folgende Erkrankungen aufgeführt:

  • Baktrim wirkt bei Infektionen der Harnwege wie Blasenentzündung, Pyelonephritis, Urethritis, inguinalem Granulom, Gonorrhöe, Prostatitis, Pijelit sowie Harnröhrenabszess und weicher Schanker.
  • Baktrim wird zur Behandlung von Infektionen des Gastrointestinaltrakts eingesetzt, beispielsweise bei Brechdurchfall, Cholangitis, Bauchtyphus, Gastroenteritis, Salmonellose, Cholezystitis (die durch enterotoxische Stämme von Escherichia coli verursacht werden), Dysenterie und Paratyphus;
  • Baktrim ist wirksam bei Infektionen der oberen Atemwege wie Sinusitis, Angina pectoris (im Sinne einer Halsentzündung), Mittelohrentzündung, Scharlach und Laryngitis.
  • Baktrim wird zur Behandlung von Atemwegsinfektionen eingesetzt, darunter Pneumonie, akute und chronische Bronchitis, lobaräre Pneumonien sowie bronchoektatische Erkrankungen;
  • Baktrim wirkt bei Infektionen der Haut und des weichen Gewebes wie Pyodermie, Akne, Wundinfektionen und Furunkulose.
  • Baktrim wird zur Behandlung von Osteoartikulärinfektionen eingesetzt.
  • Baktrim wirkt bei der Behandlung des Gibraltarfiebers.
  • Baktrim wird zur Therapie der südamerikanischen Blastomykose eingesetzt.
  • Auch bei Toxoplasmose ist Baktrim wirksam.
  • Baktrim kann zur Behandlung von Malaria eingesetzt werden.

Anwendungshinweise zu Baktrim

Baktrim-Tabletten Nach der Instruktion von Baktrim werden die Tabletten zweimal täglich eingenommen, gewöhnlich am Morgen und am Abend, jeweils nach dem Essen.

Die Dosierung für Kinder über 12 Jahre sowie Erwachsene beträgt 4 Tabletten (oder 8 gemessene Teelöffel Sirup) pro Tag.

Suspension oder Sirup von Baktrim werden Kindern bis zum 12. Lebensjahr häufig verschrieben. Empfohlene Dosierungen: ab dem 6. Monat bis zum 5. Lebensmonat – ein halber gemessener Teelöffel pro Tag; ab dem 6. Monat bis zum 5. Lebensjahr – ein gemessener Teelöffel pro Tag; von 5 bis 12 Jahren – zwei gemessene Teelöffel pro Tag.

Die Behandlungsdauer mit Baktrim beträgt gemäß den Anweisungen zwischen 5 Tagen und zwei Wochen. Bei langdauernden Infektionen wird die Therapie verlängert, wobei der Arzt die Dosierung je nach Verlauf des Krankheitsbildes festlegt.

Nebenwirkungen von Baktrim

Unter Anwendung der Suspension sowie anderer Darreichungsformen von Baktrim können unerwünschte Wirkungen in unterschiedlichen Organen und Körpersystemen auftreten:

  • Ausscheidungssystem: interstitielle Nephritis, erhöhte Harnstoffkonzentration, gestörte renale Funktion, Hämaturie, Polyurie, toxische Nephropathie mit Oligurie und Anurie sowie Hyperkreatininämie und Kristallurie;
  • Hämatopoetisches System: Neutropenie, megaloblastäre Anämie, Felty-Syndrom, Agranulozytose und Thrombozytopenie;
  • Bewegungsapparat: Muskelschwäche, Gelenkschmerzen;
  • Atemwege: Lungeninfiltrate, Bronchospasmen;
  • ZNS: Schwindel, Kopfschmerzen; gelegentlich Depression, Tremor, aseptische Meningitis, Apathie, periphere Neuritis;
  • Verdauungsorgane: Pseudomembranöse Enterokolitis, Bauchschmerzen, Erhöhung der Lebertransaminasen, Erbrechen, gesteigerten Appetit, Übelkeit, Gastritis, Stomatitis, Hepatonekrose, Durchfall, Hepatitis, Glossitis, Cholestase;

Außerdem können Hypoglykämien sowie allergische Reaktionen in unterschiedlichen Schweregraden auftreten.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Baktrim ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen das Präparat (einschließlich Sulfonamiden), Nieren- und Leberinsuffizienz, Felty-Syndrom, aplastischer Anämie, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Agranulozytose. Bei Kindern kann die Einnahme von Baktrim eine Hyperbilirubinämie auslösen.

Baktrim darf bei Frühgeborenen und in den ersten sechs Lebenswochen nicht verabreicht werden.

In der Gebrauchsanweisung von Baktrim wird empfohlen, das Präparat bei Schilddrüsenstörungen, Bronchialasthma sowie Folsäuremangel vorsichtig anzuwenden.

Ob Beachten Sie Folgendes:

Ein Lächeln zweimal täglich kann den arteriellen Blutdruck senken und das Risiko für Herzinfarkt sowie Schlaganfall verringern.


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