Berlipril

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Berlipril 5 Tabletten Berlipril – ein Wirkstoff zur Regulation des arteriellen Blutdrucks.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Berlipril wird als Tablette abgegeben: rund, leicht konvex von beiden Seiten mit abgeschrägten Rändern; auf einer Seite befindet sich das Risiko (in Blister nach 10 Stück, in Packungen mit 2, 3, 5 oder 10 Blister).

Der Hauptwirkstoff ist Enalapril-malathämisches Salz. Der Gehalt beträgt:

  • Berlipril 5 enthält 5 Milligramm Enalapril-malathämisches Salz (die Tablette ist weiß oder fast weiß).
  • Berlipril 10 enthält 10 Milligramm Enalapril-malathämisches Salz (die Tablette ist hellbraun; leichte Farbabweichungen sind zulässig).
  • Berlipril 20 enthält 20 Milligramm Enalapril-malathämisches Salz (die Tablette ist blassrosa; leichte Farbabweichungen von weiß bis dunkelrosa sind zulässig).

Zu den Hilfsstoffen zählen Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat, Laktosemonohydrat, Natriumcarboxymethylstärke sowie Gelatine. Berlipril 10 und 20 enthalten zusätzlich Eisenoxid (à 172 mg).

Anwendungshinweise

  • Bei langdauernder Herzinsuffizienz (in der Kombinationstherapie)
  • Bei arterieller Hypertonie (inklusive renaler Vaskulopathie)
  • Asymptomatischer Funktionsverlust der linken Herzkammer nach einem Myokardinfarkt (in der Kombinationstherapie)

Kontraindikationen

  • Angioödem im Rahmen einer Therapie mit einem ACE-Hemmer (in der Anamnese)
  • Porphyrie
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber Enalapril und anderen ACE-Hemmern
  • Alter von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr

Vorsichtige Anwendung von Berlipril bei Vorliegen der folgenden Erkrankungen oder Zustände

  • primärer Aldosteronismus
  • bilaterale Nierenarterienstenose
  • Nierenarterienstenose bei einseitiger Nierenhypoplasie
  • Aortenstenose
  • Nierentransplantat
  • Mitralstenose
  • Hypertrophe Subaortenstenose
  • Bindegewebserkrankungen
  • Ischämische Herzerkrankung
  • Hyperkaliämie
  • Zerebrovaskuläre Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Niereninsuffizienz
  • Renale Insuffizienz mit Proteinurie von mehr als 1 g pro Tag

Die ärztliche Überwachung ist bei der Therapie mit Berlipril in Kombination mit Diuretika und Immunsuppressiva sowie bei Patienten über 65 Jahre notwendig.
Die Weise der Anwendung und die Dosierung

Die Einnahme von Berlipril (5, 10 oder 20 mg) ist unabhängig vom Mahlzeitstatus.

Für die Monotherapie bei der Behandlung der arteriellen Hypertonie wird die Anfangsdosis des Präparates mit 5 mg einmal täglich verordnet. Falls kein klinischer Effekt eintritt, wird die Dosis nach 1 bis 2 Wochen auf 10 mg erhöht.

Nach der ersten Einnahme des Präparates befindet sich der Patient unter medizinischer Überwachung, bis der Blutdruck (innerhalb von zwei bis drei Stunden) stabilisiert ist.

Bei Bedarf einer Dosiserhöhung unter Beachtung der guten Verträglichkeit von Berlipril wird diese auf bis zu 40 mg pro Tag (in 1–2 Einzeldosen) gesteigert. Nach 2–3 Wochen erfolgt die Umstellung auf eine unterstützende Dosierung von Berlipril mit 10–40 mg pro Tag (in 1 oder 2 Einzeldosen).

Für den Einsatz im Rahmen einer komplexen Therapie wird folgende Dosierung empfohlen:

  • Bei milder Hypertonie beträgt die durchschnittliche Dosierung 10 mg pro Tag; die Toleranzdosis liegt bei bis zu 40 mg pro Tag.
  • Für den Einsatz im Rahmen der renovaskulären Hypertonie wird eine Anfangsdosis von 2,5–5 mg pro Tag empfohlen; das Maximum beträgt 20 mg pro Tag.
  • Bei langdauernder Herzinsuffizienz: Die Anfangsdosis wird einmalig auf 2,5 mg erhöht (einmalige Gabe). Anschließend erfolgt eine Dosissteigerung alle drei bis vier Tage auf 2,5–5 mg unter ständiger Beobachtung der klinischen Reaktionen. Die Toleranzdosis richtet sich nach dem arteriellen Blutdruck, darf jedoch nicht mehr als 40 mg pro Tag (in einer oder zwei Einzeldosen) betragen. Bei Patienten mit niedrigem systolischen Blutdruck (bis zu 110 mmHg) wird die Behandlung mit 1,25 mg begonnen; die notwendige unterstützende Dosierung wird in den folgenden 2–4 Wochen ermittelt (durchschnittlich 5 bis maximal 20 mg pro Tag in einer oder zwei Einzeldosen).
  • Bei asymptomatischer Funktionsstörung der linken Herzkammer: Zu Beginn der Therapie wird das Präparat zweimal täglich mit jeweils 2,5 mg verabreicht. Die weitere Dosierung erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Verträglichkeit und liegt maximal bei 20 mg pro Tag in zwei Einzeldosen.

Bei älteren Patienten wird Berlipril mit einer Anfangsdosis von maximal 1,25 mg verabreicht.

Beim Einnahme des Präparats ist es erforderlich, die vom Arzt verordneten Dosen nicht zu überschreiten. Im Falle einer Überdosierung kann ein Abfall des arteriellen Blutdrucks auftreten; auf diesem Hintergrund sind Schlaganfälle, Herzinfarkt, Stupor, Embolie sowie Krämpfe möglich. Zur Therapie ist es notwendig, den Patienten flach zu lagern, den Magen auszuspülen und anschließend Sorbentien, eine Infusionstherapie sowie die Gabe von Angiotensin II und eine Hämodialyse einzusetzen.

Nebenwirkungen

Die Einnahme von Berlipril kann zu unerwünschten Wirkungen in verschiedenen Organen führen.

  • Kardiovaskuläres System: Hypotonie, orthostatischer Kollaps, Angina pectoris, Myokardinfarkt, Brustschmerzen, Arrhythmie, Palpitationen, Synkope
  • Zentrales und peripheres Nervensystem: Insomnie, Angstzustände, Kopfschmerz, Schwächegefühl, Schwindel, Verwirrtheit, Somnolenz, Erschöpfung; selten bei hohen Dosen – Depression, Paresthesien, Nervosität
  • Sinnesorgane: Sehstörungen, Hörstörungen, Vestibulärstörungen, Ohrensausen;
  • Verdauungssystem: Anorexie, Erbrechen, Mundtrockenheit, Diarrhöe, Übelkeit; selten – Pankreatitis, Ileus, Hepatitis, Bauchschmerzen, Ikterus sowie Funktionsstörungen der Gallenwege und Leber.
  • Atemwegserkrankungen: Pharyngitis, Dyspnoe, trockener unproduktiver Husten, Bronchospasmus, interstitielle Pneumonie sowie Rhinorrhö;
  • Harnsystemerkrankungen: Proteinurie, Nierenfunktionsstörung.

Zusätzlich können bei der Einnahme von Berlipril Nebenwirkungen wie Haarausfall, Libidoverlust, Ödeme sowie allergische Reaktionen in unterschiedlicher Schwere auftreten.

Besondere Hinweise

Während der Behandlung sind eine Kontrolle des arteriellen Blutdrucks sowie der Werte für Hämoglobin, Kalium, Harnstoff, Transaminasen und Kreatinin erforderlich.

Bis zum chirurgischen Eingriff ist es wichtig, den Chirurgen oder Anästhesisten über die Einnahme dieses Medikaments zu informieren.

Das Führen von Kraftfahrzeugen oder die Bedienung komplexer Maschinen ist während der Therapie nicht ratsam.

Die Analoga

Die geraden Analoga (Synonyme): Bagopril, Renipril, Renitek, Ednit, Enalapril, Enam, Enap, Enarenal, Enafarm, Enwas.

Präparate mit ähnlicher Wirkung: Akkupro, Amprilan, Blokordil, Wasolong, Gipernik, Diropress, Soniksem, Irumed, Captopril, Kowereks, Lisakard, Lisonorm, Liten, Metiapril, Parnawel, Perinpress, Ramigamma, Sinopril, Tritaze, Fosikard und andere.

Lagerungsdauer und -bedingungen

Aufbewahrung an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C.

Haltbarkeit: 3 Jahre

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Präparatname

Preis

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Berlipril 5 Tabletten à 5 mg (30 Stück), Hersteller: Berlin-Chemie/Menarini Group

81 Rubel

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Berlipril Tabletten à 5 mg (30 Stück)

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Berlipril Tabletten à 10 mg (30 Stück)

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Berlipril 10 Tabletten à 10 mg (30 Stück), Berlin-Chemie/Menarini-Gruppe

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Berlipril Tabletten à 20 mg (30 Stück)

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Berlipril 20 Tabletten à 20 mg (Nr. 30), Berlin-Chemie/Menarini-Gruppe

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Berlipril plus Tabletten à 25 mg + 10 mg (Nr. 30), Berlin-Chemie/Menarini-Gruppe

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Ob Das sollten Sie wissen:

Früher wurde angenommen, Sauerstoff bereichere den Organismus. Diese Ansicht ist jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Gähnen das Gehirn kühlt und die Arbeitsfähigkeit verbessert.


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