Betamaks

Tabletten mit filmüberzogenem Pan-Beitaminsäure-Gehalt (Betamaks) Betamaks – ein antipsychotisches Präparat, das Neuroleptikum.

Verpackungsform und Lagerung

Das Arzneimittel wird als Tabletten mit Filmhülle ausgegeben: rund, bikonvex, weiß (à 30 Stück in Plastikflaschen, à 1 Flasche in Pappkartons).

Wirkstoff: Sulpirid. Dosierung pro Tablette: 50 mg, 100 mg oder 200 mg.

Anwendungsangaben

Betamaks wird als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Psychopharmaka bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Schizophrenie (akut und chronisch);
  • Depressionen unterschiedlicher Ätiologie;
  • Akute delirante Zustände (Bewusstseinsstörung, Halluzinationen, Selbstwahrnehmungsstörungen sowie zeitliche und räumliche Desorientierung; häufig beobachtet nach Operationen unter Narkose, bei langjährigem Alkoholismus sowie nach Infarkten und schweren Intoxikationen).
  • Neurose
  • Migräne
  • Schwindel bei zervikobasilärer Insuffizienz, Vestibularneuritis, Morbus Menière sowie Ohrenentzündungen
  • Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre (als Kontraindikation), Reizdarmsyndrom

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen das Präparat
  • Akute Vergiftungen durch Alkohol, Sedativa oder Analgetika
  • Hypertonie
  • Epilepsie
  • Hyperprolaktinämie
  • Pheochromozytom
  • Affektzustand
  • Stillzeit
  • Alter bis zum 18. Lebensjahr

Die Anwendung von Betamaks während Schwangerschaft und Stillzeit ist nur zulässig, wenn der therapeutische Nutzen das Risiko für den Fötus überwiegt.

Art der Verabreichung und Dosierung

Das Präparat muss spätestens bis 16:00 Uhr eingenommen werden. Die Dosierung des Medikaments richtet sich nach der Diagnose und wird vom behandelnden Arzt individuell festgelegt.

Bei Schizophrenie oder delirioser Psychose beträgt die Anfangsdosis 600 bis 1200 Milligramm pro Tag, geteilt auf mehrere Einnahmen; bei der Erhaltungstherapie von 300 bis 800 Milligramm pro Tag.

Bei Depressionen wird Betamaks mit einer Tagesdosis von 150 bis 200 mg (maximal 600 mg) eingenommen, verteilt auf mehrere Einzeldosen; bei Neurosen beträgt die Dosierung 400 bis 600 mg pro Tag.

Bei Schwindel wird das Präparat mit einer Tagesdosis von 150 bis 200 mg (bei schweren Fällen 300 bis 400 mg) eingenommen; bei Migräne liegt die Dosierung zwischen 100 und 300 mg pro Tag.

Bei der Einbindung des Medikaments Betamaks in die komplexe Therapie werden bei Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts die Dosierung auf 150 mg pro Tag in drei Einzeldosen festgelegt; die Therapiedauer beträgt ein bis anderthalb Monate.

Die Tagesdosis für Patienten im fortgeschrittenen Alter entspricht etwa der Hälfte der üblichen Erwachsenendosis.

Nebenwirkungen

  • Hyperprolaktinämie
  • Gewichtszunahme sowie vermehrte Schweißbildung
  • Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit sowie Sodbrennen
  • Extrapyramidales Syndrom mit Tremor, Dyskinesien, Akathisie, Verwirrtheit, Angstzuständen, Kopfschmerzen, Schwindel und Hyperthermie
  • Bluthoch- oder Blutdruckabfall sowie Herzrasen
  • Allergische Reaktionen
  • Sehstörungen

Besondere Hinweise

Bei der Anwendung von Betamaks ist besondere Vorsicht bei der Handhabung und beim Umgang mit den komplexen Mechanismen geboten.

Im Falle einer Überhitzung muss die Verabreichung des Arzneimittels unterbrochen werden.

Strukturelle Analoga

Zu den strukturellen Analoga von Betamaks zählen die Präparate Eglonil, Sulpirid und Prosserpil.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit

Das Arzneimittel ist bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 °C zu lagern.

Die Haltbarkeit beträgt 2 Jahre.

Ob Wichtige Hinweise

Früher wurde angenommen, dass Schlaf den Organismus mit Sauerstoff anreichert; diese Ansicht wurde jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Schlaf das Gehirn kühlt und die Leistungsfähigkeit verbessert.


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