Tschemeriza

Gifblaume Tscheмерица: eine mehrjährige Graspflanze mit einem kurzen, dicken Rhizom sowie einer Masse an Knollen. Es gibt zwei Hauptsorten dieser Pflanze: Schwarze Tscheмерица und Lobeljas-Tscheмерица. Die Blütezeit erstreckt sich über den gesamten Sommer: Bei der Lobelja-Sorte sind die Blüten klein, gelb-grün oder weiß; bei der schwarzen Sorte erscheinen sie schwarz-lila. Die Früchte von Tscheмерица sind mehrsamig, klein und gelblich-graubraun. In puncto Höhe kann die Pflanze bis zu 170 cm erreichen. Meistens findet man Tscheмерица im Kaukasus, in den Bergen des Transbaikals sowie in den östlichen Regionen.

Weitere Bezeichnungen für Tschejeriza sind folgende Volksnamen:

  • Der Puppenspieler
  • Tschejerika
  • Tschejerisa
  • Die Wurzel der Tschejerika

Nicht selten begegnet man beim Gebrauch solcher Volksnamen dieser Arzneipflanze wie Tschejeriza. Einst haben die Menschen den Namen aus dem Mund in den Mund übergebend, die Buchstaben zufällig verwirrt und so diesen Ausdruck entstellt.

Zusammensetzung und therapeutische Eigenschaften der Tschejerika

Bei der Anwendung von Tschejerika zur Behandlung werden die Wurzeln eingesetzt. Genau dieser Bereich der Pflanze weist besondere Eigenschaften auf. So enthalten die Wurzeln der Tschejerika neben anderen Bestandteilen etwa 2,5 % Alkaloide. Gerade diese Substanzen sind für den starken therapeutischen Effekt dieser Pflanze verantwortlich.

Unter den in der Tschermiza enthaltenen Alkaloiden üben die Aminospirine (Aminoalkohole) den wichtigsten positiven Einfluss auf den Organismus aus. Die Alkaloide der Tschermiza können den arteriellen Blutdruck auch gleichzeitig senken; es kommt zu einer wesentlichen Verzögerung der Herzarbeit, die sensorischen Nervenendigungen werden angeregt sowie Niesen und Husten provoziert.

Neben den Alkaloiden ermöglicht das Vorhandensein von Gerbstoffen, Asche und Harzen sowie große Mengen an Mikro- und Makroelementen in der Pflanze deren Anwendung zur Behandlung vieler Erkrankungen.

Verzeichnis der Spurenelemente in der Tschermiza:

  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Eisen

Anwendung von Tschermiza bei der Behandlung

Die Ernte der Wurzeln von Tschermiza erfolgt im Herbst. Den gewaschenen Rohstoff trocknet man an der frischen Luft, unter den Vorsprüngen. Vor dem Trocknen werden die Wurzeln bis zur pulverförmigen Masse zerkleinert. Da Tschermiza giftig ist, muss beim Umgang mit dem Ausgangsmaterial Vorsicht walten (sich vor der Person schützen, die Person in Mull umwickeln). Es zeigt sich, dass der Staub von den Wurzeln von Tschermiza starke Reizungen der Schleimhäute der Augen und des Nasenrachenraums hervorrufen kann und zu langwierigem Niesen führen kann. Infolge solcher Prozesse kann eine Blutung aus der Nase auftreten. Bewahren Sie den Rohstoff nicht länger als 3 Jahre in von Lebensmitteln isolierten Räumen auf; die Stelle soll trocken und gut belüftet sein.

Die Anwendung von Tschermiza basierte ursprünglich auf ihrer antiparasitären Wirkung. Darüber hinaus besitzt diese Pflanze weitere therapeutische Effekte:

  • Schmerzstillend (analgetisch);
  • antimykotisch (antifungale Wirkung);
  • abführend;
  • anregend auf das Nervensystem;
  • gefäßweitend;
  • Steigerung des Muskeltonus.

Schmerzlindernde und muskelentspannende Wirkung; Indikationen:

  • Gicht
  • Arthritis
  • Neuralgien
  • Muskelbeschwerden
  • Nervenschmerzen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates

Zu den wichtigsten medikamentösen Applikationsformen bei der Anwendung von Tschemeriza zählen:

  • Salbe.
  • Das Aufgusspräparat
  • Die alkoholische Tinktur
  • Die wässrige Tinktur

Ein weit verbreitetes Arzneimittel ist die bekannte Tschechische-Wasser-Tinktur. Sie wird auf Wasserbasis unter Verwendung der Rhizome und Wurzeln von Lobelia tschemeriza hergestellt. Auch in der Medizin wird häufig ein alkoholischer Auszug aus der Pflanze eingesetzt.

In der Regel wird dieses Präparat zur Bekämpfung von Parasiten eingesetzt, die den menschlichen Körper befallen. Das wichtigste Prinzip bei der Anwendung von Tschechiza bei jeglicher Erkrankung ist die ausschließliche äußerliche Applikation. Dies bedeutet, dass ein beliebiges Arzneimittel auf Basis von Tschechiza lediglich auf die Haut aufgetragen werden muss.

Daher wird die Tschechiza-Tinktur zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verschrieben:

  • Pediculose (Läuse, Flöhe)
  • Seborrhö
  • Das Ekzem
  • Die Zeckenzucht
  • Kopfschuppen
  • Rheuma
  • Arthritis
  • Neuralgien

Die häufigste Anwendungsform dieses Medikaments ist die topische Behandlung von Kopfhaut und Schambehaarung.

Neben der Behandlung der aufgeführten Erkrankungen wird Tschemeriza auch in der Praxis bei Alkoholismus eingesetzt. Die Schulmedizin billigt diese Methode jedoch nicht; Gelehrte meinen, dass die giftige Pflanze grundsätzlich zur Behandlung dieser Erkrankung ungeeignet ist. Dennoch nutzt die Volksmedizin dieses Mittel intensiv. Zur Bekämpfung des Alkoholismus wird eine auf Wodka hergestellte Tinktur verwendet: Das Verhältnis beträgt 10 g der Pflanzenwurzeln zu 100 ml Wodka. Während 10 Tagen sollte sich diese Tinktur an einem dunklen und kühlen Ort befinden. Nach Ablauf dieser Frist nimmt der Patient schrittweise, beginnend mit 1–2 Tropfen, das Medikament in die Nahrung auf. Von Tag zu Tag wird die Menge der Tinktur erhöht. Beim Patienten treten unangenehme Symptome wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen auf. Wie die Volksheiler glauben, verknüpft der Patient dieses Befinden mit dem konsumierten Alkohol; es wird angenommen, dass er aufgrund des starken Unwohlseins aufhört zu trinken. So ist der Wirkmechanismus der Tschemeriza-Therapie beim Alkoholismus aufgebaut.

Anstelle einer alkoholischen Tinktur kann auch ein Sud verwendet werden. In diesem Fall muss das Medikament jedoch im Kühlschrank gelagert werden, wobei es alle zwei Tage durch einen neuen Sud ersetzt werden muss.

Bei der Behandlung mit Tschemeriza ist eine Überdosierung strikt zu vermeiden; die toxischen Eigenschaften der Pflanze dürfen keinesfalls ignoriert werden. Im Falle einer Überdosierung treten als harmloseste Symptome Durchfall und Erbrechen auf, während eine deutlich überhöhte Dosierung tödlich enden kann. Gifblumenaufguss

Warum lehnt die Schulmedizin die Anwendung von Tschemeriza bei Alkoholismus ab? Der Grund ist eindeutig: Dieses Präparat sieht ausschließlich eine äußerliche Anwendung vor; eine orale Einnahme ist kontraindiziert. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der perorale Einsatz von Tschemeriza zu einer extrem starken Vergiftung führen kann.

Kontraindikationen und Risiken bei der Anwendung von Tschemeriza.

Da das Risiko einer falschen Anwendung von Tschemeriza als voll realistisch gilt, muss dieses Mittel bei Kindern besonders sorgfältig isoliert werden; die Behandlung mit Tschemeriza darf erst nach dem dritten Lebensjahr begonnen werden.

Die Anwendung von Tschemeriza ist bei folgenden Zuständen kontraindiziert:

  • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • Schwere Leberinfektionen
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Präparatunverträglichkeit (inklusive allergischer Reaktionen)
  • Infektiöse Hauterkrankungen

Ein zu langes Therapieverfahren mit Tschebmerziza oder die Überschreitung der empfohlenen Auftragsdosen birgt ebenfalls erhebliche Risiken.

Eine starke Vergiftung nach oraler Einnahme von Tschebmerziza kann zum Herzkollaps führen.

Die Einwirkung des Arzneimittels auf die Schleimhäute der Augen, Mundhöhle, Nasenrachenraum und Geschlechtsorgane ist gefährlich.

Ob Darauf sollten Sie achten:

Bei regelmäßigem Solariumbesuch erhöht sich das Hautkrebsrisiko auf 60 %.


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