Blaubeere

Nützliche Eigenschaften der Blaubeere

Die Blaubeere ist ein niedrig wachsendes Waldgebüsch mit kriechendem Wurzelstock und häutigen, im Winter abfallenden Blättern. Diese Pflanze wird auch als Tschernega, Tschernitschnik, Tscherniza oder Tschernischnik bezeichnet. Sie wächst traditionell in hellen Laub- und Nadelwäldern sowie auf Torfsümpfen in den nördlichen und gemäßigten Gebieten Asiens, Europas und Nordamerikas; die Pflege der Pflanze ist jedoch recht kompliziert.

Heidelbeere

Die Blaubeere blüht im Mai mit grünlich-weißen Blüten und reift im Hochsommer zu siso-schwarzen Beeren heran. Neben ihrem essbaren Charakter verfügen sie über zahlreiche nützliche Eigenschaften, weshalb sie in der traditionellen und Volksmedizin häufig als wirksame Prophylaxe gegen verschiedene Erkrankungen eingesetzt werden.

Die nützlichen Eigenschaften der Blaubeere lassen sich im Detail durch ihre Zusammensetzung beschreiben.

  • Vitamine: Riboflavin, Pantothensäure, Pyridoxin, Vitamin E (Fruchtbarkeitsvitamin) und Ascorbinsäure sowie weitere Vitamine;
  • Makroelemente: Kalium (bis zu 77 Milligramm pro 100 g Beeren), Phosphor, Magnesium und Natrium;
  • Mikroelemente: Zink, Mangan, Kupfer, Eisen und Selen.

Der Kaloriengehalt der Blaubeere liegt nicht hoch und beträgt 57 Kilokalorien pro 100 g Beeren.

In der Schulmedizin werden nicht nur die Beeren, sondern auch die Blätter der Pflanze in den Anfangsstadien des Diabetes eingesetzt; dies ist auf das Glykosid Neomirtillin zurückzuführen, das die Eigenschaft besitzt, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Die Blätter sollten für therapeutische Zwecke während der Blütezeit und die Früchte im Juli bis August (bei voller Reife) geerntet werden.

Auch der Nutzen von Blaubeeren bei der Behandlung ist wissenschaftlich belegt: Sie wirken unterstützend bei Augenerkrankungen (zum Beispiel Netzhautablösung) und verbessern das Dämmerungssehen.

  • Die Ernte der Blätter erfolgt für therapeutische Zwecke während der Blütezeit, die der Früchte im Juli bis August bei voller Reife.
  • Diabetes mellitus
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Dank des Farbstoffs Anthozyan, der in den dunkelblauen Beeren in erheblichen Mengen enthalten ist, wirkt die Blaubeere günstig auf viele Systeme des Organismus und verringert das Risiko für verschiedene Erkrankungen des Blutesystems sowie des Herzens.

Lokal werden die Heidelbeerbeeren bei der Behandlung von Mundentzündungen, Verbrennungen, Geschwüren und Gingivitis eingesetzt.

Darüber hinaus ist der Nutzen der Blaubeere zur Verzögerung von Alterungsprozessen im Organismus sowie zum Abbau von Toxinen wissenschaftlich als antioxidativ belegt. Dies beruht auf dem Gehalt an Anthozyanen, Protoanthocyanidinen, Flavonoiden und Tanninen.

Die Anwendung der Blaubeere

Die Beeren werden im frischen Zustand verzehrt und häufig zur Zubereitung von Likören, Kuchen sowie Konfitüren verwendet; frische Beeren sind bei Vitaminmangelkrankheiten sowie bei der Behandlung des Skorbut besonders nützlich.

Bei der Behandlung von Lungenentzündungen ist es empfehlenswert, einen Aufguss aus den Beeren (1–2 Teelöffel auf 200 ml kochendes Wasser) herzustellen oder Tee aus den Blättern der Pflanze zu trinken.

Der Nutzen von Blaubeeren bei der Behandlung von Verdauungsstörungen und Durchfall ist in der Volksmedizin tradition etabliert. Für den Aufguss werden zwei Teelöffel Beeren mit einem Glas kochendem Wasser übergossen und mindestens drei Stunden an einem warmen Ort ziehen gelassen; bis zu viermal täglich vor dem Essen wird die Hälfte des Glases eingenommen. Dieser Aufguss dient zudem als Hilfstherapie bei Angina simplex, Lungenentzündung und Lungentuberkulose.

Für die lokale Anwendung bei der Behandlung von Ekzemen, Brandwunden und anderen Hauterkrankungen werden Blaubeeren aufgeschmort; daraufhin werden feuchte Kühlverbände und Kompressen empfohlen. Der Heileffekt wird durch Phytonzide bedingt, die eine ausgeprägte mikrobiostatische Wirkung entfalten.

Auch bei der Wundbehandlung kann ein Aufguss aus den Blättern verwendet werden: Ein Teelöffel vorläufig getrockneter Blätter wird mit einem Glas kochendem Wasser übergossen; damit lässt sich die Wunde oder die Verbrennungsfläche innerhalb einer halben Stunde behandeln.

Für die Behandlung von Konjunktivitis ist es ratsam, Heidelbeerbeeren zusammen mit Schafgarbe, Kamille oder Sanddorn anzuwenden.

Zudem können Aufgüsse aus der Blaubeere bei Gicht, Rheuma sowie anderen Erkrankungen mit Stoffwechselstörungen getrunken werden; für die Behandlung von Darmerkrankungen eignen sie sich zudem als Klistiere und Spülungen.

Aufgrund ihres reichhaltigen Vitaminvorrats und des geringen Kaloriengehalts ist die Blaubeer empfehlenswert in einer diätetischen Ernährung.

Heidelbeerkonfitüre

Kontraindikationen

Trotz der zahlreichen vorteilhaften Eigenschaften sind Blaubeeren bei Oxalurie (eine Unterform von Gicht) nicht empfehlenswert; bei Störungen des Wasserhaushalts sowie im Rahmen von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ist es jedoch ratsam, getrocknete Blaubeeren in beschränkten Mengen zu sich zu nehmen.

Eine individuelle Unverträglichkeit gegenüber Beeren tritt äußerst selten auf und äußert sich in Form allergischer Reaktionen.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass ein übermäßiger Konsum von Blaubeeren Verstopfung hervorrufen kann.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Zahnärzte sind ein relativ neues Berufsfeld; noch im 19. Jahrhundert gehörten das Ausreißen kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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