Die Divertikulitis ist eine entzündliche Erkrankung eines oder mehrerer divertikulärer Ausstülpungen der Darmwand, die sich vor dem Hintergrund einer Infektion entwickelt.
Divertikel können intrauterin im Rahmen der kindlichen Entwicklung entstehen oder während des Lebens aus verschiedenen Gründen auftreten; sie sind bei älteren Menschen häufiger. Durch Stagnation von Nahrungsresten in den Divertikeln bilden sich Kotsteine, die bakterielle Infektionen hervorrufen und so die Divertikulitis auslösen. Die Entzündung kann auf ein einzelnes Divertikel beschränkt bleiben oder sich auf benachbarte Gewebe und Organe ausbreiten; als Folge können ein Interdarmabszess, eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder eine Retroperitonealphlegmone entstehen.
Bei klassischen Verläufen manifestieren sich die Symptome der Divertikulitis folgendermaßen:
Ein erfahrener Chirurg kann bei der primären Untersuchung das Vorhandensein einer Divertikulitis vermuten, indem er die Beschwerden des Patienten anhört und den Bauch abtastet; in einigen Fällen können die Symptome einer Divertikulitis denen einer Blinddarmentzündung ähneln, weshalb eine Übersichtsröntgenaufnahme, eine Ultraschalluntersuchung der Bauchhöhle oder ein Computertomogramm erforderlich sind. Nach dem Abklingen des akuten Entzündungsprozesses ist eine Irrigoskopie oder Koloskopie notwendig.
Der Dickdarm ist die häufigste Lokalisation für Divertikel, was das Auftreten einer Divertikelentzündung auslöst; diese Erkrankung entwickelt sich vorwiegend im höheren Lebensalter. In Ländern mit entwickelter Wirtschaft hat sich aufgrund der verlängerten Lebenserwartung die Gruppe der Risikopatienten auf bis zu 30 % der Gesamtbevölkerung vergrößert. Ein wesentlicher Faktor für die Häufigkeit dieser Erkrankung ist die signifikante Verringerung des täglichen Ballaststoffanteils in der Ernährung; ein Mangel an diesen Komponenten führt zu Verstopfung, was die Bildung von Stuhlsteinen im Dickdarm begünstigt und damit das Risiko einer Divertikelentzündung erhöht.
Die Behandlung der Divertikelentzündung erfolgt je nach Schweregrad der Erkrankung; umfasst dies eine medikamentöse Therapie.
Bei einer leichten Divertikelentzündung erfolgt eine ambulante Behandlung: Es werden Antibiotika verschrieben, und es wird zur Ruhe sowie zu einer speziellen flüssigen Diät geraten. Nach einigen Tagen gehen die Symptome gewöhnlich zurück; im Folgenden ist es notwendig, den Anweisungen des behandelnden Arztes strikt zu folgen, um Rückfälle zu vermeiden.
Bei Komplikationen mit deutlichen Zeichen eines infektiösen Prozesses ist eine stationäre Aufnahme erforderlich. Dem Patienten werden intravenöse Antibiotika und Flüssigkeit zugeführt, und es wird strenge Bettruhe verordnet. Das Essen sowie das Trinken sind bis zur Besserung des Zustands und der Abnahme der Schmerzsymptome untersagt.
Steigt der Bauchschmerz und die Körpertemperatur an, so kann der Arzt entscheiden, ob eine operative Intervention notwendig ist. Bei etwa 20 % der Patienten mit Divertikelentzündung wird auf eine Operation verzichtet, da andere Behandlungsmethoden in diesen Fällen deutlich bessere Ergebnisse liefern. In einigen Fällen, in denen das Risiko schwerer Komplikationen hoch ist, wird die Operation prophylaktisch empfohlen.
Eine Notoperation wird bei Patienten mit Bauchfellentzündung, Darmperforation oder massiver Blutung durchgeführt. Ziel dieser Operation ist die Resektion des betroffenen Darmabschnitts oder des gesamten Dickdarms als Quelle der Divertikelentzündung.
Bei einer unkomplizierten Divertikelentzündung sollte die Diät Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffgehalt umfassen, da dies den Nahrungsdarmverbleib verkürzt, die Verdauungsprozesse beschleunigt und zur Reinigung des Organismus beiträgt. Zur Ernährung gehören:
Vermeiden Sie folgende Lebensmittel in Ihrer Ernährung:
Bei rezidivierenden oder akuten Divertikulitiden ist eine ausschließliche Ernährung mit flüssigen Lebensmitteln indiziert.
Bei Auftreten der Symptome einer Divertikulitis ist es unbedingt erforderlich, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
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