Penicillin V

Phenoxypenicillin – ein Antibiotikum aus der Gruppe der natürlichen Penicilline. Phenoxymethylpenicillin in einer Dosierung von 250 mg

Die pharmakologische Wirkung von Phenoxypenicillin.

Phenoxypenicillin ist ein säurebeständiges Präparat, das als bakterizid gilt; es verringert die Wirksamkeit von Kontrazeptiva und erhöht das Risiko für Blutungen.

Der Wirkmechanismus von Phenoxypenicillin beruht auf der Hemmung der Zellwandsynthese durch Beeinträchtigung der bakteriellen Peptidoglycanbildung.

Darreichungsform

Phenoxymethylpenicillin ist in drei Darreichungsformen erhältlich: Tabletten, Pulver zur Herstellung einer Suspension sowie Sirup.

Anwendung

Das Präparat wirkt gegen Mikroorganismen, die für folgende Erkrankungen verantwortlich sein können: Scharlach, Pneumonie, Bronchitis, Tetanus, Angina pectoris (Mandelentzündung), Infektionen der Schleimhäute, Botulismus, Gonorrhöe, Syphilis und Anthrax.

Gemäß den Anweisungen kann Phenoxymethylpenicillin als Prophylaxe bei bakteriellen Infektionen nach chirurgischen Eingriffen sowie bei Ausbrüchen von Scharlach oder Diphtherie eingesetzt werden.

Anwendungsmethode.

Fenoximethylpenicillin sollte 30 bis 50 Minuten vor dem Essen eingenommen werden. Für Patienten ab 12 Jahren liegt die Einzeldosis zwischen 250 und 1000 Milligramm; das tägliche Maximum beträgt 500 bis 1000 Milligramme. Bei Kindern ist eine Dosisanpassung je nach Alter und Gewicht erforderlich. Nach den Fenoximethylpenicillin-Anweisungen entspricht dies einem Verhältnis von 15 bis 35 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Zudem wird für Kinder die Verabreichung des Präparats in Form einer Lösung bevorzugt. Phenoxymethylpenicillin in einer Dosierung von 100 mg

Die Therapiedauer beträgt üblicherweise eine bis zu zwei Wochen oder länger.

Nebenwirkungen von Fenoximethylpenicillin

Fenoxymethylpenicillin kann verschiedene allergische Reaktionen wie Nesselsucht, Rhinitis und Konjunktivitis sowie Störungen des Verdauungssystems (flüssiger Stuhl, Übelkeit, Erbrechen) oder eine Pharyngitis auslösen. Diese Symptome sind auf die direkte Wirkung des Präparats auf die Schleimhaut zurückzuführen. Im Falle von Nebenwirkungen ist die sofortige Einstellung der Einnahme erforderlich.

Kontraindikationen für die Anwendung von Fenoximethylpenicillin

Fenoxymethylpenicillin darf nicht eingenommen werden bei Patienten mit einer Hypersensibilität gegenüber Penicillinen, Cephalosporinen oder Carbapenemen sowie bei Erkrankungen wie Stomatitis, Pharyngitis und Infektionen des Harntrakts (Harnwegsinfekte).

Es liegen Berichte vor, wonach eine langfristige oder wiederholte Anwendung von Phenoxymethylpenicillin die Entstehung von Superinfektionen fördern kann. Diese werden durch Bakterien und Pilze verursacht, die gegen das Präparat resistent sind.

Ob Zu wissen:

Ein Lächeln zweimal täglich kann den arteriellen Blutdruck senken und das Risiko für Herzinfarkt sowie Schlaganfälle verringern.


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