Der Hämatologe ist ein Arzt, der sich mit Erkrankungen des Blutes und blutbildender Organe befasst sowie forschend oder heilprophylaktisch tätig macht.
Zum Kompetenzbereich des Hämatologen gehören Fragen zu den medizinischen Abteilungen, die Funktionen und den Aufbau des Blutsystems (unmittelbar des Blutes, der hämopoetischen Organe und des Lymphsystems) betreffen; es werden die Ursachen von Erkrankungen des Blutsystems untersucht. Der Hämatologe entwickelt zudem Methoden zur Erkennung dieser Erkrankungen, findet Wege ihrer Behandlung und Prophylaxe.
1. Die Eisenmangelanämien
Anämien sind die häufigsten Blutkrankheiten. Eine Anämie liegt vor, wenn im Blutbild sowohl die Erythrozytenzahl als auch das Hämoglobin erniedrigt sind. Zu diesem Krankheitsbegriff gehören verschiedene Ursachen, wobei der Eisenmangel eine besonders wichtige Rolle spielt.
Im hämatologischen Erstgespräch wird erläutert, dass die Eisenaufnahme für die Bildung von Hämoglobin in den reifenden Erythrozyten des Knochenmarks entscheidend ist. Eisen kommt zudem im Muskelgewebe vor und bildet Bestandteile der Atmungsfermente. Bei einem Eisenmangel beginnen zahlreiche Stoffwechselprozesse im Organismus zu stören. Der Hämatologe befasst sich häufiger mit Eisenmangelanämien bei Kindern, da diese Erkrankung vor allem im ersten Lebensjahr auftritt.
2. Die hämolytischen Anämien
Hämolytische Anämien zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Bereich der Hämatologie.
Bei hämolytischen Anämien stellt das Knochenmark eine ausreichende Anzahl an Erythrozyten her; deren Lebensdauer verkürzt sich jedoch infolge verschiedener Faktoren, was zu einer schnellen Zerstörung führt.
In der hämatologischen Beratungsstelle wird festgestellt, dass die häufigsten Ursachen für hämolytische Anämien angeborene oder erbliche Faktoren sind. Über den Erbgang (rezessiv oder dominant) hinaus hat eine rezessive Anämie in der Regel einen schwereren Verlauf und ernstere Folgen. Nach Angaben von Hämatologen ist die konstitutionelle Ikterus am weitesten verbreitete Form einer erblichen hämolytischen Anämie, die nach dem dominanten Typ vererbt wird.
Aplastische Anämien
Aplastische Anämien stehen in direktem Zusammenhang mit dem Beginn der Knochenmarkzerstörung und der Störung der Hämatopoese. Der Name der Erkrankung erfasst ihr Wesen nicht vollständig, da es sich nicht nur um eine Anämie handelt, sondern auch um eine Infektion aller hämatopoetischen Organe, einschließlich in diesem Fall der Produktion von Blutplättchen und Leukozyten.
Nach Angaben von Hämatologen treten aplastische Anämien erworben oder angeboren auf. Die häufigste angeborene Form dieser Erkrankung ist die Fanconi-Anämie. Ihr besonderes Merkmal besteht darin, dass hämatologische Störungen in Kombination mit anderen angeborenen Entwicklungsfehlern auftreten, vorzugsweise im Bereich des Skelettsystems.
Aplastische Anämien
Aplastische Anämien stellen eine eigene Erkrankungsgruppe dar. Die Diagnosestellung ist schwierig, da die Erkrankung auf einer Schädigung der hämatopoetischen Stammzelle des Knochenmarks beruht, aus der normalerweise die Blutbildung in verschiedenen Richtungen erfolgt. Der Krankheitsverlauf beginnt akut; der Zustand des Patienten verschlechtert sich rasch, begleitet von starker Blässe, blauen Flecken und Blutungen. Eine zügige Konsultation eines Hämatologen sowie eine unverzügliche Behandlung sind unerlässlich, da die Prognose ohne diese Maßnahmen ungünstig ist.
Bei hämologischen Erkrankungen empfinden Patienten häufig allgemeines Unwohlsein, Appetitverlust, Schwäche und schnelle Ermüdung. Diese oft ähnlichen Beschwerden sind Symptome schwerer Erkrankungen, die mit einer Störung der Knochenmarkfunktion und des hämatopoetischen Systems verbunden sind. Daher sollten Eltern bei Vorhandensein solcher Beschwerden bei Kindern umgehend einen pädiatrischen Hämatologen konsultieren. Besonders aufzumerken ist es bei Blässe der Haut beim Kind (manchmal mit ikterischer Schattierung), sowie beim Auftreten von Nasenbluten oder anderen Blutungen und blauen Flecken unter den Augen.
Zur Aufnahme zum Hämatologen muss man geraten, wenn sich das Kind die Schmerzen in den Knochen, der Wirbelsäule und den Gelenken sowie Bauchschmerzen und Kopfschmerzen beklagt.
Bei häufigem Nasenbluten beim Kind können erhöhte Schläfrigkeit, Schwäche, Unaufmerksamkeit, Reizbarkeit und verminderter Appetit auftreten; in diesem Fall muss sich der Patient an den Kinderarzt wenden, der eine allgemeine Blutanalyse anordnet und die weitere Beratung durch einen Hämatologen einleitet.
Sind bei dem Kind die Lymphknoten vergrößert, ist es erforderlich, sich zunächst an den Kinderarzt zu wenden sowie gegebenenfalls auch an chirurgische und pulmonologische Beratungsstellen, um eine allgemeine Blutanalyse, Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane und Röntgenaufnahmen der Brustorgane durchführen zu lassen. Auf Basis dieser Untersuchungsergebnisse kann der Kinderarzt die Überweisung zum pädiatrischen Hämatologen vornehmen.
Es ist wichtig zu beachten, dass eine eigenständige Einnahme von Eisenpräparaten keinesfalls erfolgen sollte; eine Eisensubstitution allein durch die Ernährung ist nicht möglich.
Nach Angaben in der Fachliteratur wenden sich Betroffene bei vergrößerten Lymphknoten häufig an einen Hämatologen. Die Lymphknoten im Organismus erfüllen Abwehrfunktionen und behindern den Transport krankhafter Substanzen aus dem Körper; dies manifestiert sich oft in ihrer Vergrößerung sowie der damit verbundenen Schwäche, was insbesondere bei Kindern im Schulalter bemerkenswert ist. Bei älteren Kindern und Erwachsenen verläuft die Unterdrückung von Lymphknotenerkrankungen häufiger asymptomatisch.
Für die Diagnosestellung einer Anämie überweist der Hämatologe den Patienten zu folgenden Untersuchungen:
Zur Diagnose von Anämien werden heute vom Hämatologen erfolgreich folgende Verfahren eingesetzt:
Mit diesen modernen Forschungsmethoden kann der Hämatologe die Struktur und Größe von Organen sowie Tumoren und verschiedene Knochenstörungen erkennen.
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