Glycerolphosphat

Glycerolphosphat-Formel Glycerolphosphat – ein Wirkstoff, der den Stoffwechsel und Mineralhaushalt beeinflusst

Pharmakologischer Effekt

Glycerolphosphat wirkt als Regulator des Kalzium-Phosphor-Stoffwechsels, beeinflusst metabolische Prozesse und entfaltet eine tonisierende sowie allgemein kräftigende Wirkung; es deckt Kalziumdefizite auf und verstärkt die Proteinsynthese im Organismus.

Der Wirkstoff des Präparats ist Glycerolphosphat-Kalzium.

Kalziumionen sind an den Mechanismen der Nervenimpulsleitung, der Muskelkontraktion (einschließlich glatter Muskulatur) sowie am Funktionieren des Herzmuskels beteiligt; zudem ist Kalzium essenziell für die Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts und die Bildung der Knochenstruktur.

Die Darreichungsform

Glycerolphosphat wird in Form eines geruchslosen, weißen Kristallpulvers sowie als lösliches Pulver oder Tabletten verabreicht.

Anwendungshinweise

Glycerolphosphat wird eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit des Organismus zu steigern; es wirkt bei Rachitis, Dystrophie und Hypotrophie allgemein kräftigend.

Es liegen positive Bewertungen für Kalziumglycerophosphat vor; das Präparat findet Anwendung bei nervöser Abmagerung sowie bei Übermüdung.

Anwendungshinweise gemäß Packungsbeilage für Glycerolphosphat

Calciumglycerophosphat Kalziumglycerophosphat wird wie folgt dosiert: Kindern werden 0,05 bis 0,2 g verabreicht; Erwachsene erhalten eine Dosis von 0,2 bis 0,5 g.

Gemäß Packungsbeilage sollte das Präparat zweimal bis dreimal täglich eingenommen werden.

Häufig wird das Präparat in Kombination mit Eisenpraparaten verschrieben.

Die Therapiedauer umfasst 2 bis 4 Wochen; bei Bedarf ist eine Wiederholung der Behandlung möglich.

Nebenwirkungen

Die Bewertungen für Kalziumgluconat sind überwiegend positiv. Als mögliche Nebenwirkungen kommen allergische Reaktionen, Verstopfung, leichte Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall in Frage.

Kontraindikationen

Das Präparat ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit, erhöhtem Calciumspiegel (z. B. bei Knochenmetastasen oder Sarkoidose), Thrombose, Thrombophlebitis, ausgeprägter Atherosklerose, schwerer Niereninsuffizienz, erhöhter Blutgerinnung sowie während der Therapie mit Herzglykosiden. Kindern unter zwei Jahren sollte das Präparat nicht verabreicht werden.

Bei einer Überdosierung können Hyperkalzämie, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Epigastralbeschwerden auftreten. Zur Symptomlinderung muss die Einnahme des Präparats eingestellt und intravenös Kalzitonin appliziert werden.

Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Resorption aus dem Darm durch den Verzehr von Rhabarber, Getreideprodukten oder Spinat verringert sein kann.

Das Präparat kann während der Schwangerschaft und unter Stillzeit eingenommen werden; jedoch darf es nicht gegeben werden, wenn das Kind bereits Calcium oder Cholecalciferol erhält, da die Muttermilch dann Calcium enthält.

Ob Das wissen Sie bereits:

Die Leber ist eines der größten Organe des menschlichen Körpers; ihr durchschnittliches Gewicht beträgt etwa 1,5 Kilogramm.


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