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Schläfenkopfschmerzen

Schläfenkopfschmerzen sind Schmerzen, die auf eine Störung der nervösen Regulation der Hirnhäute und des Gehirnkreislaufs zurückzuführen sind. Dies führt zu Krämpfen und bewirkt das Auftreten von Schmerzen im Schläfengebiet. Migräne – Ursache für Schläfenkopfschmerzen

Schläfenkopfschmerzen gehören nach Angaben der WHO zu den zwanzig häufigsten Gründen für eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit. Mehr als 70 % der Bevölkerung in industrialisierten Ländern leiden periodisch oder ständig an Schläfenkopfschmerzen.

Ursachen von Schläfenkopfschmerzen

Es gibt mehr als 45 bekannte Krankheitsbilder, die eine Ursache für Schläfenkopfschmerzen sein können. Meistens handelt es sich um:

  • Migräne. Der Schmerz beginnt plötzlich einseitig im Kopf; am stärksten ist er im Bereich der Stirn und Schläfe. Der Schmerz ist pulsierend, intensiv und paroxysmal.
  • Anstrengungsschmerz. Längerer gezwungener Aufenthalt in einer Haltung (beim Computer, am Steuer eines Autos). Der Schmerz ist quälend und ununterbrochen; das Gefühl von Druck auf den Kopf durch enge Kopfhörer oder einen engen Helm.
  • Zervikaler Kopfschmerz. Die Untersuchung der Pathologie in der Halswirbelsäule zeigt meist altersbedingte Veränderungen bei Menschen ab dem 40. Lebensjahr. Der Schmerz ist mäßig bis mittelintensiv. Er beginnt im Nacken oder im Genick und wandert in die temporalen sowie okzipitalen Bereiche. Begleitet wird er von Verwirrtheit, Rötung der Augen, Übelkeit, Erbrechen und Schluckbeschwerden.
  • Trigeminusneuralgie. Eine Form der kranialen Neuralgien, hervorgerufen durch das Zusammenpressen des Trigeminusnervs, tritt vorzugsweise nach dem 40. Lebensjahr auf. Der Schmerz ist einseitig, impulsartig und durchschüttelnd.
  • Infektiöse intrakranielle Prozesse (Enzephalitis oder Meningitis). Der Schmerz ist scharf und nimmt an Intensität zu. Er konzentriert sich im Schläfenbereich und wird von Fieber begleitet.
  • Temporale Arterienentzündung (Gigantozellulitis). Eine chronische Entzündung der Gefäße, bei der die Schläfenschlagadern primär betroffen sind. Die Untersuchung der altersbedingten Veränderungen der Gefäße zeigt sich bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Der Schmerz ist konstant und schwankt in seiner Intensität; er konzentriert sich im frontotemporalen Bereich.
  • Hormonelle Störungen: Periodisch treten bei Frauen während des PMS oder anderer Phasen des Menstruationszyklus sowie im Klimakterium auf. Der Schmerz ist jammervoll, stumpf und quälend.
  • Fremde Kopfschmerzen: Diese können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden: heftige Wetterwechsel, nervöse Beanspruchung oder Stress, Schlaflosigkeit, langes Verweilen in der Sonne oder bei starkem Wind, Katersyndrom, Einatmen scharfer Gerüche (Lacke, Farben, Petroleum, Benzin, Spiritus), Konsum von Lebensmitteln mit hohem Nitratgehalt sowie Kaffeekonsum und Rauchen. In der Regel lässt der Schmerz nach, sobald die auslösende Ursache behoben wird. Ibuprofen – Schmerzmittel gegen Schläfenkopfschmerzen

Starke Kopfschmerzen in den Schläfen.

Schläfenkopfschmerzen stellen eines der komplexesten Probleme in der medizinischen Praxis dar. Sie werden von Übelkeit, Erbrechen, Konzentrationsstörungen und Schwindel begleitet. Derartige Schmerzen machen den Menschen vollständig unfähig, sich mit jeglicher Art von Tätigkeit zu beschäftigen.

Schläfenkopfschmerzen: Behandlung.

Die Therapie der Schläfenkopfschmerzen sollte auf die Beseitigung ihrer Ursache ausgerichtet sein. Der Schmerz ist ein beunruhigendes Signal dafür, dass der Organismus eine Störung in einem seiner Systeme – in diesem Fall des Gehirns sowie benachbarter Organe und Gewebe – erleidet. Um aus der Vielzahl möglicher Ursachen für Schläfenkopfschmerzen die richtige zu identifizieren, ist eine vertiefte Untersuchung beim Neurologen oder Nervenarzt erforderlich, um die genaue Diagnose festzustellen. Im Folgenden werden Empfehlungen zur Behandlung aufgeführt.

Bei seltenen Kopfschmerzen in den Schläfen kann die Behandlung mit der Gabe von Analgetika oder anderen schmerzstillenden Mitteln bestehen, die vom behandelnden Arzt verschrieben werden.

Ob Sie wissen das:

Neben dem Menschen leidet einzig noch ein Lebewesen auf der Erde an einer Prostatitis – der Hund. Ja, wirklich unsere treuen Gefährten.


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