Kopfschmerzen im Nacken

Jeder Mensch hat bereits einmal in seinem Leben solche Kopfschmerzen im Nacken erlebt. Der Charakter dieser Schmerzen kann unterschiedlich sein: Es handelt sich um heftige, stumpfe, pulsierende oder drückende Schmerzen. Die Schmerzen können konstant auftreten oder periodisch entstehen. Das Schmerzempfinden hängt von den auslösenden Faktoren ab. Unabhängig vom Auslöser sind Nackenschmerzen jedoch meist sehr quälend, und der Betroffene versucht, ihnen zu entgehen. Wie bekannt ist, muss zur Heilung der Erkrankung zunächst die Ursache ermittelt werden. Nackenschmerzen sind quälend selbst wenn einmal im Leben erprobte die Kephalgie im Genick. Der Charakter bei diesem Schmerz findet verschiedener statt. Es kann die heftige Kephalgie im Genick oder stumpf, pulsierend, drückend, jammernd entstehen. Der Schmerz kann den ständigen Charakter tragen oder, periodisch entstehen. Der Charakter der Schmerzen ist mit jenen Faktoren verbunden, die sie herbeirufen. Jedoch ist sie unabhängig vom Grund der Kephalgie im Genick, immer ziemlich qualvoll, und der Mensch soll ihr entgehen. Aber doch wie bekannt, um die Erkrankung zu heilen, man muss zuerst seinen Grund bestimmen.

Hauptursachen von Nackenschmerzen

Nackenschmerzen können auf verschiedene Erkrankungen hindeuten. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Neuralgie des okzipitalen Nervs
  • Erkrankungen der Halswirbelsäule wie Spondylitis, Osteochondrose, Spondylose und das Barre-Lieou-Syndrom u. a.
  • Hirnblutungen
  • Erkrankungen des Gehirns, wie Meningitis und Enzephalitis u. a.
  • Bluthochdruck
  • Längeres Stehen oder Sitzen in ungünstiger Körperhaltung
  • Stresszustände
  • Übermäßige Muskelanspannung durch körperliche Belastung
  • Gelenkerkrankungen oder eine Fehlstellung des Temporomandibulargelenks

Das Charakteristikum von Nackenschmerzen im Rahmen verschiedener Grunderkrankungen

  • Zervikale Osteochondrose: Diese Erkrankung führt zu strukturellen Veränderungen der Bandscheiben und geht mit anhaltenden Schmerzen im Nacken, in den Halswirbeln sowie an den Schläfen einher. Häufig treten weitere krankhafte Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Hörstörungen und Koordinationsausfälle hinzu. Es kann sich das Gefühl eines "Schleiers" vor den Augen oder eine Doppelvision der Gegenstände einstellen. Bei plötzlichen Kopfbewegungen kann der Patient stürzen und für einen bestimmten Zeitraum die Bewegungsfähigkeit verlieren, obwohl er im vollen Bewusstsein bleibt. Oft entwickelt sich bei zervikaler Osteochondrose das Barre-Lieou-Syndrom, das von heftigen Nackenschmerzen begleitet wird, die sich auf den Bereich des Schläfenbeins und der Stirnfortsätze ausdehnen.
  • Zervikale Spondylose: Die Erkrankung wird durch das Auftreten von Knochenwucherungen an der Wirbelsäule gekennzeichnet, was die Beweglichkeit des Nackens erheblich einschränkt. Der Patient leidet häufig unter Nackenschmerzen; diese sind jedoch nicht immer dauerhaft. Bei beliebigen Kopfbewegungen und Neigungen verschlimmert sich der Schmerz. Durch den anhaltenden Schmerz wird das Schlafverhalten des Patienten beeinträchtigt.
  • Hypertonie: Oft werden pulsierende Nackenschmerzen durch arteriellen Hochdruck verursacht. Diese Kopfschmerzen gehen häufig mit Herzklopfen, allgemeiner Schwäche, Schwindel und plötzlichem Übelkeit einher.
  • Zervikale Myositis: Diese Erkrankung entsteht häufig infolge Unterkühlung, Trauma oder langanhaltender Haltung in ungeeigneter Position. Hauptsymptom sind Nackenschmerzen bei Bewegungen (Kopfwendungen oder -neigungen). Der Schmerz strahlt dabei häufig auf Schultern, den Nacken und das Interskapulargebiet aus. Für diese Erkrankung ist eine Asymmetrie der Schmerzen charakteristisch, d.h., sie manifestiert sich auf einer Seite stärker.
  • Myogelose der Halswirbelsäule: Charakteristisch für diese Erkrankung sind krankhafte Verhärtungen (Indurationen) in der Nackenmuskulatur, begleitet von Schwindel und heftigen Kopfschmerzen im Genick.
  • Die Neuralgie des okzipitalen Nervs ist eine häufige Ursache für Kopfschmerzen im Genick. Die Schmerzen weisen einen paroxysmalen Charakter auf und strahlen in den Nacken, Rücken, Ohren sowie das untere Gebiss aus. Jede Kopfbewegung, verstärkter Husten oder Niesen intensiviert den Schmerz; Patienten beschreiben ihn als "schießend".
  • Vaskuläre Kopfschmerzen, die durch Gefäßkrämpfe verursacht werden. Der Patient beklagt Nackenschmerzen, die vor allem bei Bewegung auftreten und beim Sitzen oder Liegen in Ruhe verschwinden. Bei körperlicher Belastung treten Genickschmerzen infolge einer Pathologie der Blutgefäße auf; häufige Kephalgien im Nacken verstärken sich dabei und werden von dem Gefühl „Gänsehaut" auf der Kopfhaut begleitet.
  • Berufsbedingte Schmerzen. Diese entstehen nicht selten bei Personen, die zwingend in einer bestimmten Haltung verbleiben müssen (z. B. Fahrer oder Büroangestellte). Folglich treten berufliche Genickschmerzen bei diesen Berufsgruppen auf.
  • Hirndruckerhöhung: Dieser Zustand manifestiert sich vorzugsweise als Schmerz im gesamten Kopfumfang; gelegentlich lokalisiert er sich jedoch im Nacken. Begleitend treten Übelkeit, Erbrechen sowie das Gefühl von Schwere im Kopf auf. Häufig schließt sich ein heftiger Augenschmerz bei hellem Licht an.
  • Kieferverstoß: Ein unbehandelter Kieferverstoß führt nicht selten zu negativen Folgen, einschließlich stumpfer Nackenschmerzen, die gegen Abend deutlich zunehmen. Der Schmerz kann von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen andauern.

Behandlung von Nackenschmerzen.

Zur Ernennung einer adäquaten Therapie ist eine Aufklärung über die Entstehungsursache erforderlich; dazu gehört eine vorläufige Untersuchung, die ein Röntgenogramm der Halswirbelsäule einschließt.

Für die Behandlung von Nackenschmerzen sind meist folgende Fachärzte zuständig: Traumatologen, Neurologen, Manuelle Therapeuten/Internisten, Ärzte für Heilsport, Masseur sowie Physiotherapeuten.

Wenn der Schmerz im Genick auf Neuralgie des okzipitalen Nervs, auf Osteochondrose, auf Stress oder auf Myogelose zurückzuführen ist, wenn er durch intrakraniellen Druck bedingt ist oder einen professionellen Charakter aufweist, dann helfen Manualtherapie und Massage erfolgreich. Spezialisten behandeln Nackenbeschwerden im Genick von der Neuralgie des okzipitalen Nervs, schejnym von der Osteochondrose, dem Stress, miogelosom herbeigerufen ist, trägt vom intrakranialen Blutdruck oder den professionellen Charakter, es wird die Manualtherapie und die Massage ergebnisreich helfen.

Bei Spondylitis und arterieller Hypertonie ist eine harte Massage streng kontraindiziert; hingegen kann eine leichte Selbstmassage bei allen Arten von Nackenschmerzen positive Effekte erzielen.

Die Physiotherapie (Magnetotherapie, Elektrophorese, Ultraschall- oder Laserbehandlung) erzielt gute Ergebnisse in der Behandlung von Nackenbeschwerden. Besonders wirksam ist sie bei Spondylitis, Schenkel-Osteochondrose, Myogelose, erhöhtem intrakranialen Druck, vaskulären Schmerzen sowie Neuralgien des okzipitalen Nervs.

Heilsport ist für alle Patienten mit Nackenschmerzen indiziert, ausgenommen bei Beschwerden, die durch einen Verschluss der Wirbelgelenke (Prikuss) verursacht werden; in diesem Fall kann ausschließlich eine orthopädische Behandlung erfolgen.

Volksheilmittel gegen Kephalgie im Genick.

Bei leichten Kopfschmerzen können folgende Hausmittel positive Effekte erzielen:

  • Regelmäßiges Lüften des Raumes sowie die Luftbefeuchtung mittels spezieller Geräte.
  • Ein warmer Umschlag am Nacken wirkt ähnlich wie ein heißes Getränk.
  • Eine Kompresse aus einem Kohlblatt, das zuvor zwischen den Händen gerieben wurde.
  • Eine Kompresse aus einer zerdrückten Zwiebel und geriebenem Meerrettich.
  • Ein warmer Tee aus Primelgras oder Lindenblüten; zudem ist eine Mischung verschiedener Kräuter wirksam: Waldmalve, medizinischer Salbei sowie Pfefferminze.

Bei Nackenschmerzen ist es ratsam, den Konsum von Tabak und alkoholischen Getränken zu vermeiden, da sie das Schmerzempfinden verstärken können. Zudem sollte der Arbeitsplatz ergonomisch so gestaltet werden, dass ein bequemes Sitzen ermöglicht wird; alternativ können orthopädische Kissen erworben werden, die nachts eine maximale Entspannung der Muskulatur fördern.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Beim Niesen kommt es zu einer vorübergehenden Unterbrechung aller Körperfunktionen; selbst das Herz bleibt kurzzeitig stehen.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt