Dysport wirkt auf die Botulinumtoxine, indem es deren Wirkung hemmt und so den neuromuskulären Übertragungsprozess im menschlichen Körper beeinflusst. Das Präparat wird sowohl medizinisch zur Linderung von Muskelverspannungen als auch kosmetisch zum Glätten von Falten im Stirn- sowie Augenwinkelbereich eingesetzt.
Das Präparat liegt als Lyophilisat vor, das zur Herstellung einer Lösung für intramuskuläre oder subkutane Injektionen dient und einen Botulinumtoxin-Typ-A-Komplex in Dosierungen von 300 bzw. 500 Einheiten enthält.
Der kosmetische Effekt botulinumhaltiger Präparate wurde bereits 1982 beobachtet, da sich die sichtbare Glättung der Falten zeigte; zuvor wurde das Botulinumtoxin ausschließlich zur Behandlung neurologischer Erkrankungen eingesetzt.
Heute ist Dysport in der Russischen Föderation als Arzneimittel registriert und findet sowohl in der Neurologie als auch in der Dermatologie sowie in der Kosmetik Anwendung.
Dysport wirkt als Myorelaxans. Die wirksame Substanz des Präparats ist ein Toxin vom Typ Clostridium botulinum. Es nimmt Muskelkrämpfe im neuromuskulären Bereich der Injektionsstelle durch Hemmung der Acetylcholinfreisetzung auf, wodurch die Muskelaktivität sinkt und dies zur Beseitigung verschiedener Erkrankungen sowie kosmetischer Probleme beiträgt.
Das in Dysport enthaltene Botulinumtoxin hemmt die Leitfähigkeit der Gesichtsmuskulatur, schwächt diese und behindert damit die Neubildung sowie das Verschlimmern alter Falten.
Die Wiederherstellung der Impulsübertragung erfolgt nicht sofort, sondern abhängig vom Aufbau neuer nervöser Verbindungen. Da die Toxin-Konzentration im Präparat gering ist, müssen Injektionen von Dysport in der vom Experten empfohlenen Periodizität (im Durchschnitt alle 6 Monate) erfolgen, um den Effekt aufrechtzuerhalten.
Die Wirkung der Dysport-Injektionen tritt bereits zwei bis drei Tage nach der Anwendung ein und erreicht ihr Maximum nach etwa 14 Tagen.
Zu den Indikationen für die Anwendung von Dysport gehören unter anderem:
In den kosmetischen Zielen wird Dysport bei Vorhandensein eingesetzt:
Außerdem wird das Präparat zur Prophylaxe der durch Alterung bedingten Hautatrophie eingesetzt.
Basierend auf den Bewertungen zu Dysport ist das Verabreichungsverfahren tatsächlich schmerzfrei. Nach Feststellung der Indikation und Aufklärung über Kontraindikationen nimmt der Patient Platz im Stuhl des Arztes oder Kosmetikers ein. Der Experte behandelt den geforderten Bereich mit einer 0,5 %igen Chlorgexidin-Lösung, markiert die Injektionslinie und führt eine lokale Anästhesie durch.
Das Hauptanwendungsgebiet des Präparats zur kosmetischen Korrektur liegt im oberen Gesicht. Eine Behandlung von Hals und unterem Gesicht mit Dysport erfolgt deutlich seltener.
Den Inhalt der Flasche (Liofilisat) für 300 JED in 1,5 ml und für 500 JED in 2,5 ml einer 0,9 %igen Natriumchlorid-Lösung aufteilen. Die empfohlene Gesamtdosis für eine Einzeldarreichung von Dysport im Stirnbereich sowie an den äußeren Augenwinkeln und dem Nasenrücken sollte 200 JED nicht überschreiten.
Bei der Anwendung von Dysport zu kosmetischen Zwecken erfolgt die Applikation des Präparats mittels einer kurzen, feinen subkutanen Nadel. Anschließend wird der behandelte Bereich für 10 bis 15 Minuten mit Eis gekühlt. Das gesamte Verfahren dauert recht kurz und beträgt lediglich 5 bis 7 Minuten.
Nach der Disport-Injektion ist es nicht gestattet, den behandelten Bereich zu massieren oder zu reiben, Antibiotika einzunehmen oder Sport auszuüben. Während der ersten 7 bis 10 Tage nach dem Eingriff wird empfohlen, Saunen zu meiden und auf den Konsum von Alkohol zu verzichten.
Unmittelbar nach der Sitzung sollte der Behandler den Patienten für 3 bis 4 Stunden in aufrechter Position halten; tagsüber ist es ratsam, die Muskulatur der behandelten Bereiche nicht anzuspannen.
Wie bei anderen Arzneimitteln weist auch Dysport Nebenwirkungen auf: Dazu zählen Mikrohämatome an den Injektionsstellen, vermehrte Schwellungen, Augenfunktionsstörungen (Lidödem), Kopfschmerzen, Übelkeit, Juckreiz in den behandelten Bereichen sowie vorübergehende Ptosis. Alle genannten Reaktionen sind reversibel.
Aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Präparats und der damit verbundenen Risiken bei der Applikation in die mittlere bis untere Gesichtsregion kann als Nebenwirkung – insbesondere bei nicht qualifizierter Anwendung durch das Fachpersonal – eine Entstellung oder Gesichtsassymmetrie entstehen. Zur Korrektur dieser Folge ist es nicht empfehlenswert; stattdessen sollte eher eine leichte Massage des Problemareals ohne myostimulatorische Maßnahmen sowie die Einnahme von Vitaminen der Gruppe B angestrebt werden.
In den Bewertungen zu Dysport werden Fälle beschrieben, bei denen Patienten auf Botulinumtoxine unempfindlich reagieren oder nach einer ersten Anwendung eine Resistenz gegen Dysport entwickelt haben; in solchen Fällen fällt der Effekt der anschließenden Behandlungen auf null.
Bevor das Präparat angewendet wird, muss der Facharzt die Patientin über absolute und relative Kontraindikationen aufklären.
Zu den relativen Kontraindikationen für Dysport gehören:
Es gibt absolute Kontraindikationen für die Anwendung von Dysport; Injektionen sind bei diesen Zuständen strengstens untersagt.
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