Kaloriengehalt der Pasteten

Pasteten zählen zu den beliebtesten Erzeugnissen in ihrer langen Entwicklungsgeschichte. Dies lässt sich durch ihren hohen Genusswert sowie ihre ernährungsphysiologische Bedeutung erklären. Der durchschnittliche Kaloriengehalt von Pasteten ist dabei relativ hoch. Kaloriengehalt von gebratenen Pasteten mit unterschiedlichen Füllungen

Wie viele Kalorien enthalten Pasteten?

Der durchschnittliche Kaloriengehalt von Pasteten liegt bei 250 Kilokalorien pro 100 g des Produkts. Dieser Wert kann je nach quantitativer und qualitativer Zusammensetzung sowie der Zubereitungsart variieren. Der exemplarische energetische Wert einer Platte sieht dabei wie folgt aus:

  • Fett: 13 g
  • Eiweiß: 7 g
  • Kohlenhydrate: 33 g

Pasteten sind unter den slawischen Völkern bereits seit dem Mittelalter bekannt und gelten heute als klassisches Gericht der slawischen Küche. Die Hauptkomponenten von Pasteten sind der Teig und die Füllung; deren Rezeptur beeinflusst den allgemeinen Kaloriengehalt direkt. Beispielsweise ist der Kaloriengehalt von Fleischpasteten höher als der von Pasteten mit Gemüsefüllung.

Die beliebtesten Pasteten sind die mit Kohl und Kartoffeln. Sie zeichnen sich durch einen harmonischen Geschmack aus, sorgen für eine langanhaltende Sättigung, werden aus verfügbaren und gewohnten Lebensmitteln zubereitet und unterscheiden sich im Kaloriengehalt voneinander. Der durchschnittliche Kaloriengehalt der Pastete mit Kohl liegt bei 190 kcal pro 100 g, während die Pastete mit Kartoffeln etwa 270 kcal aufweist.

Der Kaloriengehalt von Backpasteten ist deutlich niedriger als der von Bratpasteten (etwa halb so hoch). Während Backpasteten oft nicht mehr als 200 kcal pro 100 g enthalten, überschreiten Bratpasteten häufig 350 kcal. Auch bei gebratenen Pasteten sollte der Konsum auf ein Minimum beschränkt werden; zudem sollten Backpasteten nicht unbedingt als nährstoffreiche und diätetische Mahlzeit betrachtet werden.

Traditionell von unseren Landsleuten zubereitete Backpasteten stellen eine hochkalorische Platte mit einem hohen glykämischen Index dar, was bedeutet, dass der Verzehr den Appetit stark anregt und zu einer schnellen Zunahme des Körpergewichts führt.

Wie man den Kaloriengehalt von Pasteten verringert.

Weizenmehl der höchsten Sorte, das bei der Herstellung verschiedener Pasteten verwendet wird, ist arm an wertvollen Inhaltsstoffen und stellt quasi eine Quelle für leere Kalorien dar. Zudem werden diese Kohlenhydrate schnell verdaut und können zu Fettleibigkeit führen. Um unter den Bedingungen strenger Diätvorschriften und Gewichtsreduktionen Liebhabern der Pasteten dennoch Abnahme zu ermöglichen, ist es notwendig, den Kaloriengehalt herabzusetzen und dieses Mehl durch Mehl niedrigerer Sorten (zweite Sorte usw.) zu ersetzen.

Mehl niedrigerer Sorten enthält Einlagerungen aus Getreidehüllen, vitaminreiche Gruppen wie Inositol sowie grobe Nahrungsfasern. Dadurch sinkt der Kaloriengehalt des fertigen Produkts, die Verdauungszeit verlängert sich und der glykämische Index nimmt ab. Zudem kann man dem Mehl zusätzlich gehackte Zwiebeln beifügen, um diesen Effekt zu verstärken. Kaloriengehalt von gebackenen Pasteten mit Kohl und Kartoffeln

Die Kartoffelfüllung von Pasteten, die nach dem Prinzip der Stampfkartoffeln zubereitet wird, kann durch Stampfkartoffeln ersetzt werden, die aus überbackenen oder in Uniformen gekochten Kartoffeln hergestellt sind. Sahne ist wenig befriedigend; stattdessen sollte man Olivenöl (in das klein geschnittene Zwiebeln hinzugefügt werden können) und Milch mit einem reduzierten Fettgehalt verwenden.

In diese Füllung ist es ebenfalls ratsam, gehacktes Kraut – eine Quelle für wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente – einzuarbeiten. Nach ähnlichen Rezepturen sollte man sich bei der Herstellung von Pasteten mit anderen Sorten der Füllung richten.

Die nach solchen Rezepturen gebackenen Pasteten sind nicht weniger lecker, weisen jedoch einen höheren Nährstoffgehalt auf und sind aus Sicht der Aufrechterhaltung einer normalen Körpermasse sowie der allgemeinen Gesundheit vorteilhafter.

Ob Das sollten Sie wissen:

Die Energiezufuhr für die Arbeitszeit unseres Gehirns entspricht etwa der Leistung eines Glühlämpchens mit 10 Watt; somit ist die Helligkeit einer solchen Lampe über dem Kopf zum Zeitpunkt des Entstehens interessanter Gedanken der Wahrheit sehr nahe.


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