Kardamom

Kardamom

Kardamom

Zutaten

Der Nutzen von Kardamom lässt sich durch seine reichhaltige chemische Zusammensetzung leicht erklären. Die Samen enthalten Fettsäuren, Stärke sowie Mikroelemente wie Mangan, Kupfer, Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Zudem finden sich in ihnen Askorbinsäure und Vitamine der Gruppe B. Darüber hinaus sind die Kardamom-Samen reich an ätherischen Ölen (Limonen, Terpineol, Ziteol). Gerade diese Öle verleihen dem Kardamom einen scharfen, kräftigen, aber dennoch zarten und angenehmen Geruch.

Eigenschaften von Kardamom

Kardamom ist ein hervorragender Stimulator für das Verdauungssystem. Dank seiner antioxidativen Wirkung kann er den Organismus von Toxinen und Schlacken reinigen und so vor zahlreichen Erkrankungen des kardiovaskulären Systems sowie des Bewegungsapparates schützen.

Die Anwendung von Kardamom bei der Behandlung einer Fettleber macht niemandem Bedenken. Er aktiviert die Fettverbrennung und den Energieumsatz erheblich, was zu einer allmählichen Gewichtsreduktion führt.

In Apotheken wird eine Kardamom-Tinktur angeboten. Sie dient zur Appetitsteigerung, zur Normalisierung der Verdauung sowie zur Linderung von Blähungen (Meteorismus).

Aufgrund der Kontraindikation für die Anwendung in der Schwangerschaft ist die Einnahme einer Kardamom-Tinktur oder eines Aufgusses bei frühem Schwangerschaftsverlauf unzulässig.

Der Nutzen von Kardamom bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten ist offensichtlich: Er verringert die Intensität der Schmerzempfindungen im Rachen, trägt zur Senkung der erhöhten Körpertemperatur bei und mildert Husten.

Dieses Gewürz verbessert das Farbensehen sowie die Funktion des Nervensystems. Es ist belegt, dass Kardamom Stimmung und Lebenskraft steigert; daher empfehlen Neurologen seine Anwendung bei Patientinnen mit neurologischen Störungen wie Verwirrungen oder Depressionen. Bei ausgeprägtem Ermüdungsgefühl und schlechter Stimmung genügt es, ein bis zwei Kardamom-Kerne zu kauen – sofort nehmen Sie die Flut an Munterkeit und Kräften wahr.

Kardamom zählt zu den wirksamsten Aphrodisiaka; es verbessert die männliche Potenz und mildert die Symptome des prämenstruellen Syndroms bei Frauen. In der Urologie wird das Gewürz in komplexen Therapieschemata zur Behandlung von Harnwegserkrankungen (Nephritis, Zystitis, Urethritis) eingesetzt.

Bei Hypertonie wird empfohlen, fein gemahlene Kardamomkörner dem Kaffee oder Tee zuzugeben. Dieses Gewürz neutralisiert das Koffein teilweise und verhindert so die Erhöhung des arteriellen Blutdrucks sowie die Entwicklung einer Tachykardie.

Für Bäder kann das ätherische Öl des Kardamoms verwendet werden, da es nervöse und muskuläre Belastungen hervorragend lindert. Es muss jedoch in minimalen Dosen angewendet werden. Bei Schwangerschaft oder Vorhandensein von Hauterkrankungen ist die Anwendung kontraindiziert.

Kardamomfrüchte

Der Schaden des Kardamoms

Wie jedes andere Gewürz stellt auch Kardamom ein Produkt mit hoher Allergenität dar; daher sollten Personen, die Kardamom bisher nie angewendet haben und unter Allergien leiden, vorab einen Arzt konsultieren und einen medizinischen Test durchführen. Zur Risikogruppe zählen Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Ingwer aufweisen.

Die Anwendung von Kardamom in der Nahrung sollte bei Personen mit Leber- oder Gallenblasenerkrankungen, Pankreatitis, Gastritis sowie Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren vermieden werden. Der Schaden besteht darin, dass das Gewürz die Sekretion von Magen- und Pankreassaft sowie Galle verstärkt und so eine Verschlimmerung der Erkrankung auslösen kann.

Ob Sie sollten Folgendes beachten:

Das menschliche Gehirn verbraucht während der Arbeitszeit eine Energiemenge, die etwa einem Glühlämpchen mit einer Leistung von 10 Watt entspricht. Daher ist das Licht über dem Kopf zum Zeitpunkt des Entstehens interessanter Gedanken weniger von der Realität entfernt.


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