Die Katalepsie

Katalepsie – Wachswarmheit Der Zustand der Katalepsie, auch als Katalepsie bezeichnet, ist durch eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber äußeren und inneren Reizen gekennzeichnet. Er wird definiert als die Fähigkeit des Menschen, über einen längeren Zeitraum in einer ihm aufgezwungenen Haltung absolut entspannt zu bleiben.

Katalepsie kann im Rahmen verschiedener psychischer Störungen (z. B. Schizophrenie, Hysterie) sowie im hypnoiden Schlafzustand auftreten.

Spezifika und Symptome der Katalepsie

Leitsymptome der Katalepsie:

  • Muskelstarre
  • Verminderte Schmerzempfindlichkeit und Wärmewahrnehmung
  • Unfähigkeit, Gliedmaßen oder den Körper zu bewegen.

In diesem Zustand nehmen Patienten alles wahr; doch Pulsfrequenz, Atmung und andere Vitalfunktionen sind deutlich verlangsamt. Die Dauer der Katalepsie reicht von einer Minute bis zu mehreren Tagen; gelegentlich scheint der Patient tot zu sein. In manchen Fällen kann die Verwirrtheit über Wochen oder sogar Monate anhalten.

Der Verlauf des kataleptischen Stupors erfolgt schrittweise: Meist erstreckt sich das Taubheitsgefühl von den oberen Extremitäten und der Nackenmuskulatur auf die untere Rumpfhälfte sowie die Beine. Der Austritt aus dem Zustand der Katalepsie verläuft in umgekehrter Richtung.

Während des Stupors, der durch Erscheinungen des Negativismus begleitet wird und durch den Widerstand des Patienten gegen Versuche, seine aktuelle Lage zu ändern, fehlt die pathologische Taubheit. Zudem fehlen die Symptome der Katalepsie bei einem Stupor mit Muskelerschlaffung.

Ursachen für das Auftreten der Katalepsie

Heute existieren zwei wesentliche, voneinander abweichende Theorien zur Ätiologie dieses Zustands: neurologische und psychologische Erklärungsansätze.

Nach dem ersten Ansatz sind das Entstehen und die Entwicklung der Katalepsie mit Hirnprozessen verbunden; nach der zweiten Theorie liegt eine rein psychologische Erklärung vor, wonach das Auftreten der Symptome auf eine erhöhte Suggestibilität zurückzuführen ist.

Dem pathologischen Zustand können Aufregungen sowie hysterische Anfälle vorausgehen; das Abklingen der Attacke wird von heftigen emotionalen Reaktionen begleitet.

Ein plötzlicher hysterischer Stupor fixiert die Körperhaltung, in der sich der Patient zu diesem Zeitpunkt befand. Bekannt sind Fälle, bei denen eine Patientin während eines Gesprächs mit dem Arzt erstarrt; die Attacke ereignet sich oft mitten im Sprechen und wird von floriden Gesten begleitet. Die auftretende Katalepsie ermöglicht es dem Patienten, jede beliebige Haltung einzunehmen; manchmal ist die Muskelanstrengung so groß, dass zwei Personen den Kranken nur am Hinterkopf und an den Fersen leicht heben können.

Behandlung der Katalepsie

Bei der Therapie der Katalepsie steht zunächst die Charakteristik des Krankheitsbildes sowie die Besonderheiten seines Verlaufs im Fokus. Es ist zu beachten, dass dem Zustand des hysterischen Stupors motorische Unruheähnlichkeiten entsprechen, wie sie bei bestimmten organischen Hirninfektionen beobachtet werden; beispielsweise treten solche Symptome auf, wenn ein Mensch an Parkinsonismus oder einer epidemischen Enzephalitis leidet. In diesem Fall gehen die Krankheitszeichen mit typischen Zeichen der Zitterlähmung einher.

Katalepsie – Symptome und Behandlung Für die Behandlung der Katalepsie wird eine interaktive Imaginationsarbeit angewendet. Dabei handelt es sich um die Arbeit mit den medialen Kräften des Organismus, die in der Psychotherapie als Imago-Technik bezeichnet wird. Dank dieser Methodik kann der Patient das eigene kranke Organ visualisieren. Auf Basis dieses eingeprägten Bildes entsteht eine positive Einstellung, welche die therapeutische Wirkung bewirkt.

Die Katalepsie stellt meist einen Prozess dar, bei dem willkürliche Bewegungen gehemmt werden und sich die Reaktion auf einen spezifischen Reiz bezieht. Die Erkrankung kann als Kennzeichen einer Hypnose unter formaler Induktion oder spontan auftreten.

Häufig wird die Hypnose eingesetzt, da sie therapeutische Ziele verfolgt, die unmittelbar mit der Behandlung verbunden sind. In Form einer zielgerichteten Reaktion wird die Katalepsie – falls erforderlich –, um die Bewegungsfähigkeit des Patienten maximal einzuschränken (beispielsweise zur schnelleren Wiederherstellung seiner Gesundheit), verwendet. Zudem dient sie der Fokussierung der Aufmerksamkeit des Patienten auf den Induktionsapparat.

Die Behandlung der Katalepsie erfolgt in spezialisierten psychiatrischen Kliniken und ausschließlich unter Aufsicht erfahrener Fachärzte.

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