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Kontusion

Gehirnerschütterung Der Name des pathologischen Zustands des Organismus, die Kontusion, leitet sich vom lateinischen Wort *contusio* ab und bezeichnet wörtlich 'die Beschädigung'. Die allgemeine Kontusion stellt eine Schädigung des gesamten Körpers oder spezifischer Bereiche seiner Oberfläche dar. Zu den unbedingten Folgen einer Kontusion gehören Amnesie, Bewusstlosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen sowie Störungen der Sprachfähigkeit und des Hörvermögens. Bei schweren Kontusionen ist die Wirkung auf den menschlichen Organismus nicht vorsätzlich; ein Eintritt von Taubstummheit oder einem tiefen, langwierigen Koma ist wahrscheinlich.

Bei einer Reihe von Fällen wird dieser medizinische Begriff allgemein für die Bezeichnung einer Organschädigung verwendet, ohne das spezifische Organ zu nennen; so ist gemeint, wenn von der Augenkontusion oder der Gehirnkontusion gesprochen wird.

Ursachen der Kontusion

Die Ursachen von Kontusionen liegen in der traumatischen Wirkung auf den menschlichen Organismus infolge einer umfangreichen Schädigung durch die Detonationswelle mit erheblicher Kraft, starken Luftdruckwechseln sowie starken Vibrationen und weiteren Faktoren.

Eine allgemeine Stoßkontusion ist möglich beim Fallen aus großer Höhe, beim Aufprall des Körpers auf eine Wasseroberfläche sowie bei Verschüttungen in dichten schweren Massen (wie Sand oder Beton).

Symptome der Kontusion

Es ist schwierig vorzustellen, wie sich eine Schädigung des gesamten Organismus (vom Kopf bis zu den Füßen) entwickeln kann; doch ist diese Schädigung im Wesentlichen das Ergebnis der Wirkung einer mächtigen Detonationswelle auf den menschlichen Körper. Bei einer Explosion wird die Umgebungsluft mit großer Kraft gegen die Körperoberfläche gepresst. Die Stärke dieser Wirkung variiert, jedoch ertragen nicht alle menschlichen Organe sie gleich; am stärksten leiden das Nervensystem und das Gehirn unter verschiedenen Folgen.

Symptome einer Augenernährung In diesem Zusammenhang ist der obligatorische Verlust des Bewusstseins – der von einigen Sekunden bis zu mehreren Stunden (und sogar Tagen) dauern kann – das wichtigste Symptom selbst bei einer leichten Kontusion. Eine leichte Kontusion wird von keinem anderen Symptom begleitet als dem Bewusstseinsverlust. Bei einer besonders schweren Kontusion kann der Mensch sterben, ohne wieder zu Besinnung zu kommen. Zu den charakteristischen Symptomen schwerer Kontusionen gehören zudem Störungen der kardiovaskulären und respiratorischen Systeme; manchmal führen diese Störungen bis zur vollständigen Atemstillsetzung und zum Tod.

Schwere Kontusionen treten häufig im Rahmen schwerwiegender Unfallverletzungen auf, beispielsweise bei Knochenbrüchen (der Ränder, der Gliedmaßen etc.), Gehirnerschütterungen sowie Bruch- und Schädigungsfolgen innerer Organe (Leber, Nieren, Milz).

Behandlung der Kontusion

Die Behandlung einer Kontusion besteht primär in der Sicherung und Erhaltung der Vitalfunktionen des Bewusstlosen; ein bewusstloser Verletzter ist hilflos und kann beispielsweise durch Verschlucken von Wasser tödlich verunglücken.

Der kontundierte Patient muss auf den Rücken gelegt werden. Bei offensichtlichen Atemstörungen ist sofort mit der künstlichen Beatmung zu beginnen, wobei zunächst zu prüfen ist, ob Nase und Mund von Erde oder Sand verschmutzt sind (was bei Explosionen häufig vorkommt). Sind die Zähne des Bewusstlosen stark zusammengepresst, muss zur Erstversorgung ein nach dem Umfang angepasster Stab verwendet werden, um den Nasopharynx mit Hilfe eines Fingers und anschließend mit einem sauberen Tuch von Verschmutzungen zu befreien; daraufhin ist sofort mit der Mund-zu-Mund-Beatmung fortzufahren. Die direkte Herzmassage durch den Brustkorb wird ausgeschlossen, da dies eine weitere Verletzung innerer Organe sowie die Verschiebung gebrochener Knochen nach sich ziehen könnte.

Schwere Kontusionen führen in der Regel rasch zum unmittelbaren Tod; hingegen verläuft die Behandlung weniger schwerer Kontusionen meist erfolgreich. Auch neurologische Störungen, Psychoglossie und Hörstörungen lassen sich wirksam behandeln.

Ob Folgendes ist zu beachten:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus, verbraucht jedoch rund 20 % des Sauerstoffs; diese Tatsache macht das Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel.


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