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Das rote Muttermal

Methoden zur Entfernung roter Muttermale Auf verschiedenen Bereichen des menschlichen Körpers können die Muttermale verschiedener Farbe, Größe und Form auftreten. Manchmal entstehen sie bereits bei der Geburt, in anderen Fällen bilden sie sich im Laufe der Zeit. Ein rotes Muttermal ist in der Regel eine gutartige Geschwulst und verursacht keine Beschwerden. In einigen Fällen kann es jedoch gefährlich werden, wenn sich das gutartige Neoplasma in ein bösartiges umwandelt. Das rote Muttermal entsteht durch die Erweiterung von Kapillaren und besteht aus einer großen Anzahl mikroskopischer Gefäße. Es kann an beliebiger Stelle des Körpers auftreten; daher hängt die Behandlung direkt von der Lage ab.

Das rote Muttermal: Besonderheiten

Der medizinische Name für das rote Muttermal ist das Angiom. Solche Arten von Hautläsionen werden zur Kategorie der gutartigen Hauterkrankungen gezählt. Eine Hauptbesonderheit des Angioms ist die Farbveränderung unter Druck: Das Muttermal erblasst bei Palpation und nimmt danach wieder seine ursprüngliche Schattierung an.

Man unterscheidet verschiedene Unterarten des Angioms.

  • schwellende oder netzförmige
  • punktförmige
  • Hohlraum- oder Höhlenbildung

Gewöhnlich ist das rote Muttermal eine flache Neubildung, die über der Oberfläche der Haut leicht erhöht ist und aus kleinen Blutgefäßen besteht. Von ihr gehen in verschiedene Richtungen kleine Kapillaren ab, die vom unbewaffneten Auge bemerkbar sind. Solche Muttermale nennt man schwielig oder netzartig.

Ein Punktangiom ist ein kaum auffälliges Muttermal, das einem kleinen roten Punkt ähnelt; der Begriff „peschtscheristoj" (russisch) bezeichnet hingegen nacheinander liegende Angiome, die wie eine Kette von Punkten angeordnet sind.

Rote Muttermale stellen in der Regel keine Gesundheitsgefahr dar und erscheinen auf dem Körper fast unmerklich; sie verursachen hinter den seltenen Exklusionen keine Schmerzen und erfordern daher keine unverzügliche Überprüfung oder Konsultation eines Experten.

Ein Angioma mit besonders großem Ausmaß wird in der Medizin als Hämangiom bezeichnet; diese Pathologie ist durch das übermäßige Wachstum von Kapillaren charakterisiert und wird in der Regel chirurgisch behandelt.

Die Ursachen roter Muttermale.

Bis heute sind die genauen Ursachen roter Muttermale nicht vollständig geklärt; es existieren lediglich einige Annahmen, bei denen sich die Mehrheit der Ärzte einigt. Folgende Versionen werden am häufigsten betrachtet:

  • Hormonelle Veränderungen und Störungen.
  • Übermäßige Durchblutung der Blutgefäße und Kapillaren.
  • Funktionsstörungen pigmentbildender Zellen (Melanozyten).
  • Verschiedene Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes.

Es wird angenommen, dass bei Erwachsenen der häufigste Grund für rote Muttermale hormonelle Störungen sind; jedoch treten diese Muttermale vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. Experten führen dies auf altersspezifische Veränderungen im Blutsystem zurück, die eine besonders intensive Gefäßaktivität zur Folge haben.

Pigmentzellen sind für die Hautpigmentierung verantwortlich; Funktionsstörungen dieser Zellen können daher auch als Ursache für rote Muttermale in Frage kommen.

Viele Ärzte betrachten das Auftreten roter Muttermale als Symptom einer gastrointestinalen Erkrankung, insbesondere bei Pathologien der Bauchspeicheldrüse und der Leber. Zwar deuten diese Muttermale nicht zwingend auf solche Probleme hin, doch wäre eine ärztliche Abklärung zur eigenen Sicherheit wünschenswert.

Andere Experten assoziieren rote Muttermale mit einem Vitamin-C-Mangel im Körper. Mikrotraumen der Haut, wie sie beispielsweise beim Rasieren entstehen, können in diesem Fall zu einer Schädigung der Gefäßwände führen und so die Entstehung roter oder rosafarbener Muttermale begünstigen.

Behandlung von roten Muttermalen

In den meisten Fällen bedürfen rote Muttermale keiner Behandlung und verlaufen ungestört. Solange das Angiom nicht an Größe zunimmt und keine Beschwerden oder Krankheitsgefühle verursacht, kann es als harmlos eingestuft werden; in solchen Fällen wird die Entfernung des roten Muttermals nicht empfohlen. Anders sieht dies aus, wenn sich das Angiom auf der Haut bildet und das Erscheinungsbild beeinträchtigt. Zudem sollte bei einer Zunahme der Größe oder Farbveränderung unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.

Heute erfolgt die Entfernung roter Muttermale vorrangig durch folgende Hauptmethoden:

  • In den meisten Fällen bedürfen rote Muttermale keiner Behandlung und verlaufen ungestört. Solange das Angiom nicht an Größe zunimmt und keine Beschwerden oder Krankheitsgefühle verursacht, kann es als harmlos eingestuft werden. Zudem sollte bei einer Zunahme der Größe oder Farbveränderung unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.
  • Heute erfolgt die Entfernung roter Muttermale vorrangig durch folgende Hauptmethoden: Elektrokoagulation (Ausbrennen) sowie operative Intervention.
  • In den meisten Fällen bedürfen rote Muttermale keiner Behandlung und verlaufen ungestört. Solange das Angiom nicht an Größe zunimmt und keine Beschwerden verursacht, kann es als harmlos eingestuft werden. Sollte jedoch eine Zunahme der Größe oder Farbveränderung auftreten, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
  • Die Entfernung roter Muttermale erfolgt heute vorrangig durch Elektrochirurgie (Elektrokauterisation) sowie Laserchirurgie.
  • Radiochirurgie

In der Regel ist eine Ausbrennung des roten Muttermals nicht effektiv, da das Gefäß meist in tieferen Hautschichten liegt und nur oberflächlich sichtbar ist; häufig bleiben nach dem Eingriff die Wurzeln im Gewebe erhalten, was zu einem erneuten Auftreten führt.

Alternativ bietet sich heute eine sehr effektive Entfernung des Angioms durch Kryotherapie an: Nach der Anwendung von flüssigem Stickstoff fällt das Muttermal innerhalb eines Monats spontan ab.

Die operative chirurgische Behandlung roter Muttermale verliert zunehmend an Bedeutung aufgrund erheblicher Nachteile, insbesondere der bleibenden Narben; daher wird diese Methode bei Patienten mit Angiomen am Körper meist nicht empfohlen. Zudem weist sie im Vergleich zu modernen Verfahren eine höhere Komplikationsneigung auf.

Effektive Behandlung roter Muttermale Heute wird die Elektrokauterisation häufig zur Behandlung roter Muttermale eingesetzt. Das Verfahren basiert auf der Einwirkung hochfrequenter Ströme: Die Elektrode verätzt das Angiom, woraufhin an dieser Stelle eine feine Kruste entsteht, die nach etwa einer Woche spontan abfällt. Als Hauptvorteil dieser Methode wird von den Experten die Möglichkeit zur histologischen Analyse des Gewebes auf bösartige Zellen hervorgehoben.

Die Laserchirurgie gilt als die verbreitetste und schonendste Methode zur Entfernung von Angiomen, da sie kaum oder gar keine Narben hinterlässt.

Die Radiochirurgie stellt eine der modernsten Behandlungsmethoden für rote Muttermale dar und könnte sich bald zum führenden Verfahren gegenüber der Lasertherapie etablieren; das eingesetzte Gerät erfüllt dabei drei wesentliche Funktionen:

  • Es zerstört das Muttermal.
  • Es stillt die Blutung.
  • Es beugt einer Wundinfektion vor.

Dieses Verfahren hinterlässt ebenfalls keine sichtbaren Narben.

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