Levorin

Levorin – das antimykotische Antibiotikum

Darreichungsformen und Zusammensetzung

Galenische Darreichungsformen:

  • Tabletten zur oralen Einnahme (je 10 Stück in Umrisstaschen, im Karton 2 Packungen; je 25 Stück in Polymerbehältern, im Karton 1 Behälter);
  • Salbe zur lokalen Anwendung (je 30 g in Aluminiumröhrchen, im Karton 1 Röhrchen).

Wirkstoff des Präparats: Levorin

  • Eine Tablette enthält 500.000 IE (Internationale Einheiten) der biologischen Wirkung.
  • Eine Tube mit der Salbe enthält 500.000 IE (Internationale Einheiten) des Wirkstoffs.

Anwendungshinweise

Levorin wird zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Pilze der Gattung Candida ausgelöst werden:

  • Peroral: Intestinale Kandidose (Kandidose des Gastrointestinaltrakts);
  • Lokal: Hautinfektionen, Schleimhautkandidosen der Mundhöhle sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (Urethritis, Vulvovaginitis), ferner Trichomoniasis der Geschlechtsorgane.

Kontraindikationen

Beide Darreichungsformen von Levorin sind bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffkomponenten kontraindiziert.

Die orale Anwendung des Präparats ist für folgende Fälle kontraindiziert:

  • Niereninsuffizienz
  • Pankreatitis
  • Magengeschwür und Zwölffingerdarmgeschwür
  • Stenose des Darmkanals
  • Schwangerschaft

Anwendung des Medikaments ist während der Stillzeit sowie bei der Behandlung von Kindern unter zwei Jahren mit Vorsicht geboten.

Anwendungsform und Dosierung

Levorin wird als Tablette eingenommen. Im Falle von Übelkeit und/oder Erbrechen sollte das Medikament nach dem Essen eingenommen werden.

Anwendung bei Erwachsenen zur Behandlung einer Candidose: 1 Tablette (500.000 IE) 2- bis 4-mal täglich, Therapiedauer 10–12 Tage.

Empfohlene Dosierungen für Kinder je nach Alter:

  • Bis zum zweiten Lebensjahr: 25.000–30.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht täglich
  • Zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr: 20.000–25.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht täglich
  • Ab dem sechsten Lebensjahr: 200.000–250.000 IE 2- bis 4-mal täglich.

Die Therapiedauer beträgt 7 bis 14 Tage. Bei Bedarf wird der Kurs über 5 bis 7 Tage wiederholt; die Therapie erfolgt unter Kontrolle durch Blutanalysen.

Die Levorin-Salbe wird topisch in Form einer wässrigen Suspension (verdünnt im Verhältnis 1:500) angewendet. Bei Schleimhautinfektionen des Mundes dient sie zur Spülung (2–3-mal täglich); bei gynäkologischen Erkrankungen zum Anfeuchten von Tampons. Die Therapiedauer beträgt 15 bis 20 Tage.

Die Salbe wird topisch an den betroffenen Stellen aufgetragen, einmal oder zweimal täglich über einen Zeitraum von 10 bis 15 Tagen.

Nebenwirkungen

  • Bei oraler Anwendung: Kopfschmerzen, dyspeptische Erscheinungen (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall), Appetitverlust;
  • Nebenwirkungen: Bei oraler Einnahme können Kopfschmerzen sowie dyspeptische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Zudem ist ein Appetitverlust möglich.

Bei lokaler Anwendung können lokale Reizungserscheinungen auftreten.

Besondere Hinweise

Bei der Einnahme von Levorin in Tablettenform sollte die Behandlung unter Kontrolle des funktionellen Zustands der Leber erfolgen.

Im Falle einer Entwicklung der genannten Nebenwirkungen muss das Präparat abgesetzt werden.

Bei der Spülung des Mundes ist Vorsicht geboten, um eine Eintragung von Trübstoffen in die Atemwege zu vermeiden.

Bei der Vorsteherdrüsenhypertrophie trägt Levorin zur Verringerung dysurischer Erscheinungen und in einigen Fällen auch zur Verkleinerung des Adenomvolumens (es wird angenommen, dass das Präparat im Rahmen einer komplexen Therapie bei dieser Erkrankung eingesetzt werden kann).

Die medikamentöse Wechselwirkung

Es liegen keine Informationen über eine Wechselwirkung zwischen Levorin und anderen Arzneimitteln vor.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

Lagern Sie das Arzneimittel bei Temperaturen bis zu 5 °C an einem trockenen und lichtgeschützten Ort, der für Kinder unzugänglich ist.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Im Darm befinden sich Millionen von Bakterien, die leben und sterben; sie sind nur bei starker Vergrößerung sichtbar, wenn man sie in einer gewöhnlichen Kaffeetasse zusammengetragen hätte.


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