Lomfloks

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Ab 445 Rubel

Filmtabletten Lomfloks Lomfloks – ein Antibiotikum aus der Chinolonderivatgruppe.

Ausgabeverfahren und Haltbarkeit

Darreichungsform: Tabletten mit Filmüberzug (in Blisterpackungen zu 4 oder 5 Stück; im Karton 1, 4 oder 5 Blister).

Wirkstoff: Lomefloksazin (als Hydrochlorid); pro Tablette 400 mg.

Hilfsstoffe: Natriumamylglykolat, Propylenglykol, Magnesiumstearat, kolloidales Siliziumdioxid, gereinigtes Talkumpulver, Crospovidon, Natriumdodecylsulfat, Amylum, Laktose und Polyvinylpyrrolidon.

Zutaten der Tablettenhülle: Methylenchlorid, Hydroxypropylmethylcellulose, Isopropanol und Titandioxid.

Anwendungshinweise

Lomfloks – ein Präparat zur Behandlung von Infektionen infektiös-entzündlicher Natur mit Erregern, die empfindlich gegenüber dem Wirkstoff sind

  • Knochen- und Gelenkinfektionen (einschließlich chronische Osteomyelitis)
  • Haut- und Weichteilinfektionen
  • Infektionen von Mischsystemen (einschließlich schwerer Verläufe)
  • Chlamydien-, Gonokokken- sowie gemischte Infektionen (akute und chronische Verläufe)
  • Infektiöse Cholezystitis und Enterokolitiden
  • Otitis media acuta
  • Infektionen der unteren Atemwege (inklusive akuter Pneumonieverläufe und chronischer Bronchitiden)
  • Lungen tuberculosis (fortschreitende Formen, bei schlechter Verträglichkeit von Rifampicin, multiresistenten Mykobakterien sowie begleitenden nicht-spezifischen Entzündungsprozessen)

Lomfloks wird zudem zur Prophylaxe infektiöser Komplikationen nach transurethralen Eingriffen eingesetzt.

Kontraindikationen

  • Epilepsie, zerebrale Atherosklerose sowie andere Zustände oder Erkrankungen mit einer Neigung zu Krampfanfällen;
  • Alter bis zum 15. Lebensjahr
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Präparat und/oder anderen Chinolonen

Anwendungsform und Dosierung

Lomfloks sollte in ausreichender Menge eingenommen werden; die Nahrungsaufnahme beeinflusst die Wirksamkeit des Präparats nicht.

Die Standardtagesdosis beträgt 400 mg (1 Tablette) einmal täglich. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird am ersten Tag eine Dosis von 400 mg, danach auf 200 mg (½ Tablette) einmal täglich ernannt.

Die Dauer der Therapie orientiert sich an den individuellen Gegebenheiten:

  • Infekte des Harntrakts ohne Komplikationen: 3 Tage; bei erschwerter Infektion: 10 bis 14 Tage.
  • Bei Verschlimmerung einer chronischen Bronchitis: 7 bis 10 Tage;
  • Infektionen von Haut und Hautstrukturen: 10 bis 14 Tage.
  • Akute unkomplizierte Gonorrhö: 1 bis 3 Tage;
  • Chronisch-komplizierte Gonorrhö: 7 bis 14 Tage.
  • Akute Chlamydieninfektion: 14 Tage;
  • Rezidivierende Chlamydieninfektionen, einschließlich gemischter bakteriell-chlamydialer Infektionen: 14 bis 21 Tage.
  • Tuberkulose: 28 Tage (im Rahmen einer komplexen Therapie mit Pyrazinamid, Isoniazid und Ethambutol);
  • Begleitende Infektionen bei der Tuberkulose: 14 bis 21 Tage.

Zur Prophylaxe von Infektionen nach transurethraler Operation sowie zur Behandlung von Komplikationen nach Prostatabiopsie werden die Dosierungen wie folgt festgelegt: eine Tablette 2 bis 6 Stunden vor dem Eingriff.

Nebenwirkungen

  • Kardiovaskuläres System: Vaskulitis, Funktionsstörungen von Herz und Lunge
  • Atemsystem: Wassergeschwülste des Kehlkopfes und/oder der Lunge
  • Gastrointestinaltrakt: Schleimhautläsionen der Mundhöhle, Pseudomembranöse Kolitis
  • Ausscheidungssystem: Urinretention, Polyurie, interstitielle Nephritis, renale Insuffizienz
  • Skelett-Muskelsystem: Sehnenentzündung, Muskelbeschwerden, Bandbruch, Gelenkschmerzen
  • Zentrales und peripheres Nervensystem: Kopfschmerz, Schwindel, Gangunsicherheit, Zittern, Krämpfe, Traumverwirrtheit, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen, Angstzustände, Lichtscheu, Depression, Doppelbilder, Geschmacksstörung
  • Blutbildungssystem: hämolytische Anämie, Thrombozytopenie
  • Leber: Hepatitis
  • Stoffwechsel: Hypoglykämie
  • Dermatologische und allergische Reaktionen: Hyperpigmentierung, Fotosensibilisierung, exfoliative Dermatitis, Anaphylaxie, Angioödem sowie das toxische epidermale Nekrolyse-Syndrom (TEN) und das Stevens-Johnson-Syndrom.

Besondere Hinweise

Während der Therapie ist die Einwirkung ultravioletter Strahlen zu vermeiden. Das Risiko einer photochemischen Reaktion lässt sich verringern, indem das Präparat abends eingenommen wird.

Bei Leberzirrhose ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich, sofern die Nierenfunktion intakt bleibt.

Lomfloks kann Störungen der Aufmerksamkeit und Schwindel verursachen; daher muss die Einschränkung bei der Fahrzeugführung sowie bei Tätigkeiten mit hohem Reaktions- oder Konzentrationsbedarf individuell nach Einschätzung des Einflusses auf den Patienten festgelegt werden.

Arzneimittelwechselwirkungen

Die gleichzeitige Anwendung von Lomefloksazin und Rifampicin ist kontraindiziert, da beide Wirkstoffe als kompetitive Antagonisten im mikrobiellen Stoffwechsel wirken.

Antazida, Vitamine sowie Sucralfat und andere Eisen-, Aluminium- oder Magnesium-haltige Präparate verzögern die Resorption von Lomefloksazin; daher sind zwischen den Einnahmen mindestens zweistündige Pausen einzuhalten.

Lomefloks verstärkt die Wirkung oraler Antikoagulanzien sowie die Toxizität nichtsteroidaler entzündungshemmender Mittel.

Piroxicam verzögert die renale Ausscheidung von Lomefloxacin.

Haltbarkeitsdauer und Lagerungsbedingungen

An einem lichtgeschützten, für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C lagern.

Haltbarkeit: 3 Jahre.

Preise in Online-Apotheken

Name des Arzneimittels

Preis

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Lomflox-Tabletten 400 mg, 5 Stück

445 Rubel

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Lomflox-Tabletten zur oralen Einnahme 400 mg, 5 Stück

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Im Laufe des Lebens produziert ein statistisch durchschnittlicher Mensch weder viel noch wenig Speichel in seinen beiden großen Speicheldrüsen.


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