Anwendungshinweise
Losap ist ein blutdrucksenkendes Medikament.
Losap wird als Tabletten mit Filmhülle (verlängerte Wirkdauer, doppelt konkav, weiß bis hellweiß) in Dosierungen von 50 und 100 mg angeboten. Die Packungsgrößen umfassen Blister à 10 oder 15 Stück in Pappekartons (entsprechend 3, 6 bzw. 9 bzw. 2, 4 oder 6 Blisterpackungen).
Zusammensetzung einer Tablette:
Absolut:
Bei vorliegendem Folgenden Erkrankungen oder Zuständen ist Vorsicht geboten:
Das Präparat sollte einmal täglich eingenommen werden; die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit.
Empfohlene Dosierung (Tagesdosis):
Bei hohen Dosen an Diuretika werden Patientinnen mit Losap in einer reduzierten Dosierung (25 mg einmal täglich) verschrieben.
Eine Dosisanpassung bei Patienten fortgeschrittenen Alters ist nicht erforderlich.
Die Anfangstagesdosis zur Senkung des Risikos für kardiovaskuläre Erkrankungen (einschließlich Schlaganfall) sowie der Sterblichkeit bei arterieller Hypertonie und linksventrikulärer Hypertrophie beträgt 50 mg. Anschließend kann die Dosis auf bis zu 100 mg täglich in 1–2 Einnahmen erhöht oder gleichzeitig mit Losap eine niedrige Hydrochlorothiazid-Dosierung kombiniert werden.
Bei gleichzeitiger Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes) und Proteinurie wird die Anfangstagesdosis zunächst auf 50 mg einmal täglich erhöht. Anschließend kann die Dosis je nach Blutdruckabfall auf bis zu 100 mg täglich in Form von 1–2 Einnahmen pro Tag angepasst werden.
Bei Vorerkrankungen der Leber sowie bei Patienten ab dem 75. Lebensjahr, insbesondere im Falle von Dehydratation und Hämodialyse, wird eine niedrigere Anfangstagesdosis von 25 mg einmal täglich empfohlen.
Die während der Therapie auftretenden unerwünschten Wirkungen weisen einen vorübergehenden Charakter auf; eine Absetzung des Arzneimittels ist in der Regel nicht erforderlich.
Der orthostatische Effekt, der für diese Arzneimittelgruppe charakteristisch ist, wurde bei Losap in weniger als 1 % der Patienten beobachtet.
Die Häufigkeit der Nebenwirkungen (> 10 %: sehr häufig; > 1 % bis < 10 %: häufig; > 0,1 % bis < 1 %: gelegentlich; > 0,01 % bis < 0,1 %: selten; < 0,01 % unter Berücksichtigung der gemeldeten Fälle: sehr selten; bei Unmöglichkeit einer genauen Frequenzbestimmung: unbekannt) hängt von den Angaben ab.
Arterielle Hypertonie
Arterielle Hypertonie und linksventrikuläre Hypertrophie.
Chronische Herzmuskelinsuffizienz.
Arterielle Hypertonie sowie Diabetes mellitus Typ 2 bei Vorliegen funktioneller Nierenstörungen.
Weitere Beobachtungen:
Rückenschmerzen, grippeähnliche Symptome und Harnwegsinfekte traten bei den Losap-Patientinnen häufiger auf als bei den Placebo-Patientinnen.
Bei Risikopatienten traten Funktionsstörungen der Nieren auf, einschließlich akuter renaler Insuffizienz (beobachtet nach rechtzeitiger Einstellung der Therapie; dieser Verlauf weist einen reversiblen Charakter auf).
Patientinnen mit anamnestischen Hinweisen auf eine Wassergeschwulst Künke (Wassergeschwulst von Lippen, Person des Pharynx und/oder Zunge) benötigen eine strenge medizinische Überwachung.
Bei Hypovolämie und/oder Hyponatriämie im Zusammenhang mit der Gabe hoher Dosen Diuretika, bei Durchfall, Erbrechen sowie einer salzarmen Ernährung nach der Einnahme von Losap ist die Entwicklung einer arteriellen Hypotonie möglich; in diesem Fall muss das Wasser-Elektrolyt-Gleichgewicht korrigiert werden. Falls dies nicht erfolgt ist, sind niedrigere Dosen des Präparates anzusetzen.
Elektrolytstörungen sind bei Patientinnen mit funktioneller Niereninsuffizienz im Rahmen einer Diabetes mellitus oder auch ohne sie charakteristisch und erfordern eine Korrektur. Solche Patientinnen benötigen eine kontinuierliche Kontrolle der Kaliumkonzentration im Blut sowie der Kreatinin-Werte (insbesondere ist bei Patientinnen mit Herzinsuffizienz und einer Kreatinin-Clearance von 30–50 ml/min eine strenge Überwachung erforderlich).
Die gleichzeitige Anwendung von Losap mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten sowie kaliuretischen Salzsäureneutralisatoren wird nicht empfohlen.
Bei einer funktionellen Leberinsuffizienz (eingestuft nach der Child-Turcotte-Skala) ist die Gabe von Losap in niedrigeren Dosen erforderlich; eine Therapie bei schwerer Leberzirrhose ist kontraindiziert.
Durch die Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) im Rahmen der Therapie traten Fälle einer funktionellen Niereninsuffizienz auf, bis hin zur renalen Insuffizienz. Dies betraf insbesondere Patientinnen mit einer RAAS-abhängigen Nierenfunktion, etwa bei vorbestehender Nieren- und schwerer Herzinsuffizienz. Bei beidseitiger Stenose der Nierenarterien oder Stenose der Arterie der solitären Niere wurde eine Erhöhung von Kreatinin und Harnstoff im Blut nachgewiesen; diese Veränderungen können nach Absetzen der Behandlung reversibel sein. Patientinnen mit einer Stenose der Arterie der solitären Niere oder beidseitiger Nierenarterien-Stenose müssen bei der Verordnung von Losap besonders vorsichtig sein.
Ein zu starker Blutdruckabfall bei Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen und ischämischer Herzkrankheit kann zu einem Hirninfarkt oder Herzinfarkt führen.
Bei Herzinsuffizienz, die durch eine Nierenfunktionsstörung begleitet wird oder auch ohne sie auftritt, besteht das Risiko einer akuten renalen Insuffizienz sowie schwerer arterieller Hypotonie (bei dieser Patientengruppe ist bei der Verordnung von Losap besondere Vorsicht geboten).
Bei kombinierter Therapie mit Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern kann das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Hyperkaliämie und funktionelle Nierenstörungen, erhöht sein; eine sorgfältige Überwachung und Kontrolle laborchemischer Parameter sind erforderlich.
Bei Patienten unter Hämodialyse ist eine sorgfältige Blutdruckkontrolle sowie eine Anpassung der Dosierung erforderlich.
Es liegen keine Daten zur Anwendung von Losap bei Patientinnen kurz nach einer Nierentransplantation vor.
Bei chirurgischen Eingriffen unter Allgemeinanästhesie im Rahmen eines RAAS-Blocks kann eine arterielle Hypotension entstehen; in sehr seltenen Fällen ist eine schwere arterielle Hypotension möglich, die eine intravenöse Gabe von Vasopressoren und/oder Liquor erfordert.
Bei der Therapieentscheidung bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie oder einer hämodynamisch bedeutsamen Stenose der Mitral- bzw. Aortenklappe ist besondere Vorsicht geboten.
Die Gabe von Losap an Patienten mit primärem Aldosteronismus wird nicht empfohlen, da diese Patientengruppe gegenüber drucksenkenden Mitteln aufgrund einer Resistenz im RAAS-System oft unempfindlich reagiert.
Für Patientinnen ab dem 75. Lebensjahr wird eine Therapiebeginn-Dosis von 25 mg pro Tag empfohlen.
Bei Patienten negroider Hautfarbe ist die blutdrucksenkende Wirkung von Losap weniger ausgeprägt als bei Vertretern anderer Rassen, was wahrscheinlich auf eine geringere Renin-Aktivität zurückzuführen ist.
Während der Anwendung von Losap können Schläfrigkeit, Schwindel und Ohnmachtszustände auftreten; Patientinnen müssen daher bei der Teilnahme am Kraftverkehr oder bei der Ausübung potenziell gefährlicher Tätigkeiten mit schnellen psychomotorischen Reaktionen und erhöhter Konzentration besondere Vorsicht walten lassen.
Die gleichzeitige Anwendung von Losap mit Aliskiren bei Patientinnen mit Niereninsuffizienz (bei einer Kreatinin-Klärfunktion < 60 ml/min) sowie bei Diabetes mellitus ist kontraindiziert.
Eine Kombinationstherapie mit weiteren blutdrucksenkenden Mitteln ist möglich.
Die Kombination mit einem ACE-Hemmer sollte auf Ausnahmefälle und individuelle Indikationen beschränkt werden; sie erfordert ein engmaschiges Monitoring der Nierenfunktion. Klinische Studien zeigen, dass bei bestätigter Atherosklerose, Herzinsuffizienz oder Diabetes mellitus das Risiko für Ohnmachtszustände, arterielle Hypotension, Nierenfunktionsstörungen und Hyperkaliämie im Vergleich zur alleinigen Gabe von RAAS-Hemmstoffen signifikant erhöht ist.
Die pharmakokinetischen Wechselwirkungen zwischen Losap und den Substanzen Warfarin, Hydrochlorothiazid, Digoxin, Zimtidin, Ketoconazol, Phenobarbital sowie Erythromycin wurden nicht beobachtet.
Bei der gemeinsamen Anwendung von Losap mit bestimmten Arzneimitteln können folgende Effekte auftreten:
An einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 30 °C lagern.
Haltbarkeit: 2 Jahre
Bezeichnung des Arzneimittels
Preis
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Losap Tabletten p./pl. über 12,5 mg Nr. 30, Zentiva A.C.
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Losap 12,5 mg Nr. 30 Tabletten
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Losap 50 mg Nr. 30 Tabletten
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Losap Tabletten p.p./über 50 mg, 30 Stück
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Losap Tabletten p.p./über 50 mg, 30 Stück
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Losap Tabletten p.p./über 100 mg, 30 Stück
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