Die Schalotte

Die Schalotte stellt eine zweijährige Graspflanze dar, deren Heimat Kleinasien angenommen wird. Sie besitzt einen sehr gesättigten und zarten Geschmack, der etwas an den Geschmack des Knoblauchs erinnert. Im Unterschied zum Letzteren lässt sie sich jedoch wesentlich leichter verdauen und übt keinen besonderen Einfluss auf die Frische der Atmung aus.

Schalottenzwiebel

Das Aussehen

Die Schalotte hat eine längliche Form und kleine Umfänge. Die Schale ist graulich oder rötlich gefärbt. Im Unterschied zur traditionellen Zwiebel sind die Krümmungen gezahnt, und nicht wie bei dieser den konzentrischen Aufbau aufweisend. Wenn man die Zwiebel reinigt, zerfällt sie gewöhnlich in 2–3 Segmente. In Rezepten wird daher oft die Anzahl der Segmente angegeben, statt die Anzahl der ganzen Zwiebeln.

Die nützlichen Eigenschaften und der Kaloriengehalt

In der Schalotte ist eine große Menge an Flavonolen enthalten, die aufgrund ihrer starken antioxidativen Eigenschaften den menschlichen Organismus vor der Entstehung von Krebsgeschwülsten schützen. Neben diesen machen 2,5 % des Inhalts aus dem Eichhorn (Quercetin), 0,1 % Fett und 16,8 % Kohlenhydrate sowie verschiedene Vitamine und Spurenelemente. Der Kaloriengehalt von 100 g Schalotte beträgt 72 Kilokalorien. In der Volksmedizin wird sie als entzündungshemmendes Mittel verwendet.

Wie wählt man die Schalotte richtig aus?

Zurzeit kann man Schalotten in Supermärkten jederzeit des Jahres erwerben. Am leckersten sind jedoch diejenigen, die im Sommer gekauft wurden. Beim Kauf sollte man auf kleine Exemplare achten; gleichzeitig sollten sie schwer und fest sein. Man sollte sprossende Zwiebeln nicht kaufen, da diese bereits alt sind und einen heftigeren, schärferen Geschmack haben.

Wie lagert man Schalotten richtig?

Kaufen Sie Schalotten nur in kleinen Mengen, genau so viel wie für die Zubereitung der Platte notwendig ist. Wenn mehr gekauft wurde, lagern Sie sie an einem dunklen, trockenen Ort mit guter Luftzirkulation. Alternativ können Sie die Schalotten in Nylonstrümpfen zusammengefasst und im Keller, Vorratskammer oder anderen Wirtschaftsräumen aufhängen; dabei bewahren sie ihre Qualität über sechs Monate hervorragend auf. Schalotten können auch in einen Drahtkorb gelegt werden.

Lagern Sie Schalotten nicht im Kühlschrank, da bei niedrigen Temperaturen die Zwiebeln schnell keimen und den zarten Geschmack verderben. Aufgeschnittene Schalotten können für bis zu drei Monate eingefroren werden; nach dem Auftauen bleibt der Geschmack erhalten, jedoch geht die knackige Struktur verloren, sodass sie eher wie geschmortes Gemüse schmecken.

Wenn Sie bemerkt haben, dass die Zwiebeln keimen, sollten Sie sie so schnell wie möglich zur Zubereitung verwenden. Schneiden Sie die grünen Federn ab, werfen Sie sie aber nicht weg! Sie ersetzen hervorragend die grünen Zwiebelringe der gewöhnlichen Hauszwiebel.

Wie bereitet man Schalotten vor?

Diese Zwiebelsorte eignet sich hervorragend für verschiedene Gerichte, insbesondere wenn weißer oder roter Wein sowie Karrieeisen hinzugefügt werden. Genau aus diesem Grund ist die Schalotte unter Köchen sehr beliebt und wird in vielen Rezepten verwendet.

Salat mit Schalottenzwiebeln

Das Anbraten von Schalotten sollte sehr sorgfältig und aufmerksam erfolgen. Bei starker Anbratung wird der Geschmack unangenehm bitter, ähnlich wie beim Knoblauch. Gut angebratene Schalotten sind eine schöne Ergänzung zu Ente, Fisch, Kalbfleisch oder Rindfleisch. Sie passen auch hervorragend zu Gemüse wie Rüben, Kartoffeln, weißen Bohnen und Linsen.

Schalotten kombinieren sich gut mit verschiedenen Gewürzen, am besten jedoch mit Estragon, Kerbel und Thymian. In thailändischen und indonesischen Küchen werden Soßen daraus zubereitet, die zu Gemüsegerichten gereicht werden. In Malaysia werden Schalotten ebenfalls beim Wok-Anbraten von Gerichten verwendet.

Viele Köche empfehlen, diese Zwiebelsorte vollständig im Ofen zu backen, bis sie weich sind. Anschließend putzt man sie und püriert sie im Mörser. Das entstandene Püree wird nach Geschmack in Saucen und Suppen eingearbeitet.

Ob Sie sollten wissen:

Neben dem Menschen leidet nur noch eine andere Art von Lebewesen auf der Erde an Prostatitis – der Hund. Ja, wirklich unsere treuen Gefährten.


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