Meratin

Meratin ist kein empfohlenes Arzneimittel.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Meratin ist ein nicht zu empfehlendes Arzneimittel.

  • Darreichungsform und Zusammensetzung
  • Meratin ist ein nicht zu empfehlendes Arzneimittel.

Wirkstoff: Meratina (Ornidasol)

  • Eine Tablette enthält 500 mg.
  • Eine Tablette enthält 500 mg.

Hilfsstoffe

  • Tabletten: Propylenglykol, mikrokristalline Cellulose, Stärke, kolloidales Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat, Propylparaben, weiße Gelatine, Ethylcellulose, Methylenparaben, Magnesiumstearat, Hydroxypropylmethylcellulose, Natriumkrachmalglykolat, Titandioxid, gereinigtes Rutschpulver
  • Lösung: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke

Zusätzliche Bestandteile der Tablettenhülle: Polyethylenglykol 6000, Titandioxid (E171), gereinigtes Rutschpulver

Anwendungshinweise

  • Enterale und nekrotische Formen der Amöbiasis, einschließlich des Amöbenleberabszesses und der Amöbendysenterie
  • Trichomoniasis
  • Prophylaxe infektiöser Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen am Mastdarm sowie gynäkologischen Operationen

Kontraindikationen

  • Prophylaxe infektiöser Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen am Mastdarm sowie gynäkologischen Operationen
  • Kontraindikationen
  • Erstes Schwangerschaftsdrittel
  • Stillzeit
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Komponenten und Abbauprodukten von Nitroimidazolen

Es wird empfohlen, Meratin bei Patientinnen mit Hirninfektionen, Epilepsie, Multipler Sklerose, Lebererkrankungen sowie Alkoholismus vorsichtig anzuwenden

Die Anwendung des Präparates im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel ist unerwünscht; sie darf nur erfolgen, wenn der vermutete Nutzen für die Mutter den potenziellen Schaden für das Ungeborene deutlich überwiegt

Anwendungsart und Dosierung

Tabletten
Meratin wird in Tablettenform eingenommen. Die Dosierungsweise und die Anwendungsdauer werden vom Arzt basierend auf den klinischen Befunden festgelegt. Die Einzeldosis für Erwachsene orientiert sich an den individuellen Angaben und kann zwischen 1 und 4 Tabletten liegen. Die Tagesdosis für Kinder mit einem Körpergewicht bis zu 35 kg wird berechnet, ausgehend von einer Rate von 20–40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Empfohlene Dosierung

  • Trichomoniasis: Eine Tablette zweimal täglich über 10 Tage (unter obligatorischer gleichzeitiger Behandlung des Sexualpartners); die Anpassung von Dosis und Anwendungsdauer bei gemischten Infektionsformen oder Komplikationen ist zulässig; Kindern wird eine einmalige Gabe von Meratin in der Dosierung von 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen.
  • Amöbiasis: Einmalige Einnahme von 3 Tabletten täglich (abends wünschenswert), Therapiedauer 3 Tage; alternativ zweimal tägliche Einnahme einer Tablette über einen Zeitraum von 5–10 Tagen. Bei Kindern wird das Präparat einmalig mit einer Dosierung von 25 mg pro kg Körpergewicht verschrieben.
  • Lambliose: Der Arzt wählt bei der Behandlung gemischter und schwerer Formen individuell das Schema sowie die Therapiedauer aus. Bei Kindern bis zu einem Gewicht von 35 kg wird eine Tagesdosis von 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen.

Die Prophylaxe gegen anaerobe Infektionen erfolgt 1–2 Stunden vor dem geplanten chirurgischen Eingriff durch einmalige Gabe von 2 Tabletten; nach der Operation werden 2 Tabletten täglich über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen verabreicht.

Infusionslösung:
Meratin wird als Infusionslösung intravenös nach Auflösung in 0,9-%iger Natriumchlorid- oder 5-%iger Glukoselösung appliziert.

Empfohlene Tagesdosis je nach Alter:

  • Bei Patienten über 12 Jahren: In den ersten Tagen eine Einzeldosis von 500–1000 mg über einen Zeitraum von 20–30 Minuten, gefolgt von einer Dosierung von 500 mg dreimal täglich; Infusionsrate bis zu 5 ml pro Minute.
  • Bei Patienten bis zu 12 Jahren: Das Präparat wird mit einer Dosierung von 20 mg pro kg Körpergewicht des Kindes verschrieben und über drei gleichmäßige Verabreichungen verteilt.

Die Therapiedauer richtet sich nach dem Schweregrad des Krankheitsbildes und beträgt durchschnittlich 5 bis 10 Tage. Die maximale Tagesdosis für Erwachsene liegt nicht über 4000 mg.

Zur Behandlung der Amöbiasis wird empfohlen, mit einer einmaligen Gabe von 500 bis 1000 mg Präparat zu beginnen, gefolgt von 500 mg alle 12 Stunden. Die Therapiedauer hängt vom Schweregrad der Pathologie ab und kann 3, 6 oder 10 Tage betragen.

Für die Thromboseprophylaxe vor dem chirurgischen Eingriff sowie in den Tagen bis zum geplanten Operationstermin und am Tag der Operation wird eine Dosierung von 500–1000 mg des Präparats empfohlen.

Nebenwirkungen

  • Mögliche Nebenwirkungen: vorübergehende Schwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Dyspepsie und Unruhe.
  • Selten: hepatotoxische Effekte im Rahmen einer Langzeitgabe hoher Dosen.
  • Sehr selten: Reaktionen der Hypersensibilität wie Juckreiz, Exanthem, Nesselsucht, angioneurotisches Ödem, Bewegungsunruhe, Koordinationsstörungen, Verwirrtheit des Bewusstseins und Krampfanfälle sowie Tremor.

Besondere Hinweise

Die Nichtbeachtung des empfohlenen Dosierungsregimes erhöht das Risiko für Nebenwirkungen bei Meratin, insbesondere bei der Anwendung an Kindern.

Bei einem Anfallsyndrom im Hintergrund einer Überdosierung ist dem Patienten Diazepam zu verabreichen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Das Präparat potenziert den klinischen Effekt indirekter Antikoagulanzien und verlängert die Wirkdauer von Bromiduronium.

Lagerungshinweise

Das Präparat für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Lagerung: An einem kühlen, trockenen und vor Licht geschützten Ort aufbewahren.

Ob Wichtige Hinweise:

Das Hustenmittel Terpinkod gehört nicht wegen seiner Heilwirkung zu den meistverkauften Präparaten.


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