Mandel

Dank dem originellen und feinen Geschmack sowie dem hohen Gehalt an nützlichen und wertvollen Substanzen wird die Mandel zum „König der Nüsse" erklärt. Obwohl sie fälschlicherweise als Nuss bezeichnet wird, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Steinfrucht, wie beispielsweise Aprikosen oder Pfirsiche. Dennoch weckt der Nutzen der Mandel bei niemandem Zweifel. Es gibt zwei Sorten von Mandeln – die bittere und die süße. Die süsse Mandel findet breite Anwendung in der Kochkunst und Konditorei, während aus dem bitteren Kern das Mandelöl gewonnen wird, ein hervorragendes Aromatisierungsmittel. Mandelbäume wachsen in tropischen Ländern sowie in Mittelasien.

Mandeln

Eigenschaften der Mandel

Ungeachtet des geringen Volumens der Mandelkerne ist ihr Nutzen beträchtlich. Die Mandel gilt als eine wahre Schatzkammer wertvoller Substanzen, die darin enthalten sind.

  • Vitamine der Gruppe B sowie das Fruchtbarkeitsvitamin (Vitamin E);
  • Kaliumsalze sowie Kupfer, Eisen und Phosphor. Diese Substanzen sind für die normale Funktion des Zentralnervensystems sowie für Blutbildungsprozesse unerlässlich. Darüber hinaus reguliert Kalium die Herzkontraktionen;
  • Eiweiß, dessen Zusammensetzung alle unverzichtbaren Aminosäuren umfasst. Der hohe Eiweißgehalt macht die Mandel zu einer alternativen Proteinquelle. Dank dieser Eigenschaft kann sie helfen, ein Proteindefizit bei Vegetariern oder bei Personen zu vermeiden, die aus verschiedenen Gründen kein Fleisch essen;
  • Polyungesättigte Fettsäuren – sie nehmen aktiv am Lipidaustausch teil und sind Bestandteile der Zellmembranen sowie der Gehirnhüllen.

Mandeln gelten als qualitativ hochwertiges diätetisches Produkt. Dies gilt auch unter Berücksichtigung ihres hohen Kaloriengehalts (640 kcal pro 100 g). Um jedoch den Bedarf des erwachsenen Organismus an den darin enthaltenen nützlichen Substanzen vollständig zu decken, genügt es, lediglich 30 g der Nüsse zu verzehren. Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft ist ihr niedriger Kohlenhydratgehalt; daher können sie bedenkenlos in die Ernährung aufgenommen werden, insbesondere von Personen mit Diabetes oder Übergewicht.

Der Nutzen der Mandel

Die nützlichen Eigenschaften der Mandel für den menschlichen Organismus lassen sich durch ihr Vitamin-Spektrum erklären. Zu diesen gehören insbesondere die Vitamine der Gruppe B, die wohltuend auf das Nervensystem wirken.

  • Der Nutzen der Mandel
  • Sie fördern die Gesundheit und Schönheit von Nägeln, Haaren und der Haut.
  • Sie stärken die Lebenskraft.
  • Sie übernehmen eine unmittelbare Rolle im Energiestoffwechsel.
  • Sie verbessern die Stimmung.

Die Vitamine dieser Gruppe werden im menschlichen Körper nicht synthetisiert, sondern müssen täglich über die Nahrung aufgenommen werden.

Der hohe Gehalt an Vitamin E (dem Fruchtbarkeitsvitamin) in der Mandel, das eine starke antioxidative Wirkung entfaltet, gewährleistet folgende nützliche Eigenschaften:

  • Die Reinigung der Blutgefäße von Cholesterinablagerungen
  • Der Aufbau von Muskelmasse
  • Die Normalisierung des Stoffwechsels
  • Die Wiederherstellung von Geweben sowie die Regeneration der Knochen
  • Die Verbesserung der sexuellen Funktionen

Vitamin E beugt außerordentlich effektiv der Entstehung maligner Neubildungen vor

Mandelkuchen

Die Gefahren durch Mandeln

Ein übermäßiger Verzehr von Mandeln kann dem menschlichen Organismus erhebliche Schäden zufügen. Besonders gefährlich ist der Konsum von mehr als zwei bitteren Mandeln pro Tag, da diese Zyanid enthalten und sowohl die Funktion des Atmungssystems schädigen als auch das Zentralnervensystem ernsthaft beeinträchtigen können.

Süße Mandeln binden toxische Substanzen nicht, sondern verhindern deren Aufnahme. Sie sind kalorienreich; ein Verzehr von mehr als 30 Gramm pro Tag kann zu Gewichtszunahme führen. Der Schaden durch den Mandelkonsum zeigt sich zudem in der Auslösung allergischer Reaktionen bei Personen mit individueller Unverträglichkeit gegenüber diesem Lebensmittel. Ein übermäßiger Konsum kann ferner einen Zustand hervorrufen, der einem Drogen- oder Alkoholrausch ähnelt.

Ob Das sollten Sie wissen:

Bei einem Sturz von einem Esel ist die Wahrscheinlichkeit eines Genickbrechens höher als bei einem Sturz von einem Pferd; versuchen Sie jedoch nicht, diese Behauptung zu widerlegen.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt