Aralientinktur

Beschreibung des Präparats

Araliatinktur – Extrakt aus den Wurzeln der Manchurischen Aralie

Die Aralientinktur ist ein alkoholischer Auszug aus den Wurzeln der Mandschurischen Araлие, die in Fernost, auf Sachalin, in der Region Primorje und auf den Kurilen wächst. In den Wurzeln befinden sich Triterpensaponine, Anthozyane, Flavonoide, Gerbstoffe sowie harzige Substanzen, Mineralsalze, ätherische Öle, Ascorbinsäure und Vitamin B1; die Blätter sind reich an Alkaloiden, organischen Säuren, Anthozyanen und Kohlenhydraten.

Präparate auf Basis der Mandschurischen Araлие weisen tonisierende, antitoxische und antiphlogistische Effekte auf. Sie regulieren zudem den arteriellen Blutdruck, besitzen cholinerge Eigenschaften und senken den Blutzuckerspiegel.

Der Wasserauszug und die Aralientinktur aus den Wurzeln regen das Zentralnervensystem an, verkürzen die Schlafdauer (die durch narkotische Substanzen verursacht wird), verbessern die Herzfunktion, stimulieren die Atmung und mildern Stress. Die pflanzlichen Komponenten erhöhen zudem die Lungenvitalkapazität sowie die Muskelkraft.

Anwendungshinweise

Gemäß der Anweisung wird die Aralientinktur bei Asthenien eingesetzt, deren Symptome Schwäche, Ermüdbarkeit, verminderte Muskelaktivität, Unsicherheit und häufige Stimmungsschwankungen umfassen. Sie lindert depressive Symptome, die nach Schädel-Hirn-Trauma mit asthenischem Syndrom entstehen, sowie bei arterieller Hypotonie und Impotenz im Rahmen einer Neurose.

Aralientinktur

Anwendung und Dosierung gemäß Instruktion

Die Instruktion empfiehlt eine orale Einnahme der Mandschurischen Aralientinktur. Gemäß den Vorgaben wird die Tinktur in einem Verhältnis von 30–40 Tropfen pro Glas Wasser verdünnt; sie sollte halbstündig bis einstündig vor dem Essen eingenommen werden, wobei eine Anwendung am Abend nicht empfohlen wird. Die Kur dauert zwischen 15 Tagen und einem Monat; die positive Wirkung tritt allmählich nach einigen Tagen der Einnahme ein.

Nebenwirkungen und mögliche Komplikationen

Eine Hauptnebenwirkung ist die Übererregbarkeit. Bei längerfristiger Anwendung kann sich eine Hypertonie (Erhöhung des arteriellen Blutdrucks) entwickeln; zudem kann die Einnahme zu Schlafstörungen in der Abendzeit führen.

Kontraindikationen zur Anwendung

Gemäß den Anweisungen ist die Verwendung der Araliatinkur bei Schlaflosigkeit, Hypertonie sowie Übererregbarkeit kontraindiziert.

Darreichungsform und Lagerbedingungen

Die Araliatinkur wird in Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 50 ml abgegeben. Das Medikament sollte an einem kühlen, dunklen Ort in gut verschlossenen Behältern gelagert werden. Die Haltbarkeitsdauer beträgt drei Jahre.

Ob Wissen Sie das Folgende:

Unsere Nieren sind fähig, innerhalb einer Minute drei Liter Blut zu reinigen.


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