Nasoferon

Nasoferon-Spray Nasoferon – das Präparat mit immunomodulirujuschtschim, dem mikrobiziden, virustötenden und antiphlogistischen Effekt.

Packungsgröße und Inhalt

Nasoferon wird in zwei Darreichungsformen angeboten:

  • Nasaltröpfchen: farblos, klar (in 5 ml zusammengebrachten Glaskolben; 1 Kolben in einer Pappschachtel);
  • Nasalspray: farblos, klar (in 5 ml durch einen Dosierpumpen verschlossenen Glaskolben; 1 Kolben in einem Pappkarton mit dem Spritzrohr des Nasensprays und den Anweisungen).

Der Inhalt von 1 ml Nasaltröpfchen und Nasalspray umfasst:

  • Die Wirksubstanz: rekombinantes menschliches Interferon alpha-2b – entspricht mindestens 100.000 IE (internationalen Einheiten);
  • Hilfsstoffe: Lysinhydrochlorid, Kaliumchlorid, Disodiumedetat, Tromethaminhydrochlorid, Tromethamin, Hypromellose, Methyl parahydroxybenzoat, Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungshinweise

Nasoferon wird zur Behandlung und Prophylaxe akuter respiratorischer Viruserkrankungen eingesetzt; das Präparat eignet sich für Patienten aller Altersgruppen, die an häufigen und langwierigen Erkrankungen der oberen Atemwege leiden.

  • Der Kontakt mit Patienten, die an akuten respiratorischen Viruserkrankungen erkrankt sind.
  • Unterkühlung.
  • Saisonale Zunahme der Morbidität in organisierten Kollektiven (Erwachsene und Kinder), insbesondere während Epidemien (in Risikogruppen: medizinisches Personal, Lehrkräfte, Erzieher usw.).

Kontraindikationen.

  • Das Alter bis zu 1 Jahr (nasaler Spray).
  • Schwere Formen allergischer Erkrankungen in der Anamnese.
  • Hypersensibilität gegenüber den Komponenten des Präparats.

Anwendungsart und Dosierung.

Die Therapie akuter respiratorischer Viruserkrankungen sollte bei Auftreten der ersten Krankheitszeichen (innerhalb von 5 Tagen) begonnen werden.

Üblicherweise wird folgende Dosierungsregelung festgelegt (Anwendungsfrequenz/Einzeldosis [Anzahl der Tropfen oder Sprühstöße pro Nasengang] / Tagesdosis):

  • Neugeborene und Kinder bis zum ersten Lebensjahr: Tropfen – 5-mal täglich/8000 ME (1 Tropfen)/40 000 ME;
  • Kinder von 1 bis 3 Jahren: Tropfen – 3–4-mal täglich/16 000 ME (2 Tropfen)/48 000–64 000 ME; Spray – 3–4-mal täglich/20 000 ME (2 Sprühstöße)/60 000–80 000 ME;
  • Kinder von 3 bis 14 Jahren: Tropfen – 4–5-mal täglich/16 000 ME (2 Tropfen)/64 000–80 000 ME; Spray – 4–5-mal täglich/20 000 ME (2 Sprühstöße)/80 000–100 000 ME;
  • Erwachsene: Tropfen – 5–6-mal täglich/24 000 ME (3 Tropfen)/120 000–144 000 ME; Spray – 5–6-mal täglich/30 000 ME (3 Sprühstöße)/150 000–180 000 ME.

Bei Kontakt mit Patientinnen und Unterkühlung wird Nasoferon prophylaktisch in der Regel 2-mal täglich entsprechend der altersgerechten Dosierung eingesetzt; die Dauer des Kurses beträgt 5 bis 7 Tage. Eventuell können die prophylaktischen Kurse wiederholt werden. Bei einmaligem Kontakt ist eine Spritze oder Einträufelung üblich.

Zur Prophylaxe bei saisonaler Zunahme der Morbidität wird Nasoferon morgens einmalig entsprechend der altersgerechten Dosierung mit einem Intervall von 1 bis 2 Tagen angewendet.

Nebenwirkungen

In Einzelfällen kann bei Anwendung von Nasoferon ein Exanthem auftreten.

Besondere Hinweise

Vor der Anwendung von Nasoferon in Form von Nasentropfen muss man eine sitzende oder liegende Position einnehmen; beim Einträufeln dürfen die medialen Nasenwände nicht mit dem Tropfflaschenhals in Berührung kommen, und zur gleichmäßigen Verteilung der Tropfen auf der Nasenschleimhaut ist es notwendig, einige Minuten nach der Prozedur die Nasenflügel zu massieren.

Das Spray sollte nasal angewendet werden, wobei man sich in einer vertikalen Position befindet; vor der ersten Nutzung muss das Spritzrohr aktiviert werden.

Das Präparat darf nicht verwendet werden, wenn die Markierung oder die Integrität der Packung verletzt ist sowie bei Veränderungen der physikalischen Eigenschaften von Nasoferon (z. B. Transparenz oder Farbe).

Um die Verbreitung einer Infektion zu vermeiden, wird eine individuelle Anwendung des Präparats empfohlen.

Arzneimittelwechselwirkungen.

Bei der Anwendung von Nasoferon in nicht schwerwiegenden Fällen ist eine zusätzliche symptomatische Therapie (zum Beispiel mit Paracetamol, Sulfanilamiden oder vasokonstriktiven Nasentropfen) nicht erforderlich.

Die gleichzeitige Anwendung von Nasoferon mit intranasalen vasokonstriktiven Präparaten wird nicht empfohlen, da dies zu einer Trocknung der Nasenschleimhaut führen kann.

Bei erhöhter Körpertemperatur ist eine Kombinationsbehandlung mit antiphlogistischen Arzneimitteln möglich.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen.

Das Produkt sollte vor Licht geschützt an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von 2–8 °C aufbewahrt werden.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre.

Nach dem Aufbruch des Fläschchens können die Tropfen oder das Spray innerhalb von zehn Tagen verwendet werden, sofern das Präparat bei einer Temperatur von 2–8 °C (im Kühlschrank) aufbewahrt wird.

Ob Das wissen Sie:

Die mittlere Lebensdauer eines Linkshänders ist geringer als die eines Rechtshänders.


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