Der Neurochirurg

Der Neurochirurg – Experte für Diagnostik und chirurgische Behandlung von Schädel-Hirn-Traumen sowie Erkrankungen des Nervensystems, einschließlich Nerven, Gehirn und Schädeldach.

Neurochirurg – Spezialist für die Diagnose und chirurgische Behandlung akuter Nervensystemverletzungen

Zu den Kompetenzbereichen des Neurochirurgen gehören:

  • Schädel-Hirn-Traumata;
  • Gefäßanomalien und Tumoren der Wirbelsäule, des Rückenmarks sowie seiner Hüllen;
  • Angeborene Fehlbildungen von Schädeldach und Gehirn;
  • Hirntumoren;
  • Störungen des Gehirnkreislaufs, die eine operative Intervention erfordern;
  • Verletzungen der Hüllen und Behälter des Gehirns;
  • Erkrankungen von Rückenmark und Gehirn bei Kindern;
  • Peripheres und zentrales Schmerzsyndrom;
  • Erkrankungen der Wirbelsäule, die neurologischen Reiz- und Funktionsstörungen begleiten;

Wann ist es notwendig, sich an eine neurochirurgische Beratungsstelle zu wenden?

Die folgenden Symptome deuten auf das Risiko eines Bruchs hin, was einen Besuch bei einem Neurochirurgen erforderlich macht:

  • Brustbereich: Kombination von Skoliose oder Kyphoskoliose mit Schmerzen im Brustbereich; nicht nachlassende Schmerzen im Brustbereich bei bestimmten Körperhaltungen (z. B. beim Sitzen oder Stehen);
  • Lendenbereich: Gefühl der Taubheit in den Beinwurzeln, ständige Schmerzen im unteren Rücken, anhaltend über mehrere Monate; Schmerzen im Bein, hinten, vorne oder seitlich bis zum Fuß; isolierte Schmerzen im Fuß oder Unterschenkel;
  • Halsbereich: heftige Schmerzen in Schulter oder Arm, Schwindelgefühl, Taubheit der Handwurzeln, Blutdruckinstabilität (Gangart);

Welche Untersuchungen sind erforderlich?

Der Neurochirurg kann den Patienten bei der Aufnahme bitten, folgende Analysen zur Erstellung einer genauen Diagnose vorzulegen:

  • Die allgemeine Blutanalyse;
  • Die Blutgerinnungszeit;
  • Der Prothrombinindex;
  • Die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT);
  • Die Prothrombinzeit (RT) sowie das Fibrinogen;
  • Die allgemeine Harnanalyse;
  • Die Prothrombinzeit (RT);
  • Der internationale Normalisierte Wert (INR);

Welche diagnostischen Verfahren führt der Neurochirurg durch?

In der klinischen Aufnahme kann der Neurochirurg folgende diagnostische Verfahren durchführen:

  • Die Computertomographie (CT). Sie ermöglicht dem Neurochirurgen die Beurteilung verschiedener Pathologien – wie Hirnrindenatrophie, Hydrozephalus sowie strukturelle Veränderungen des Gehirns im Zusammenhang mit Tumoren oder anderen Raumforderungen;
  • Die Elektromyographie (EMG). Dieses Verfahren erlaubt eine objektive Bewertung des Ausmaßes der Schädigung von Muskeln und Nervensystem des Patienten;
  • Die zerebrale Angiographie. Unter Anwendung einer radiologischen Methode unter Kontrastmittelgabe erhält der Neurochirurg Abbildungen der venösen und arteriellen Gefäße des Gehirns;
  • Die lumbale Punktion. Dieses Verfahren ist notwendig zur Bestimmung des intrakraniellen Drucks. Zudem dient die lumbale Punktion als Zugangspunkt für weitere diagnostische Maßnahmen sowie zur Einführung von kontrastmittelschwangerer Liquor;
  • Die Elektroenzephalographie – die Erfassung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Dieses diagnostische Verfahren ermöglicht dem Neurochirurgen die Identifikation von Störungen der Aktivität bei verschiedenen Enzephalopathien, sowie Verwirrungen im Traumzustand und bei Epilepsie;
  • Die Magnetresonanztomographie (MRT). Dieses Verfahren ermöglicht dem Neurochirurgen eine detaillierte Darstellung der nervösen Strukturen in hoher Auflösung. Dabei bestehen für den Patienten während der Untersuchung keine signifikanten Risiken. Durch die Anwendung von Kontrastmitteln wird der diagnostische Wert der MRT um ein Vielfaches erhöht;
  • Die Myelographie – die radiologische Untersuchung des Rückenmarks unter Einführung von kontrastmittelschwangerem Liquor. Sie ermöglicht dem Neurochirurgen die Darstellung von Brüchen oder Tumoren im spinalen Kanal;
  • Das Ultraschall-Doppler-Verfahren (USG und Doppler der Gefäße). Dieses Verfahren ermöglicht dem Neurochirurgen die Beurteilung von Stenosen, Plaque-Bildungen sowie Obliterationen der Hirngefäße;
  • Die Echoenzephalographie – die grafische Darstellung von Ultraschallwellen, die von den untersuchten Hirnregionen reflektiert werden. Dieses diagnostische Verfahren wird direkt am Patientenbett eingesetzt zur Bestimmung des Hydrozephalus oder von Blutungen bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr.
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Laut Studien haben Frauen, die wöchentlich Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs.


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