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Die Erstversorgung bei einem Wespenstich

Wespe Selten treffen sich Menschen, die im Leben noch nie von einer Wespe gestochen wurden. Leider ist ein Stich dieser Insekten jedoch sehr häufig, insbesondere in den heißen Sommermonaten. Ein Wespenstich kann außerordentlich schmerzhaft sein; zudem kann er allergische Reaktionen auslösen. Meistens gelingt es, den Schmerz und die Schwellung an der Einstichstelle kurzfristig zu lindern. In seltenen Fällen kann ein gestochener Mensch jedoch ins Krankenhaus eingeliefert werden oder sogar sterben. Dies geschieht gewöhnlich bei Vorliegen einer Allergie, beispielsweise bei Bronchialasthma, oder bei Mehrfachstichen.

Gleichzeitige Mehrfachstiche können eine allgemeine toxische Reaktion des Organismus auslösen; ein tödlicher Ausgang ist möglich, wenn 500 Stiche gleichzeitig erfolgen. Daher muss bei einem Angriff durch drei oder mehr Wespen unverzüglich der Rettungsdienst alarmiert werden und das Opfer so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht werden.

Ein einzelner Wespenstich kann jedoch schwere Folgen haben, die sogar lebensbedrohlich sind. Dies ist insbesondere in folgenden Situationen der Fall:

  • Die Wespe hat die Person oder den Hals gestochen.
  • Die Wespe hat durch den Mund hindurchgestochen und von innen in Zunge, Rachen, Wange oder Lippe gebissen.

In diesen Fällen ist eine unverzügliche ärztliche Hilfe erforderlich.

Maßnahmen der Erstversorgung bei einem Wespenstich

Ein Wespenstich ist kaum zu übersehen. Sobald der heftige Schmerz auftritt, muss sichergestellt werden, ob es sich um einen Wespen- oder Bienestich handelt. Dies lässt sich einfach feststellen: Bei einem Bienenstich bleibt die Wunde offen, während bei einem Wespenstich oft kein Stachel in der Wunde verbleibt. zu bemerken ist es unmöglich. Kaum haben Sie den heftigen Schmerz gefühlt, muss man sich überzeugen, ob die Wespe oder die Biene gebissen hat. Es zu klären ist unkompliziert – bei einem Bienenstich bleibt ein drückender Stachel in der Wunde zurück, den man entfernen muss. Bei einer Wespenstichtung hingegen bleibt kein solcher Stachel zurück. Nicht. Denn bei Wespen sticht das Gift nicht wie bei Bienen steckenbleibend in die Haut. Also ist es, wenn bestimmt ist, dass die Wespe gestochen hat: Die Reihenfolge der Maßnahmen folgt:

  1. Die gebissene Stelle mit warmem Wasser und Seife auswaschen.
  2. Die Wunde mit einem Desinfektionsmittel behandeln (geeignet sind Wasserstoffperoxid, Selenka, Fukorzin oder allgemein alkoholhaltige Mittel);
  3. Falls möglich, die Wunde durch eine Salzkompresse behandeln – ein Wattestäbchen in einer Salzlösung getränkt (ein Teelöffel Salz im Glaswasser auflösen) –, um den Schmerz zu lindern. Alternativ kann auch ein Kaltwasserumschlag (Eis, kalte Flasche oder Eispackung) verwendet werden.
  4. Ein Antihistaminikum (z. B. Suprastin, Tavegil, Loratadin oder ähnliche Wirkstoffe) einnehmen. Dies ist insbesondere bei Allergikern wichtig, um die allergische Reaktion schnell zu unterdrücken. Auch bei Kindern sind antiallergische Präparate notwendig, da sich aufgrund der Besonderheiten ihres Immunsystems die Reaktion oft sehr heftig auswirken kann.

Zur Erstversorgung können zudem Volksheilmittel eingesetzt werden.

Der Kontakt zwischen Mensch und Wespe erfolgt plötzlich; Seife, warmes Wasser und Desinfektionsmittel sind nicht immer griffbereit. In diesem Fall können Sie auf eine der Volksmethoden zur Erstversorgung zurückgreifen. Diese Mittel sind zwar einfach, wurden jedoch über die Zeit geprüft und erweisen sich als ausreichend wirksam:

  1. Die Säure neutralisiert das Gift; daher kann man die Wunde mit Zitronensaft oder 6–9-%igem Essig behandeln. Falls diese nicht griffbereit sind, können Sie auch zerdrückte saure Beeren oder zerkleinerte Blätter des Sauerampfers verwenden.
  2. Um den Bissreiz zu lindern, können Sie den Saft der Petersilie verwenden (einige Blättchen direkt von den Fingern nehmen) oder den Milchsaft des Löwenzahns zerreiben.
  3. Als wirksames Antiseptikum eignen sich das Blatt des Wegerichs oder die Blüte der Ringelrose (auch Ringelblume genannt); alternativ können Sie den Saft von Aloe und Kalanchoe anwenden.

Solange keine ausgeprägte allergische Reaktion vorliegt – die sich durch verstärkte Rötung und Ödeme an der Einstichstelle sowie das Auftreten von Juckreiz, Blasen oder Erstickungsgefühlen äußert –, kann diese Maßnahme zur Erstversorgung ausreichen. Bei Auftreten dieser Symptome muss unverzüglich ein Antihistaminikum eingenommen und ärztliche Hilfe gesucht werden.

In der Regel lassen Schmerz und Schwellung innerhalb weniger Stunden nach; Rötung und leichte Ödeme an der Bissstelle können jedoch einige Tage bestehen bleiben.

Ob Das sollten Sie wissen:

Zahnärzte sind ein relativ junges Berufsbild; noch bis ins 19. Jahrhundert gehörten das Ausreißen kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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