Puregon

Die Preise in den Online-Apotheken:

Ab 54 Euro

Purgon zur subkutanen Verabreichung Puregon – das Präparat mit follikelstimulierender Wirkung.

Zubereitungsform und Inhaltsstoffe

Zubereitungsformen von Puregon:

  • Lösung zur intramuskulären und subkutanen Anwendung: farblos, klar (in farblosen Glasampullen zu 0,5 ml, in Pappekartons mit 1, 5 oder 10 Ampullen);
  • Lösung zur subkutanen Anwendung: farblos, klar (in farblosen Glaseinspritzkannistern zu 0,36, 0,72 oder 1,08 ml [300/600/900 IE], in Pappekartons mit 1 Einspritzkannister im Satz mit Nadeln – 6 Stück (300/600 IE) oder 9 Stück (900 IE));

Zusammensetzung des Präparats:

  • Wirkstoff: rekombinant-humanes Follitropin Beta – 100, 150 oder 200 Internationale Einheiten (IE);
  • Hilfsstoffe: Polysorbat 20 (0,1 mg), Saccharose (25 mg), Natriumcitrat-Dihydrat (7,35 mg), Methionin (0,25 mg), Natriumhydroxid 0,1 n oder Salzsäure 0,1 n – zur Einstellung des pH-Werts auf 7; Wasser für Injektionszwecke (bis zu 0,5 ml).

Jede Patrone enthält folgende Mengen an Wirkstoff:

  • Wirkstoff (0,36/0,72/1,08 ml): rekombinant-humanes Follitropin Beta – 300, 600 oder 900 IE;
  • Hilfsstoffe (0,36/0,72/1,08 ml): Polysorbat 20 – 0,105/0,177/0,234 Milligramm, Saccharose – 21/39/58,5 Milligramm, Natriumcitrat-Dihydrat – 6,17/11,5/17,2 Milligramm, Methionin – 0,21/0,39/0,59 Milligramm; zur Einstellung des pH-Werts auf 7: Natriumhydroxid (0,1 n) oder Salzsäure (0,1 n); Benzylalkohol – 4,2/7,8/11,7 Milligramm; Wasser für Injektionszwecke – bis zu 0,42/0,78/1,17 ml.

Anwendungshinweise

Puregon® wird zur Behandlung weiblicher Unfruchtbarkeit eingesetzt, sofern folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Induktion einer Superovulation zur Förderung der multiplen Follikelreifung im Rahmen künstlicher Befruchtungsmethoden (z. B. extrakorporale Befruchtung/Embryotransfer, intrauterine Insemination oder intrazytoplasmatische Spermieninjektion)
  • Anovulation, einschließlich des Syndroms der polyzystischen Ovarien (PCOS) bei Unempfindlichkeit gegenüber Clomifen

Kontraindikationen

  • Anatomische Missbildungen der Geschlechtsorgane, die eine Schwangerschaft ausschließen.
  • Manifestierte Funktionsstörungen der Leber und Niere
  • Unklare Blutungen (vaginal oder uterin)
  • Tumore des Uterus, der Brustdrüse sowie der Eierstöcke und des Hypothalamus mit Hypophyse.
  • Zyste oder Vergrößerung der Eierstöcke ohne Vorliegen eines Polyzystie-Syndroms.
  • Myome des Uterus, die eine Schwangerschaft ausschließen.
  • Primäre Funktionsstörungen der Eierstöcke.
  • Dekompensierte Erkrankungen des endokrinen Systems (z. B. Schilddrüsen-, Hypophysen- oder Nebennierenerkrankungen).
  • Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats.

Anwendung und Dosierung

Die Therapie mit Puregon sollte von einem erfahrenen Gynäkologen durchgeführt werden.

Die Dosierung muss individuell unter Berücksichtigung der Ovarialreaktion festgelegt und basierend auf der Kontrolle des Östradiolspiegels sowie Ultraschalluntersuchungen angepasst werden.

Puregon wirkt bei geringerer Gesamt- und Einzeldosis sowie kürzerer Therapiedauer im Vergleich zum aus dem Urin gewonnenen follikelstimulierenden Hormon (FSH), wodurch das Risiko einer Hyperstimulation der Eierstöcke minimiert wird.

Der Behandlungserfolg ist in den ersten vier Zyklen am wahrscheinlichsten und nimmt danach allmählich ab.

Bei anovulatorischen Zyklen wird ein konsistentes Therapieschema empfohlen, das mit einer täglichen Puregon-Dosis von 50 IE beginnt und mindestens sieben Tage dauert. Bei fehlender Reaktion der Eierstöcke erfolgt eine schrittweise Erhöhung der Tagesdosis bis zum Erreichen der Follikelgröße und/oder des Östradiolspiegels im Plasma; dabei sollte die Zunahme des Östradiols täglich um 40–100 % erfolgen.

Anschließend wird die tägliche Dosis aufrechterhalten, bis ein präovulatorischer Zustand erreicht ist. Dieser definiert sich durch das Vorhandensein eines dominanten Follikels mit einem Durchmesser von mindestens 18 mm und/oder einen Östradiolspiegel im Blut von 1000–3000 pmol/l (entsprechend 300–900 pg/ml).

Für das Erreichen dieses Zustands ist meist eine Therapiedauer von 1 bis 2 Wochen erforderlich.

Nach Erreichen des notwendigen Zustands wird die Puregon-Gabe abgesetzt und die Ovulation durch Gabe von Choriongonadotropin (hCG) induziert. Sollte das Östradiol zu schnell ansteigen oder sich eine zu große Anzahl an Follikeln bilden, muss die tägliche Dosis reduziert werden; in diesem Fall ist jedoch kein Gonadotropium mehr zu verabreichen und es müssen Maßnahmen zur Verhinderung der Schwangerschaft getroffen werden.

Zur Induktion einer Superovulation im Rahmen der künstlichen Befruchtung stehen verschiedene Stimulationsprotokolle zur Verfügung. In den ersten vier Tagen wird eine tägliche Dosis von 150 bis 225 IE empfohlen; anschließend erfolgt die Dosierung individuell basierend auf der Eierstockreaktion. Meist reichen unterstützende Dosen von 75 bis 375 IE über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Tagen aus, wobei in manchen Fällen längere Therapiekurse notwendig sein können.

Puregon sollte als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Präparaten (Gonadotropin-Agonisten oder -Antagonisten) zur Verhinderung eines vorzeitigen LH-Anstiegs eingesetzt werden. Bei der Anwendung von GnRH-Analoga kann eine höhere Gesamtdosis an Puregon erforderlich sein.

Die Beurteilung der Ovarialreaktion erfolgt mittels Ultraschall und Bestimmung der Estradiol-Konzentration im Plasma. Sobald mindestens drei Follikel mit einem Durchmesser von 16–20 mm (entsprechend einer Estradiolkonzentration von 1000–1300 pmol/l bzw. 300–400 pg/ml) vorliegen, wird die Reifung der Follikel durch einen HCG-Schuss induziert und die Ovarialaspiration nach 34–35 Stunden durchgeführt.

Um unangenehme Empfindungen bei der Injektion zu vermeiden und das Risiko eines Austritts aus dem Einstichort zu minimieren, sollte Puregon langsam intramuskulär oder subkutan injiziert werden. Aufgrund des Risikos einer Lipohypertrophie sollten die Injektionsstellen abgewechselt werden; nicht genutzte Lösungen müssen entsorgt werden.

Puregon kann nach Erhalt der ausführlichen ärztlichen Anleitung selbstständig subkutan injiziert werden.

Die in den Kartuschen enthaltene Lösung ist für die subkutane Anwendung mit dem Puregon-Pen bestimmt, während die Flaschenlösungen zur Injektion mit einer Spritze vorgesehen sind.

Der Bereich um den Nabel im Bauch gilt als bevorzugte Stelle für die subkutane Injektion; der Einstichort sollte bei jeder Injektion gewechselt werden, wobei auch andere Körperabschnitte verwendet werden können.

Bei der intrakutanen Injektion des Präparats wird unter einem Winkel von 90° in das Unterhautgewebe injiziert; vor der Anwendung muss sichergestellt sein, dass die Nadel keine Blutgefäße durchsticht.

Eine vorsichtige Massage des Einstichorts bei konstanter Anpressung fördert eine gleichmäßige Verteilung der Lösung und reduziert das Risiko unangenehmer Empfindungen.

Nebenwirkungen

Während der Puregon-Anwendung können lokale Reaktionen wie Hämatome, Schmerzen, Hyperämie, Ödeme oder Juckreiz auftreten (bei 3 % der Patientinnen); diese Ereignisse weisen meist einen vorübergehenden und milden Charakter auf.

In 1 % der Fälle traten allergische Systemreaktionen wie Erythem, Nesselsucht, Angioödem und Pruritus auf.

Während der Therapie traten zudem folgende Erkrankungen auf:

  • Das Syndrom der Hyperstimulation des Ovars (in 4 % der Fälle). Die klinischen Hauptsymptome bei moderatem Verlauf sind: Diarrhö, Übelkeit, Schwellungen und Bauchschmerzen (verbunden mit einer Beeinträchtigung des Blutkreislaufs sowie einer Reizung des Bauchfells) sowie eine Vergrößerung des Ovars durch Zysten. In Einzelfällen entwickelte sich das lebensbedrohliche Syndrom der Hyperstimulation des Ovars, das durch Ascites, das Vorhandensein großer, bruchgefährdeter Ovarialzysten, Hydrothorax und Gewichtszunahme (aufgrund von Flüssigkeitsretention im Organismus) charakterisiert ist. Auf dem Hintergrund dieses Syndroms wurde in seltenen Fällen die Entwicklung einer Thromboembolie (venös oder arteriell) beobachtet.
  • Spontanabort
  • Brustschmerzen sowie Dysfunktion oder Entzündungen der Brustdrüsen
  • Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Mehrlingsschwangerschaften und Eileiterschwangerschaften.

Bei der kombinierten Therapie mit HMG oder anderen gonadotropen Hormonen ist in seltenen Fällen die Entwicklung einer Thromboembolie möglich.

Besondere Hinweise

Vor Beginn der Anwendung von Puregon müssen endokrine Erkrankungen ausgeschlossen sein.

Bei der Ovulationsinduktion mit gonadotropen Präparaten steigt das Risiko für Mehrlingsschwangerschaften. Die gleichzeitige Entwicklung mehrerer Follikel erschwert die Dosisanpassung von FSH. Bei einer Mehrlingsschwangerschaft ist ein erhöhtes Risiko für Komplikationen während der Schwangerschaft und in der perinatalen Phase zu erwarten. Vor Therapiebeginn bei Frauen ist eine Prävention des Risikos für Mehrlingsschwangerschaften erforderlich.

Die erste Anwendung von Puregon muss unter unmittelbarer Beobachtung durch einen Experten erfolgen.

Das Risiko einer frühen Schwangerschaftsunterbrechung sowie die Häufigkeit angeborener Fehlbildungen (im Vergleich zur natürlichen Konzeption) sind bei der künstlichen Befruchtung erhöht.

Bei der Durchführung der künstlichen Befruchtung (insbesondere EKO) treten häufig Tuba-Fehlbildungen auf, was das Risiko einer Eileiterschwangerschaft vergrößert; daher ist eine frühzeitige Ultraschallbestätigung der intrauterinen Lage des Embryos essenziell.

Bis zum Therapiebeginn und während der Behandlung sind Ultraschalluntersuchungen zur Kontrolle der Follikelentwicklung sowie die Bestimmung der Östradiol-Konzentration im Plasma erforderlich. Eine Diagnose des Hyperstimulationssyndroms kann mittels Ultraschall bestätigt werden; Abweichungen in den Ergebnissen der Leberfunktionsproben können auf funktionelle Störungen hinweisen, die durch morphologische Veränderungen bei der Leberbiopsie begleitet sein können (die genaue Verbindung dieser Störung mit dem Hyperstimulationssyndrom ist jedoch nicht vollständig geklärt).

Bei Frauen aus allgemein anerkannten Risikogruppen für Thrombosen (bei entsprechender persönlicher oder familiärer Vorgeschichte sowie ausgeprägter Adipositas mit einem Body-Mass-Index > 30) ist das Risiko arterieller oder venöser Embolien erhöht – auch ohne begleitendes Hyperstimulationssyndrom im Rahmen der Therapie. In diesem Zusammenhang müssen Patientinnen vor der Puregon-Anwendung die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Ovulationsauslösens dem möglichen Komplikationsrisiko gegenüberstellen; dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Schwangerschaft an sich das Thromboserisiko erhöht. kg/m2 In diesem Zusammenhang müssen Patientinnen vor der Puregona-Anwendung die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Ovulationsauslösens dem möglichen Komplikationsrisiko gegenüberstellen; dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Schwangerschaft an sich das Thromboserisiko erhöht.

Puregon kann Spuren von Neomycin und/oder Streptomycin enthalten, was bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen führen kann.

Medikamentöse Wechselwirkungen.

Eine pharmazeutische Inkompatibilität zwischen Puregon und anderen Arzneimitteln liegt vor.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Clomifen kann die Reaktion der Eierstöcke verstärkt werden.

Um eine ausreichende Reaktion der Eierstöcke nach einer GnRH-Agonist-Therapie der Hypophyse zu erzielen, kann der Arzt höhere Dosen von Puregon verschreiben.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

An einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von 2–8 °C lichtgeschützt lagern. Das Einfrieren ist zu vermeiden.

Haltbarkeitsdauer: 3 Jahre.

Die maximale Lagerzeit der Lösung nach dem Öffnen und Einziehen in die Spritze beträgt 28 Tage.

Preise in Online-Apotheken:

Arzneimittelname: Puregon

Preis

Apotheke

Puregon-Spritzenbehälter 300 IE/0,72 ml

5.400 Euro

Zur Verfügung in der Apotheke

Apotheke ver.ru, GmbH Apothekenverlag

Puregon: Spritzenbehälter 900 IE/1,08 ml (1x)

16.000 Euro

Zur Verfügung in der Apotheke

Apotheke ver.ru, GmbH Apothekenverlag
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