Zungenkrebs

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Symptome des Zungenkrebses

Ein solches Malignom wie der Zungenkrebs stammt aus dem flachen Epithel und ist ein Plattenepithelkarzinom. Gutartige Geschwülste kommen in der Regel nicht vor.

Der Krebs der Zunge wird mit dem Vorhandensein des Infiltrates - das Ansammeln in den Texturen der Krebskäfige mit der Beimischung des Blutes und des Lymphenliquores charakterisiert. Die Tatsache, sich dass die Zunge in der unmittelbaren Nähe vom Gehirn und den grossen Blutgefäßen befindet macht eine Geschwulst (den Krebs der Zunge) äußerst gefährlich.

Ursachen des Zungenkrebses

Unter allen Ursachen des Zungenkrebses kann man den Hauptgrund – das Rauchen – abgrenzen. Der Zigarettenrauch enthält 196 giftige Verbindungen und 14 Narkotika. Die Produkte ihrer Verbrennung sind krebserzeugend und können nicht nur den Zungenkrebs, sondern auch Lungen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs verursachen. Selbst wenn Sie im Laufe des Tages rauchen, befinden Sie sich in der Risikogruppe.

Weitere Ursachen für die Entstehung von Zungenkrebs

  • Mechanische Traumata der Schleimhaut können ebenfalls zur Entwicklung eines Zungenkarzinoms führen. Dies kann beispielsweise durch Schnittwunden oder häufige Reizungen geschehen.
  • Bei thermischen und chemischen Verbrennungen der Schleimhaut ist eine besondere Aufmerksamkeit auf die Zunge erforderlich, um nach Indurationen sowie weißen und roten Flecken zu suchen.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum.

Laut Statistik ist das Risiko für Zungenkrebs bei Männern siebenmal höher als bei Frauen; daher sollten Männer besonders auf Veränderungen im Körper achten, die Symptome von Zungenkrebs sein können.

Symptome des Zungenkrebses.

Die primären Symptome des Zungenkrebses werden häufig übersehen. Zu den Hauptsymptomen gehören:

  • Weiße Flecken (die oft fälschlicherweise als gewöhnlicher Belag interpretiert werden), Rötungen und Schmerzen im Bereich der Zunge.
  • Verdichtung der Zunge, insbesondere seitlich.
  • Schwellung der Lymphknoten unterhalb des Zahnreihes.

Wenn beim Patienten die Symptome des Zungenkrebses übersehen werden, entwickelt sich die Erkrankung weiter:

  • Das entstehende Infiltrat zerfällt rasch und verursacht einen unangenehmen, weichen Mundgeruch. Zudem gelangen die Zerfallsprodukte in das Blut und führen zu einer Intoxikation des Patienten.
  • Geschwüre an der Stelle des zerfallenen Infiltrats können starke Schmerzen und Blutungen verursachen.
  • Das Ignorieren der ersten Symptome des Zungenkrebses führt bei den meisten Betroffenen dazu, dass die zunächst unauffällige Geschwulst wächst; sie dringt in das Gewebe der Zunge ein und macht eine normale Bewegung unmöglich. In dieser Phase zeigen sich Sprachveränderungen sowie Artikulationsstörungen.

Die Behandlung des Zungenkarzinoms

Das Therapieschema beim Zungenkarzinom unterscheidet sich im Prinzip nicht von der anderer onkologischer Erkrankungen: Es werden drei Behandlungsverfahren eingesetzt. Je nach Stadium, Ausdehnung des Tumors und dem allgemeinen Zustand des Patienten entscheiden die Ärzte zwischen einer einzelnen Methode oder ihrer Kombination.

  • Die Strahlentherapie. Für das erste und zweite Stadium ist eine Kontakt-Gamma-Therapie anwendbar, bei der sich die Strahlenquelle 3 bis 6 cm von der Körperoberfläche entfernt befindet. Die Fernstrahlentherapie wird für das dritte und vierte Stadium eingesetzt. In einem speziellen Gerät wird der Tumor bestrahlt, was zu seiner Zerstörung führt. Man muss jedoch bedenken, dass neben den Tumorgeweben auch gesundes Gewebe bestraft wird; ein Nebeneffekt der Strahlentherapie ist daher eine Verbrennung des umliegenden Gewebes.
  • Die chirurgische Behandlung des Zungenkarzinoms setzt voraus, dass die Schleimhäute des Mundraums durchtrennt und am Ort der Entzündung vernäht werden. Solche Maßnahmen sind jedoch nur dann indiziert, wenn sich der Tumor auf den Mundboden ausgebreitet hat. Charakteristisch für die Behandlung ist eine Resektion oder vollständige Entfernung der Zunge sowie des Gaumens. Der chirurgische Eingriff wird lediglich bei lokal begrenzten Tumoren erlaubt, die nicht in benachbarte Organe infiltrieren.
  • Zur Chemotherapie dienen ätzende chemische Substanzen zur Unterdrückung des Tumorwachstums. Diese werden intravenös verabreicht. Die Therapie kann sowohl eigenständig als auch in Kombination mit der Strahlentherapie sehr wirksam sein. Mögliche Nebenwirkungen betreffen die Nierenfunktion, das Harnsystem sowie das Nervensystem.

Propolis – ein wirksames Mittel zur Behandlung von Zungenkrebs

Die Behandlung von Zungenkrebs ist möglich und meist komplikationsfrei erfolgreich. Der Erfolg hängt entscheidend vom Tumorstadium, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten sowie dessen Heilungshoffnung ab.

In den meisten Fällen können onkologische Patientinnen vollständig geheilt werden, sodass die Prognose des Zungenkrebses sehr günstig sein kann. Nach einer korrekten und fristgerechten Behandlung kehren etwa 80 % der Betroffenen zu einem normalen Leben zurück; bei Tumoren im dritten und vierten Stadium liegt die Heilungsrate hingegen nur noch bei 35 %.

Ob Das sollten Sie wissen:

Selbst wenn das Herz eines Menschen nicht schlägt, kann er über einen längeren Zeitraum weiterleben, was der norwegische Fischer Jan Rewsdal demonstriert hat. Sein „Motor" blieb vier Stunden stehen, nachdem sich der Fischer geirrt und im Schnee eingeschlafen war.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt