Die Saira

Die Saira – Makrele. Unter diesem Namen werden zwei Fischarten zusammengefasst, die in den Pazifik- und Atlantischen Ozeanen vorkommen.

Frische Saira

Das Aussehen der beiden Arten unterscheidet sich leicht: Der Gebiss (Kiefer) der atlantischen Saira ist etwas länger als der des pazifischen Fisches. Die Lebensgewohnheiten und das Verhalten beider Arten sind jedoch identisch. Der lange Rumpf der Saira ist mit kleinen, leicht abfallenden Schuppen bedeckt; die Kiefer sind gerundet und spitz zulaufend. Die Seiten haben eine grünliche Tönung, der Bauch silberne Farbe und der Rücken ist dunkel. Der Fisch erreicht eine Länge von 40 Zentimetern und wiegt bis zu 200 Gramm. Die mittlere Lebensdauer beträgt sechs bis sieben Jahre; die Geschlechtsreife wird im dritten Lebensjahr erreicht.

Die Saira bevorzugt kalte Gewässer nicht, sondern lebt vorzugsweise in subtropischen und gemäßigten Zonen beider Hemisphären. Sie bewohnt den offenen Ozean in geringen Tiefen und ernährt sich von Zooplankton. Der pazifische Makrele unterliegt saisonalen Wanderungen: Im Winter wandert sie zu den Küsten Ost- und Südjapans, wo sie laicht. Im Sommer steigt sie in die nördlichen Gebiete bis nach Sachalin und Kamtschatka auf.

Die Laichzeit erfolgt in kleinen Portionen. Auf der Oberseite der Eier befinden sich feine, lange Fäden, mit deren Hilfe sie sich an schwimmenden Gegenständen zusammenfinden. Die Saira reagiert auf elektrisches Licht, was Fischer erfolgreich nutzen: Sie sammeln den Fisch in großen Mengen auf der Oberfläche mittels Lichtfallen und fangen ihn in Netze, die von Schleppnetzbooten abgesenkt werden.

Die Saira besitzt einen hohen wirtschaftlichen Wert. Zum Verkauf wird sie entweder als frische Ware oder in Form von Konserven angeboten. Für die Herstellung von Saira-Konserven verwendet man Fisch, der das dritte Lebensjahr erreicht hat. Diese Konserven erfreuen sich großer Beliebtheit als eigenständige Speise sowie in verschiedenen Gerichten wie Salaten und Fischsuppen. Die Zubereitung von Saira-Konserven stellt keine besondere Schwierigkeit dar; sie lässt sich allen kulinarischen Verarbeitungsarten unterziehen – überbacken, gebraten oder gekocht.

In letzter Zeit haben unzuverlässige Produzenten den Markt mit minderwertigen und billigeren Rohstoffen überschwemmt, die als Saira verkauft werden. Daher ist es notwendig, dem Käufer beim Kauf Vorsicht zu empfehlen.

Bestand und Kaloriengehalt der Saira

Das Filet der Saira besteht vorzugsweise aus Eiweiß; zudem ist die Fettmenge gering. Je nach Saison kann sich das Verhältnis der Komponenten ändern, wobei durchschnittlich auf 100 g Produkt 19 g Protein und 12 g Fett entfallen. Kohlenhydrate sind im Fisch vollständig nicht vorhanden, was von Diätassistenten sehr geschätzt wird.

Der Bestand an nützlichen Substanzen umfasst polyungesättigte Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) sowie ein Spektrum aus Makro- und Mikroelementen und Vitaminen. Der PP-Faktor beträgt 16 % der täglichen Norm für den Menschen.

Im Fett der Saira sind Vitamine der Gruppe B (In) sowie Vitamin D enthalten, weshalb der Fisch ein wertvolles Ernährungsprodukt darstellt. Zu den Makro- und Mikroelementen zählen Kalzium, Natrium, Phosphor, Kalium, Chlor, Eisen, Nickel, Molybdän, Magnesium, Fluor und Chrom.

Der Kaloriengehalt der Saira ist relativ hoch und beträgt etwa 200 Kilokalorien pro 100 g Produkt.

Die nützlichen Eigenschaften der Saira.

Der Fisch ist ein wertvolles Produkt für den menschlichen Organismus insgesamt. Das in der Saira enthaltene Spektrum an mineralischen Substanzen hilft, die notwendigen Werte von Magnesium, Eisen und Kalzium schnell wiederherzustellen und so Anämien zu vermeiden.

Ergocalziferol und Phosphor fördern eine optimale Aufnahme des Kalziums, unterstützen den Knochenzustand des Skeletts und sind für den Kinderorganismus essenziell, da sie die normale Entwicklung der Zähne und das Zahnwachstum fördern.

Die im Fisch enthaltenen Fettsäuren tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut bei. Der regelmäßige Verzehr von Saira normalisiert die Schilddrüsenfunktion und senkt den Blutzuckerspiegel. Zudem gewährleisten Vitamine der Gruppe B eine vollwertige Funktion des Nervensystems.

Experten sind jedoch überzeugt, dass der größte Nutzen der Saira in ihrem Fett liegt. Der hohe Kaloriengehalt ist direkt auf den hohen Fettanteil zurückzuführen, dessen Anteil etwa 10 % des Gewichts ausmacht. Im Fett befinden sich die wertvollsten natürlichen Substanzen – die polyungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 –, die Quelle für Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) sind, welche der menschliche Organismus nicht selbst produzieren kann. Dank dieser Säuren werden Hormone synthetisiert, die für das Immunsystem notwendig sind; zudem wird die Funktion des nervösen und kardiovaskulären Systems verbessert, die Sehkraft gestärkt, der Fettstoffwechsel reguliert, die Thrombozytenaggregation gesenkt, die Gehirngesundheit gewährleistet, die Arbeitsfähigkeit erhöht und die Lebenskraft gesteigert.

Die Saira ist zudem dank des Inhalts der Aminosäure Taurin nützlich; diese wirkt wohltuend auf den Blutbestand, fördert die Gallenfunktion, verstärkt die Insulinwirkung und normalisiert Verdauungsprozesse. Der regelmäßige Verzehr dieses Fisches dient als hervorragende Prophylaxe gegen Arthritis, Karies und Osteoporose.

Vor kurzem haben japanische Wissenschaftler aufgeklärt, dass bei häufigem Verzehr von Saira das Risiko einer Lebererkrankung signifikant sinkt.

Saira ist auch für die Gewichtsreduktion nützlich. Viele Frauen, die abnehmen möchten, ersetzen tierisches Eiweiß durch Fisch, der in Saira enthalten ist. Zudem eignet sich Saira hervorragend für Menschen, die eine kohlenhydratarme Ernährung verfolgen.

Gebratene Saira

So wählen und lagern Sie Saira richtig.

Um sicherzustellen, dass Saira keinen Schaden nimmt, müssen Sie wissen, wie man sie korrekt auswählt und lagert. Beim Fischkauf sollten Sie die Oberfläche sorgfältig prüfen: Frische Saira weist eine grünlich-bläuliche Schattierung auf. Ist der Fisch gelb gefärbt, deutet dies darauf hin, dass er mehrfach eingefroren und wieder auftaut wurde.

Wenn am Fisch Schleim vorhanden ist, deutet dies darauf hin, dass der Fisch nicht frisch ist und von Bakterien befallen wurde. Übrigens sollte auch an den Kiemen kein Schleim sein; beim frischen Fisch sind sie hellrot gefärbt.

Es stört auch nicht, wenn Saira riecht, solange nichts außer dem Fischgeruch wahrnehmbar ist.

Wenn Sie eingefrorene Saira gekauft und aufgetaut haben, müssen Sie sie reinigen: Entfernen Sie alle inneren Organe und waschen Sie den Bauchraum sorgfältig aus. Dies hilft erheblich, Infektionen durch Darmwürmer zu vermeiden.

Beginnen Sie erst nach der Zubereitung von Saira oder legen Sie sie zur langfristigen Lagerung in den Gefrierfach. Bewahren Sie Saira jedoch nicht zu lange im Gefrierschrank auf, da sie dadurch an Nährwert und Genussfähigkeit verliert.

Ob Beachten Sie Folgendes:

Laut WHO-Forschungen erhöht ein tägliches halbstündiges Handygespräch die Wahrscheinlichkeit einer Gehirntumor-Entwicklung um 40 %.


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