Lattichsalat

Lattichsalat: Ein gesundes und leckeres Gemüse, das zudem als dekoratives Element für festliche Gerichte dient.

Lattichsalat

Beschreibung des Lattichsalats

Der Lattich gehört zur Familie der Asteraceae. Sein Ursprung ist zwar unklar, doch wird angenommen, dass seine Vorfahren der wilde Lattich waren, der einst in Asien, Europa, Afrika und Amerika weit verbreitet war.

Die Kultur des Lattichs hat sich über Tausende von Jahren entwickelt. Bereits die Bewohner antiker Rom, Griechenlands und Ägyptens nutzten ihn intensiv als Nahrungsmittel. Heute zählt der Lattichsalat zu den am häufigsten angebauten Gemüsesorten und wird tatsächlich in allen Regionen unserer Erde kultiviert.

Der Lattichsalat weist eine Vielzahl von Sorten auf, die sich nach Blattgröße, -form und -farbe unterscheiden. Am weitesten verbreitet ist die Sorte „Krupnokatshanyj", während die italienische Sorte „Radischje" aufgrund ihres leicht bitteren Geschmacks als besonders lecker gilt. Auch die französische Sorte „Batavia" zeichnet sich durch einen pikanten Beigeschmack aus, und in Amerika erfreut sich die Sorte „Eisberg" großer Beliebtheit dank ihrer knackfesten Blätter.

Anwendung in der Kochkunst

Der Salat aus Lattich hat in der Kochkunst eine breite Verbreitung gefunden. Er wird roh verwendet, in verschiedene Gemüsesalate, Suppen und Saucen integriert sowie als Beilage für Fisch- und Fleischgerichte. Auch die Wärmebehandlung ist möglich; jedoch sollte beachtet werden, dass dabei ein Großteil der nützlichen Eigenschaften des Lattichsalats verloren geht.

Lattich wird oft einfach als Dekoration auf Tellern verwendet.

Den Salat sollte man ausschließlich frisch verwenden; daher ist es ratsam, ihn sofort nach dem Kauf zu verzehren. Wenn die Blätter welk sind und der Schnitt eine bräunliche Schattierung aufweist, deutet dies darauf hin, dass er nicht mehr genießbar ist.

Zudem ist es nicht empfehlenswert, abgeschnittene Salatblätter längere Zeit im Wasser liegen zu lassen, da sie sonst ihre nützlichen Eigenschaften und Vitamine verlieren. Bereiten Sie den Salat unmittelbar vor dem Servieren zurecht. Wird er längere Zeit in der Aufgussform belassen, verliert er an Festigkeit und nimmt eine unattraktive Beschaffenheit an.

Nährwert- und Kaloriengehalt von Lattichsalat

In 100 g Lattichsalat sind enthalten: 95 g Wasser, 1,6 g Kohlenhydrate, 1,36 g Eiweiß, 1,3 g Zellstoff, 0,6 g Asche und 0,15 g Fett. Zu den Vitaminen zählen Beta-Carotin, Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Cholin (B4), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Folsäure (B9), Ascorbinsäure, Vitamin E und Phyllochinon. Zu den Makroelementen gehören Phosphor, Natrium, Magnesium, Kalzium und Kalium sowie zu den Mikroelementen Selen, Kupfer, Mangan, Eisen und Zink.

Der Kaloriengehalt von Lattichsalat beträgt 15 kcal pro 100 g.

Nützliche Eigenschaften des Lattichsalats

Der Salat ist ein heil- und diätetisches Blattgemüse. Er wird empfohlen, ihn in eine diätetische Ernährung für ältere Menschen sowie für Personen aufzunehmen, die kürzlich eine schwere Krankheit hatten.

Die Blätter des Salats wirken entzündungshemmend, auswurffördernd, beruhigend und krampflösend. Die nützlichen Eigenschaften von Lattichsalat werden bei Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, Schlaflosigkeit, Atherosklerose, Tuberkulose, Hypertonie sowie Erkrankungen des Verdauungs-, Nervensystems und Urogenitalsystems eingesetzt.

Salat mit Lattichblättern

Der regelmäßige Verzehr von Salat senkt den Cholesterinspiegel im Blut und hilft, Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts zu vermeiden.

In der Volksmedizin wird Saft aus Lattich zur Verringerung nervöser Erregbarkeit sowie zur Linderung von Schlaflosigkeit eingesetzt; zudem stärkt ein Aufguss aus den Samen des Kopfsalats die Milchabsonderung bei stillenden Müttern.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Salat ist bei langdauernden akuten Enterokolitiden, Kolitiden sowie bei Harnwegserkrankungen und Gicht nicht empfehlenswert.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Wissenschaftler der Oxford University haben Studien durchgeführt, die zeigen, dass Vegetarismus das menschliche Gehirn schädigen kann, da er zu einer Verringerung seiner Masse führt; daher empfehlen sie, Fisch und Fleisch vollständig von der Ernährung auszuschließen.


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