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Lymphadenitis des Schienbeins

Die Lymphadenitis des Schienbeins ist eine Entzündung der Lymphknoten in diesem Bereich. Als eigenständige Erkrankung tritt sie äußerst selten auf; meist handelt es sich um einen Begleitbefund bei systemischen entzündlichen Prozessen. Die Infektion gelangt über das Blut oder durch offene Wunden an der Oberfläche in die Schienbein-Lymphknoten. Entzündung der Lymphknoten im Halsbereich – zervikal-lymphadenit

Hauptmerkmale der Lymphadenitis des Schienbeins:

  • Schmerzen und Indurationen im Halsbereich bei Palpation
  • Verschlechterung des Allgemeinbefindens
  • Fieber
  • Kopfschmerzen

Bei der akuten Form der Schienbein-Lymphadenitis bilden sich starke Eiterungen der Lymphknoten. Die chronische Lymphadenitis im Halsbereich wird bei jeder Erkältung oder Influenza beobachtet.

Schilddrüsenlymphadenitis: Ursachen

Ursachen einer Schilddrüsenlymphadenitis: lokalisierte oder disseminierte bakterielle Infektionen. Je nach Lokalisation der Quelle entzünden sich:

  • Submandibuläre Lymphknoten – sie sind bei Infektionen im Bereich des Mundes und Halses betroffen;
  • Retropharyngeale Lymphknoten: Sie werden durch Mikroorganismen des Nasopharynx infiziert.
  • Oberflächliche Schilddrüsenlymphknoten: Die Untersuchung der Entzündung benachbarter Hautbereiche.
  • Bei allen Formen der Schilddrüsenlymphadenitis manifestiert sich eine beidseitige generalisierte Entzündung – ausgelöst durch Pfeiffer-Drüsenfieber, Toxoplasmose, sekundäre Syphilis oder infiltrative Infektionen.

Eine rezidivierende Schilddrüsenlymphadenitis entwickelt sich in den betroffenen Gebieten infolge einer Lymphogranulomatose oder eines Immunitätsdefektes des Organismus.

Zu den Ursachen einer Schienbein-Lymphadenitis zählen folgende sich entwickelnde oder übertragene Erkrankungen sowie Pathologien:

  • Entzündungen des Nasopharynx.
  • Allergische Reaktionen verschiedener Art
  • Stoffwechselstörungen
  • Pathologien des Bindegewebes
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Alkoholismus
  • WIT-Infektion

Lymphadenitis des Schienbeins

Der Verlauf des lymphatischen Adenitismus bei Kindern ist florider als bei Erwachsenen, da das Immunsystem der Kinder nicht sofort in der Lage ist, eine Infektion zu bewältigen.

Die chronische Form des lymphatischen Adenitismus bei Kindern zeigt sich lediglich durch eine Lymphknotenschwellung im Halsbereich. Beim Abtasten sind sie kaum schmerzhaft oder gar nicht tastbar. Das Befinden und die Temperatur des Kindes bleiben normal.

Die akute Form des lymphatischen Adenitismus bei Kindern äußert sich durch folgende Symptome:

  • Das Fieber steigt auf Werte von bis zu 38 °C und darüber an.
  • Schlaf und Appetit sind beeinträchtigt.
  • Das Kind klagt über Kopfschmerzen sowie starke Schmerzen an den geschwollenen Lymphknoten.
  • Im Halsbereich bildet sich eine ausgeprägte Schwellung.
  • Bei Kleinkindern ist eine allgemeine Intoxikation des Organismus zu beobachten.

In diesem Fall ist es notwendig, unverzüglich zum Kinderarzt zu gehen, um die Ursache festzustellen und die Behandlung vorzuschreiben. Bei einer Intoxikation müssen die Maßnahmen nach ihrer Unterbrechung sofort eingeleitet werden.

Ein Ergebnis der Selbstheilung oder einer falschen Behandlung können schwere Komplikationen sein, die sich in späterer Entwicklung des Kindes manifestieren.

Akute Lymphadenitis des Schienbeins

Die akute Lymphadenitis ist eine recht ernste Erkrankung. Das Lymphsystem reagiert als erstes auf Infektionen, die den Organismus befallen, und signalisiert dies durch die Schwellung der Lymphknoten. Beim Verdacht auf Indurationen in den Lymphknoten ist es notwendig, die betroffenen Bereiche beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt sowie beim Zahnarzt untersuchen zu lassen. Die Entzündung der Lymphknoten im Bereich des Schienbeins entwickelt sich infolge:

  • Verschiedene Erkrankungen der Atmungsorgane wie Rachenentzündungen (HNO), Influenza, Mandelentzündung, Lungenentzündung oder Tuberkulose;
  • Erkrankungen mit schleichendem Verlauf in der Mundhöhle – Parodontitis, Karies, Gingivitis;
  • Das Vorhandensein von Krebsgeschwüren ist jedoch äußerst selten. Pneumonie – eine der Ursachen für Schienbein-Lymphadenitis bei Erwachsenen

Chronische Lymphadenitis: Die Behandlung

Die Behandlung der chronischen Lymphadenitis beginnt mit der Ermittlung der Grunderkrankung und dem Entfernen des Infektionsherdes. Nach einer Influenza, Angina oder HNO-Erkrankung kehrt das Lymphödem ohne medikamentöse Therapie meist spontan zur Norm zurück. In anderen Fällen kann der Arzt entzündungshemmende Präparate (z. B. Prednisolon, Deltasone, Medrol) verschreiben.

Bei schwereren Stadien mit Entzündung und Eiterung der chronischen Lymphknoten wird die Gabe von Antibiotika empfohlen. Die Wahl des Antibiotikums richtet sich nach dem Empfindlichkeitsspektrum des Erregers. Ist Tuberkulose die Ursache, muss die Behandlung unter stationären Bedingungen speziell antituberkulös erfolgen.

Um den Heilungsprozess der chronischen Lymphadenitis zu beschleunigen, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Verschiedene Formen der Physiotherapie: medikamentöse Elektrophorese, Galvanotherapie und UVT-Therapie.
  • Entzündungshemmende Salben.
  • Immunmodulierende Medikamente zur Wiederherstellung der Immunität: Immunstimulantien, Multivitamine sowie Präparate mit hohem Vitamin-C-Gehalt.
  • Ein reichliches Trinkregime sowie das Verbleiben des Patienten in Wärme, ohne Zugluft und Unterkühlung.

Sollte die Behandlung eines lymphadenitischen Prozesses keine Ergebnisse liefern und sich in den Lymphknoten eine Eiterung gebildet haben, ist eine chirurgische Intervention notwendig. Während des Eingangs wird das Abszessgewebe eröffnet, der Eiter entfernt und ein Drainagesystem angelegt.

Eine Behandlung von Lymphadenitis unter häuslichen Bedingungen nach Volksrezepten wird strengstens nicht empfohlen, da sie meist gefährlich ist. Lymphknoten dürfen weder erwärmt noch massiert werden, noch sollte Jodnetz aufgetragen werden. Die Anwendung von Tinkturen oder Umschlägen ist ausschließlich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zulässig.

Eine verspätete Behandlung einer Schienbein-Lymphadenitis kann zu Thrombophlebitis oder Sepsis führen.

Zur Prophylaxe sind elementare Hygieneregeln bei Wunden und Verletzungen, eine sorgfältige Beachtung des allgemeinen Gesundheitszustands sowie die Stärkung der Immunität erforderlich.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Wer von einem Esel fällt, hat mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Nackenbruch als jemand, der von einem Pferd fällt. Versuchen Sie jedoch nicht, diese Behauptung zu widerlegen.


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