Wesentliche Aspekte > Die Erkrankungen > Das Syndrom von Cushing

Das Syndrom von Cushing

Das Syndrom von Cushing fasst die Erkrankung zusammen, bei der eine große Menge an Symptomen entsteht, die infolge des Anstiegs der Konzentration der Glukokortikoide im menschlichen Organismus resultieren. Hauptsymptome des Cushing-Syndroms: Stamm-, Hals- und Gesichtsverfettung

Die Ursachen für das Entstehen des Syndroms von Cushing

  • Entzündliche Prozesse, die im Gehirn stattfinden (insbesondere aufgrund eines Hypophysentumors).
  • In einigen Fällen tritt in der postmenopausalen Phase bei Frauen eine Erkrankung auf.
  • Tumore der Nebennieren.
  • Tumore der Bauchspeicheldrüse, der Bronchien und der Lunge sowie des Mediastinums, was die Symptome des Syndroms von Cushing unvermeidlich nach sich zieht.

Während der Diagnostik dieser Erkrankung muss man daran denken, dass das Syndrom von Cushing eine große Menge krankhafter Zustände (Nebennierkrebs, basophiler Hypophysenadenomatose, ACTH-Erhöhung u.a.) umfasst. Zusätzlich dazu sollte der Patient mit dem Syndrom von Cushing eine Kontrolluntersuchung durchführen und auf die Einnahme von Präparaten verzichten, die Glukokortikoide enthalten (wie Prednisolon) oder ähnliche Medikamente, die zur Entwicklung der untersuchten Erkrankung führen können.

Nach der Klärung der Symptome des Cushing-Syndroms lässt sich nicht sofort feststellen, ob bei dem konkreten Patienten ein Nebennierenkrebs oder ein basophiler Hypophysentumor vorliegt. Häufig überwiegt bei Männern mit Nebennierenkrebs im Organismus das weibliche Hormon, während Frauen häufiger männliche Geschlechtsmerkmale entwickeln. Zudem ist zu beachten, dass in der Medizin auch Pseudo-Cushing-Syndrome existieren, die durch Depressionen oder chronischen Alkoholkonsum entstehen. Bei diesen Erkrankungen kommt es zur Funktionsstörung der Nebennieren, wodurch sie vermehrt Glukokortikoide produzieren und so die Symptome des Cushing-Syndroms auslösen.

Die Verbreitung

Das Cushing-Syndrom kann bei Kindern sowie in jedem beliebigen Lebensalter entstehen; jedoch tritt es am häufigsten bei Personen im Alter von 20 bis 40 Jahren auf. Bei Frauen ist diese Erkrankung etwa zehnmal häufiger als bei Männern.

Symptome des Cushing-Syndroms

Zu den häufigsten Symptomen gehören die Fettverteilung an Rumpf, Hals und Gesicht (Mondgesicht). Die Patienten entwickeln eine runde Körperform; Hände und Füße werden schlank, während die Haut übermäßig trocken wird und an bestimmten Stellen eine rot-bläuliche Färbung aufweist (insbesondere am Körper und im Brustbereich). Häufig treten Akrozyanosen auf, bei denen sich die Spitzen der Finger, Lippen und Nase blau verfärben. Die Haut wird dünner; durch sie werden Venen deutlich sichtbar (vor allem an Gliedmaßen und Brust), sowie Spannbänder am Bauch, Hüften, Beinen und Händen. An Reibungsstellen kann die Haut eine dunklere Schattierung entwickeln. Bei Frauen ist ein übermäßiger Haarausfall auf Körper und Gliedmaßen häufig zu beobachten.

Zudem kommt es zu einer konstanten Erhöhung des arteriellen Blutdrucks. Durch Kalziummangel im Organismus treten Skelettveränderungen auf, die sich in schweren Krankheitsformen durch Wirbelkörper- oder Rippenbrüche manifestieren. Der Stoffwechsel wird gestört, was zur Entwicklung eines Diabetes mellitus führt, der oft einer konventionellen Behandlung resistent ist. Bei den Patienten können zudem häufige Depressionen oder psychomotorische Unruhe beobachtet werden.

Zu den Symptomen des Cushing-Syndroms gehört auch eine Senkung der Kaliumkonzentration im Blut, während Hämoglobin, Erythrozyten und Cholesterinwerte signifikant ansteigen.

Das Cushing-Syndrom weist drei Entwicklungsformen auf: leicht, mittelgradig und schwer. Die Krankheit kann sich innerhalb eines Jahres oder halben Jahres (bei sehr raschem Verlauf) entwickeln oder über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren fortschreiten.

Diagnostik des Cushing-Syndroms

Das Cushing-Syndrom tritt bei Frauen zehnmal häufiger auf als bei Männern

  • Es wird die Cortisolmenge im Blut und im Urin bestimmt. Eine Analyse des Blutes zur Bestimmung der ACTH-Konzentration (insbesondere die nächtliche Erhöhung als aussagekräftigster Indikator) liefert wichtige diagnostische Hinweise.
  • Durch spezielle Untersuchungen wird die Quelle der vermehrten Hormonproduktion (Nebennieren oder Hypophyse) ermittelt; mittels Computertomographie des Schädels lässt sich ein Hypophysenadenom sowie eine Hyperplasie der Nebennieren feststellen, während Tumore der Nebennieren durch Tomographie oder Szintigraphie diagnostiziert werden.
  • Um eine mögliche bösartige Entwicklung der Nebennierenrinde auszuschließen, werden spezielle Tests unter Anwendung von Dexamethason, ACTH oder Metapyron durchgeführt.

Die Behandlung des Syndroms Cushing-Izenko.

  • Ist ein Symptom des Syndroms Cushing-Izenko auf einen pathologischen Zustand der Hypophyse zurückzuführen, so ist die einzige sinnvolle Lösung eine vollständige Entfernung der Hypophyse.
  • Wird bei einem Patienten ein Nebennierenadenom beobachtet, erfolgt die Behandlung des Syndroms Cushing-Izenko durch die Entfernung des Adenoms, einschließlich einer laparoskopischen Adrenalektomie; bei schwerer Krankheitsform wird chirurgisch beidseitig eine Adrenalektomie durchgeführt, was jedoch zu einem dauerhaften Nebenniereninsuffizienz führt, der nur durch eine entsprechende Therapie ein normaler Zustand wiederhergestellt werden kann.
  • Die laparoskopische Adrenalektomie wird nicht nur zur Behandlung des Syndroms Cushing-Izenko, sondern auch zur Beseitigung endokriner Erkrankungen eingesetzt, die auf Funktionsstörungen der Hypophyse oder Nebennieren beruhen und das Auftreten von Symptomen des Syndroms Cushing-Izenko verursachen können; heutzutage ist diese Operation weltweit weit verbreitet, und wenn eine chirurgische Intervention an der Hypophse nicht möglich ist, wird eine beidseitige laparoskopische Adrenalektomie durchgeführt.
  • Die Behandlung des Syndroms Cushing-Izenko bei Kindern und Erwachsenen richtet sich je nach konkretem Patientenfall nach dem Vorliegen eines Nebennierenkarzinoms; leichte bis mittelschwere Krankheitsformen werden mit einer Strahlentherapie behandelt, wobei bei fehlenden Ergebnissen dieser Methode eine Adrenalektomie oder die Gabe von Chlorthalidon sowie anderen medikamentösen Mitteln erfolgt.
  • Ein Ziel der konservativen Therapie ist die Wiederherstellung des Mineralstoff-, Eiweiß- und Kohlenhydrathaushalts; für die Behandlung des Syndroms Cushing-Izenko werden oft mineralokortikoide Präparate, Glykoside sowie blutdrucksenkende Mittel verordnet.
Ob Sie sollten wissen:

Das Hustenmittel „Terpinkod" ist einer der Marktführer bei den Verkäufen, nicht allein aufgrund seiner Heilwirkung.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt