Sklerotherapie

Die Sklerotherapie ist eine der Methoden zur Behandlung von Varizen und vaskulären „Sternchen". Sklerotherapie der Venen

Das Prinzip der Sklerotherapie besteht darin, dass die behandelte Vene durch Injektion eines sklerosierenden Lösungsmittels verschlossen wird, was zum Zusammenfallen und Verschluss der Venenwände führt. Anschließend wird nach der Sklerotherapie das Blut im betroffenen Bereich aus dem Venensystem umgeleitet; es fließt in kollaterale Venen weiter, die tiefer liegen und den sklerosierten Behälter umgehen.

Im Laufe der Zeit verschwindet die Vene vollständig und verwandelt sich in einen strukturellen Strang. Nach klinischen Studien zeigt die Sklerotherapie den beschriebenen kosmetischen und therapeutischen Effekt.

Vorbereitung auf die Sklerotherapie

Wie bekannt, stellen Varizen eine ständige Quelle für das Risiko der Thrombenbildung im Venensystem dar. Ein Blutpfropf kann den engen Lumen des Gefäßes verstopfen und die Blutversorgung lebenswichtiger Organe beeinträchtigen. Bei Patienten mit Varikose prädisponieren Besonderheiten der Struktur der Anschlussgewebe im Organismus, da gerade die Schwäche der Venenwände ein vorbestimmender Faktor für einen „Vorfall" (Hernie) ist.

Die Sklerotherapie führt in der Regel ein Phlebologe durch, der sich auf Erkrankungen der Venen spezialisiert hat. Ihm ist es wichtig, vor Durchführung des Eingangs zu wissen, welche Medikamente der Patient einnimmt. Besonders relevant sind hormonelle Präparate sowie Antithrombotika und andere Substanzen, die die Blutgerinnung beeinflussen. Einige dieser Medikamente müssen 1 bis 2 Tage vor dem Eingriff abgesetzt oder die Dosis reduziert werden, um blaue Flecken und Blutungen zu vermeiden.

Zwei Tage vor der Prozedur ist es notwendig, Alkohol und Tabak zu meiden. Experten empfehlen zudem, vor der Sklerotherapie keine Epilation durchzuführen. Zur Prozedur sollte mit sauber gewaschenen Beinen und bequemer Kleidung erscheinen.

Das Verfahren der Sklerotherapie

Die Sklerotherapie wird ohne Anästhesie durchgeführt, woraufhin sich der Patient sofort nach dem Eingriff nach Hause begeben kann.

Für die Durchführung der Venensklerotherapie werden sehr feine Injektionsnadeln oder Mikrokanülen verwendet, wodurch das Verfahren tatsächlich schmerzfrei ist. Die sklerosierenden Medikamente verfügen ebenfalls über eine schmerzlindernde Wirkung; sie gelten als sicher für den Einsatz, wobei gelegentlich die Einführung des Sklerosans in die Vene von einem leichten Brennen begleitet wird.

Manchmal führen bei der Durchführung der kompressiven Sklerotherapie Heillösungen in Form von Schaum ein – diese bietet eine große Auflagefläche an der Venenwand und ist damit ergebnisreicher.

In der Überleitungsphase der kompressiven Sklerotherapie liegt der Patient auf dem Rücken mit angehobenen Beinen.

Unmittelbar nach der Sklerotherapie massiert der Arzt die Haut über den behandelten Venensegmente, um den besten Kontakt des Medikaments zur Wand zu gewährleisten; daraufhin werden spezielle Kompressionsstrümpfe oder -hosen für das 24-Stunden-Tragen angelegt. Nach dem Eingriff ist es ratsam, 10 bis 20 Minuten zu gehen, damit sich die Heillösung besser in der Vene verteilt. Die Ärzte empfehlen das tägliche Gehen nicht weniger als eine Stunde und warnen vor der Übernahme einer sitzenden oder stehenden Haltung für längere Zeit. Vor und nach der Sklerotherapie

Nach den Erfahrungsberichten korrigiert die Sklerotherapie den kosmetischen Defekt des Varikoseleibens langfristig, oft sogar lebenslang. Wenn das vollständige Sklerosieren nicht gelingt, verringern sich die Krankheitserscheinungen dennoch erheblich; manchmal werden mehrere Sitzungen der Sklerotherapie erforderlich.

Die Nebenwirkungen der Venensklerotherapie

Manchmal tritt nach der Sklerotherapie ein Hautjucken an der Einstichstelle auf, welches gewöhnlich von selbst abklingt. Die Haut im Bereich des behandelten Varikoseleibens kann sich verdunkeln; helle bis braune Streifen können auf den Beinen manchmal über Jahre hinweg bestehen bleiben.

Wenn während der Behandlung Schuhe mit hohen Absätzen oder enger Passform getragen werden, kann es zu Schwellungen in den betroffenen Geweben kommen. Bei Nichtbeachtung der Anweisungen des behandelnden Arztes und bei Unterlassung des Tragens von Kompressionswäsche kann eine Thrombophlebitis (Entzündung der Venenwand) vorzeitig einsetzen.

Die komprimierende Sklerotherapie verhindert das Auftreten neuer variköser Venenerweiterungen nicht.

Ob Sie sollten dies wissen:

Die Leber ist eines der schwersten Organe unseres Körpers; ihr mittleres Gewicht beträgt 1,5 kg.


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