Das Solarium

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts ist die Bräunung in Mode gekommen. Sie verkörperte weibliche Schönheit, Reichtum und Mußiggang. Eigentlich diente diese Mode dazu, das Erscheinen im Solarium zu ermöglichen. Heute wird sogar im bescheidensten Sportklub oder Kosmetiksalon das Vorhandensein eines Solariums als obligatorisch angesehen. Ein Solarium ist ein elektrisches Gerät zur künstlichen Bräunung der Haut

Was ist ein Solarium?

Ein Solarium ist eine Anlage, die Strahlung erzeugt. Unter deren Wirkung beginnen Melanozyten, Melanin zu synthetisieren, wodurch sich die Haut bräunt. Die vom Solarium produzierte Strahlung entspricht praktisch der natürlichen Sonnenstrahlung. Solarien lassen sich in professionelle und häusliche Geräte einteilen. Der Hauptunterschied besteht darin, dass häusliche Solarien in der Regel nicht mehr als 24 Lampen besitzen.

Das Wichtigste ist: Wer das Bräunen im häuslichen Solarium wünscht, muss wissen, dass dies deutlich mehr Zeit erfordert als im professionellen Gerät. Die Leistung und die Anzahl der Lampen sind dort geringer. Insgesamt eignen sich häusliche Solarien jedoch ideal für Menschen, die lediglich eine leichte Verbesserung der Hautfarbe anstreben oder dem nach dem Winter vitaminmangelkranken Organismus etwas Gesundheit schenken möchten.

Moderne professionelle Solarien zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Steuerung der Strahlenröhren;
  • Eine große Anzahl an Lampen erlaubt es, das Bräunen buchstäblich in 5–10 Minuten zu erreichen;
  • Die Anwesenheit eines Lüfters ermöglicht es den Kunden, sich während der Bräunung zu kühlen;
  • Verschiedene zusätzliche Services (der mechanische Aufzug, das Radio mit eingebautem Tonbandgerät usw.)

Wie wird man im Solarium braun? Das Prinzip des Solariums ist sehr einfach: Je mehr Lampen vorhanden sind und desto stärker sie sind, desto schneller erhält der Kunde die Bräunung. Sehr leistungsstarke Solarien kommen für Kunden in Frage, bei denen eine schnelle Wirkung ideal ist. Jedoch sollte man sich daran erinnern, dass die Sitzung nicht länger als 10–15 Minuten dauern sollte. Beim ersten Besuch des Solariums ist es ausreichend, die Zeit auf 5–7 Minuten zu begrenzen. In Solarien mittlerer Leistung kann der Kunde etwas länger bleiben.

In letzter Zeit erfreuen sich Turbosolarien zunehmender Beliebtheit, da sie durch das Vorhandensein modernster Kühlsysteme ein erhöhtes Wohlbefinden bieten und das Risiko einer Überhitzung für den Kunden minimieren.

Der Mechanismus der Bräunung im Solarium ist recht einfach: Unter der Wirkung der Strahlung findet in der Haut die Synthese spezieller Zellen – Melanozyten, die das Pigment Melanin enthalten. Eine Hauptfunktion des Melanins ist der Schutz der Haut vor ultravioletter Strahlung. Je länger sich eine Person in der Sonne oder im Solarium aufhält, desto mehr neu gebildetes Melanin entsteht. Dadurch erscheint nach dem Solarium beim Kunden eine schöne bronzefarbene Schattierung der Haut. Um jedoch das Maximum an Wirkung zu erzielen, sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Wie erzielt man im Solarium eine optimale Bräunung?

Nach den Rezensionen sollte man unmittelbar nach dem Besuch des Solariums (des Bades, der Sauna) nicht duschen oder baden. Durch das Waschen wird der natürliche Schutzfilm der Haut entfernt, wodurch die Gefahr einer Verbrennung steigt. Zudem ist es nicht empfehlenswert, das Solarium mit feuchter Haut zu besuchen.

Vor dem Solarium-Besuch sollten keine Parfüme verwendet werden, da sie die Haut reizen können. Zudem ist der Einsatz jeglicher Kosmetik vor der Sitzung zu vermeiden, da Hormone, ätherische Öle und Farbstoffe in herkömmlichen Pflegeprodukten enthalten sind und die Entstehung unschöner Pigmentflecken hervorrufen können.

Außerdem sollten Sonnenschutzmittel nicht genutzt werden, die für eine Bräunung im Freien bestimmt sind. Dies kann zu einer fleckigen Bräunung führen. Es gibt spezielle Solarien-Kosmetika, die verwendet werden müssen; sie schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und sorgen für eine gleichmäßige sowie schöne Bräunung.

Nach den Rezensionen trocknet das Solarium das Haar aus und macht es brüchig; daher ist es ratsam, ein spezielles Kopftuch zu tragen. Um eine Austrocknung der Lippen zu vermeiden, kann man einen lippenpflegend Balsam verwenden, der vor ultravioletter Strahlung schützt.

Für die Augen müssen Sie spezielle Schutzgläser tragen, die Ihnen der Salon bereitstellt; geschlossene Augen bieten keinen zuverlässigen Schutz, da ultraviolettes Licht auch durch sie hindurchdringt und die Netzhaut des Auges schädigt. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten diese vor dem Solariumbesuch entfernt werden.

Auch die Brustwarzen benötigen Schutz; hierfür können spezielle Aufkleber verwendet werden oder die Brustwarzen einfach mit den Handflächen bedeckt. Wie man sich im Solarium richtig sonnt

Nach dem Solarium ist es ratsam, Gläser aus frischem Saft – etwa Mangos-, Möhren- oder Aprikosen-Saft – zu trinken, da diese Karotin enthalten, welches die Bräunung festigt und ihre Schönheit verbessert.

Nach dem Solarium können Sie sich duschen, eine feuchtigkeitsspendende Creme auf den Körper auftragen und sich erholen.

Basierend auf Rezensionen ist es nicht empfehlenswert, das Solarium häufiger als einmal täglich zu besuchen; bei Sonnenbrand sollten Sie bis zur vollständigen Wiederherstellung der Haut keine Solarium-Besuche mehr durchführen.

Nun wissen Sie, wie man im Solarium eine Bräunung erzielt, und können sich sicher für eine schöne, gleichmäßige Bräunung ohne Schaden für den Organismus entscheiden.

Kontraindikationen zum Solarium

Bevor Sie sich für die künstliche Bräunung entscheiden, sollten Sie daran erinnern, dass es eine Reihe von Kontraindikationen für das Solarium gibt.

Es ist beispielsweise nicht empfehlenswert, während der Menstruation ins Solarium zu gehen, da dies das Risiko einer Blutungsverstärkung und einer Verschlimmerung von Schmerzen erhöhen kann.

Ein Besuch im Solarium sollte vermieden werden, wenn Sie unter Antibiotika (insbesondere lichtempfindlichen), Psychopharmaka oder hormonellen Therapien leiden; zudem gilt dies bei onkologischen Erkrankungen wie Endometriose, Mastopathie oder Myom-Knoten.

Eine absolute Kontraindikation für den Solariumgebrauch ist die Schwangerschaft und das Stillen, das Vorhandensein zahlreicher Muttermale sowie Hauterkrankungen wie Naevi oder Dermatitis.

Ein Besuch im Solarium sollte bei Bronchialasthma, offener Tuberkulose, Erkrankungen der Schilddrüse, Nieren und Leber sowie des kardiovaskulären Systems vermieden werden. Dies gilt insbesondere auch bei erhöhter Lichtempfindlichkeit.

Ob Bitte beachten Sie: Eine absolute Kontraindikation für den Solariumgebrauch sind Schwangerschaft und Stillzeit, das Vorhandensein zahlreicher Muttermale sowie Hauterkrankungen wie Naevi oder Dermatitis.

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehr als ein Glas Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.


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