Sporysch

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Ab 50 Rubel

Sporysch – eine krautartige Pflanze aus der Familie der Flockenblumengewächse Sporysch ist eine Graspflanze, die überall wächst: in Parks, an Straßenrändern von Wegen, an Flussufern sowie in Höfen und Gärten. Die verbreiteten Namen für diese Pflanze sind Gras-Murawa und Vogelbergbewohner.

Das Gras enthält Zellstoffe sowie stickstoffhaltige Substanzen und Mineralien wie Kalzium, Silizium, Phosphor, Zink und Mangan; zudem Karotin (das Antisterilitätsvitamin), Mit, Zu, Flavonoide, Glykoside, organische Säuren, Wachs, Harz und Zucker.

Die nützlichen Eigenschaften von Sporysch.

Das Interesse an der Medizin liegt in den Stielen der Pflanze; sammeln Sie diese, wenn Sporysch blüht. Das Gras ist im Schatten besser zu trocknen und sollte auf Dachböden oder in Papierpackungen bzw. Säcken aus natürlichen Materialien über drei Jahre gelagert werden.

Es sind folgende Heileigenschaften von Sporysch bekannt: harntreibend, gallenlösend, krampflösend, tonisierend, entzündungshemmend und schweißtreibend. Die Pflanze hilft, Konkreta und Sand der Gallenblase sowie der Nieren auszuleiten und fördert den Stoffwechsel.

Anwendung von Sporysch.

Sporysch wird bei Gelbsucht eingesetzt, die sich durch die Bildung von Gallensteinen in der Gallenblase entwickelt hat; ferner bei Nierenerkrankungen, die durch Wassergeschwülste verursacht wurden.

Botanische Illustration von Sporysch Die Anwendung von Sporysch.

Sporysch wird aufgrund seiner Eigenschaften bei Gicht eingesetzt, die durch Störungen des Salzaustauschs sowie bei Fettgewebsveränderungen (Verfettung) verursacht werden; ferner bei Nierenerkrankungen.

Spülungen mit einem warmen Aufguss des Grases sind bei Schleimhautentzündungen im Mund indiziert; vergleichbare Anwendungen wirken zudem heilsam gegen Heiserkeit.

Eine weitere Eigenschaft von Sporysch ist die blutstillende Wirkung: Das Mittel wird bei Frauen eingesetzt, um postabortale oder postpartale Blutungen sowie reichliche Menstruationen und innere oder äußere Blutungen zu reduzieren. Der Sud kann zudem für Bäder zur Spülung verwendet werden.

Sporysch wirkt therapeutisch bei Unfruchtbarkeit, sofern diese nicht auf psychischen Faktoren beruht. Die Pflanze fördert die Muskelarbeit des Uterus und verbessert die Sauerstoffversorgung des Organismus.

Zur Behandlung der Unfruchtbarkeit wird ein Aufguss aus frischem oder getrocknetem Sporysch-Gras hergestellt: Ein Glas Gras mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen und das abgeseibte Getränk einnehmen. Während der Therapie sollten andere Getränke ersetzt werden. Es bestehen keine zeitlichen Beschränkungen für die Anwendung; eine Einnahme ist jedoch bis zum Eintritt der Schwangerschaft möglich. Ein Hauptkontraindikationsmerkmal stellt die Förderung des Auswurfs dar, was bei schwangeren Frauen vermieden werden muss.

Die alkoholische Tinktur der Pflanze ist wirksam bei Durchfall, Dysenterie, Gastritis sowie Magenstörungen und -geschwüren (SCHKT), Lebererkrankungen und Gallenblasenerkrankungen; zudem wird sie auch beim Diabetes eingesetzt.

Die äußerliche Anwendung von Sporysch ist wirksam bei nicht heilenden Wunden, Verletzungen, Geschwüren, Brandwunden, Tumoren und Furunkeln: Die Behandlung erfolgt durch feuchte Kühlverbände, Waschen oder Baden mit dem Sud; das frische Gras kann alternativ direkt auf die betroffene Haut aufgelegt werden.

Die Pflanze wirkt bei nervöser Abmagerung, Neurasthenie und Schwäche, stärkt nach langwierigen Erkrankungen, unterstützt die Senkung des Blutdrucks, lindert rheumatische Krämpfe und Kopfschmerzen; der Sud ist für ältere Menschen als Getränk geeignet.

Zur Zubereitung: 250 ml kochendes Wasser mit einem Esslöffel Gras übergießen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Den Sud dreimal täglich nach dem Essen einnehmen.

Zur Herstellung der alkoholischen Tinktur: Das Gras im Verhältnis 1:10 mit 70-prozentigem Spiritus übergießen, 24 Stunden bei Wärme ziehen lassen und anschließend abseihen. Die Tinktur wird in einer Dosierung von 10 bis 20 Tropfen, dreimal bis viermal täglich vor dem Essen, gemischt mit Wasser eingenommen.

Kontraindikationen für Sporysch: Schwangerschaft, Stillzeit sowie akute Leber- und Niereninsuffizienz.

Neben der Schwangerschaft sind als Hauptkontraindikationen ein gesenkter Blutdruck sowie Thrombophlebitis zu nennen. Das Trinken des Suds ist bei Gastritis, Magengeschwüren und erhöhtem Säuregehalt des Magensafts unerwünscht; Präparate aus der Pflanze sollten bei Glomerulonephritis mit Vorsicht eingesetzt werden.

Bei Langzeitanwendung von Sporysch muss regelmäßig die Blutgerinnung überprüft werden.

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