Die Mundentzündung ist eine Infektion der Schleimhaut der Mundhöhle.
Der Begriff „Mundentzündung" leitet sich vom griechischen Wort für „Öffnung" ab, das in der Übersetzung als „Mundhöhle" bezeichnet wird.
Die Mundentzündung kann eine eigenständige Infektion sein; in einigen Fällen tritt sie jedoch auch als eines der Symptome anderer Erkrankungen auf. So muss bei Krankheiten wie dem Windpox, der Adenovirusinfektion sowie bei bestimmten Blutkrankheiten die Schleimhautinfektion als ein Merkmal der Haupterkrankung bewertet werden.
Die Mundentzündung ist keine ansteckende Krankheit; jedoch wird sie beim Herpes (einer hochansteckenden Erkrankung) als Infektion der Schleimhaut eines ihrer Symptome betrachtet.
Die Mundentzündung tritt häufig auf, insbesondere im Kindesalter. Sie muss von Leukoplakie unterschieden werden, bei der eine charakteristische lokale Verdickung und Verhornung des Epithels vorliegt.
Wird die gesamte Schleimhaut des Mundes betroffen, so spricht man von einer Mundentzündung. Ist jedoch das Defizit der Schleimhaut nur auf einem bestimmten Abschnitt lokalisiert, wird die Infektion nach diesem Namen bezeichnet: So heißt eine Entzündung auf der Zunge Glossitis und auf der Lippe Cheilitis; auf dem Gaumen liegt sie als Palatitis vor.
Nach der Ätiologie kann eine Mundentzündung viralen, bakteriellen, pilzlichen, traumatischen oder allergischen Ursprungs sein; nach den charakteristischen Symptomen werden sie in katarale, ulzeröse und aftöse Formen unterteilt.
Zu den Mechanismen der Entstehung und den Ursachen von Mundentzündungen gibt es viele Meinungen, doch das einheitliche Schema ihrer Ätiologie (die Pathogenese) bleibt bis heute unklar. Die Rolle des Immunsystems bei der Entstehung von Infektionen ist hingegen gut erforscht: Bei Kontakt mit unbekannten Fremdstoffen kann die lokale Immunität diese nicht identifizieren, was zu einer Aktivierung der Leukozyten (Schutzmechanismen) und zur Entzündung der Schleimhaut führt. Bei geschwächter Immunität tritt eine Mundentzündung regelmäßig wieder auf.
Auslösende Faktoren für das Auftreten von Mundentzündungen sind unter anderem Störungen des mikrobiellen Gleichgewichts in der Mundhöhle, die Aktivierung bedingt pathogener Pilze (Candida), Erkrankungen des Verdauungstraktes wie Gastritis oder Kolitis sowie Helmintheninvasionen, welche primär eine Dysbiose im Mund hervorrufen.
Eine Mundentzündung bei Erwachsenen kann ein Symptom systemischer Erkrankungen sein, beispielsweise kardiovaskulärer Störungen oder Stoffwechselstörungen.
Begleitumstände einer Mundentzündung sind Verbrennungen, mechanische Verletzungen der Mundschleimhaut sowie stomatologische Probleme (einschließlich Zahnstein und Prothesen mit unpassendem Sitz).
Das klinische Bild einer Mundentzündung bei Erwachsenen und Kindern ist weitgehend ähnlich; entscheidend für die Diagnosestellung sind die Beschwerden des Patienten sowie das makroskopische Aussehen der Veränderungen in der Mundhöhle.
Schmerz und Dyskomfort stellen die häufigsten und unangenehmsten Symptome dar; sie treten bereits bei kataralen Prozessen mit sichtbaren Rötungen oder bei ulzerösen Formen (Aphthen) auf. Der Schmerz verstärkt sich beim Essen, insbesondere bei grobem, sehr scharfem, heißem oder saurem Futter.
Die Mundschleimhaut wird ödematös und hyperämisch; als Symptom der Entzündung kann sie weißlich, gelblich oder bräunlich verfärbt sein, manchmal begleitet von unangenehmem Geruch. Dies ist auf eine Verminderung der schützenden und reinigenden Eigenschaften des Speichels zurückzuführen. Das Zahnfleischgewebe wird labil, leicht verletzlich und blutend; zudem nimmt die Speichelproduktion zu (Hypersalivation).
Die Geschwürmundentzündung verläuft bei Kindern schwerer als bei Erwachsenen; meist wird hier ein Übergang aus der kataralen Form in die Geschwürform beobachtet, wenn die Behandlung nicht rechtzeitig begonnen wurde. In diesem Fall können auf der Schleimhaut der Mundhöhle einzelne oder multiple Defekte in Form von Aphthen festgestellt werden.
Wenn die Ränder der Aphthen mit einem hellroten Saum etwas angehoben sind und sich am Grund eine Überwucherung gebildet hat, wobei die Infektion als mehrere Linsenkernchen erscheint, wird diese Mundentzündung als aphthös bezeichnet. Die Erkrankung bei Kindern kann von Fieber, starken lokalen Schmerzen und einer Verschlechterung des allgemeinen Befindens begleitet sein.
Vor allem muss man bei der Behandlung der Mundentzündung den unmittelbaren Grund entfernen, der es herbeirief, wenn es möglich ist, es ist (zum Beispiel, beim Zahnstein, die kranken Zähne) endlich. In die Nahrung kann man nur die warme, mechanisch schonende Nahrung anwenden, um die entzündete Schleimhaut möglichst wenig zu verletzen.
Für die Desinfektion der Mundhöhle werden mehrere Anwendungen pro Tag empfohlen. Als Antiseptika können dabei Kamillen- oder Ringelblütenaufgüsse in warmer Lösung, eine 0,05 %ige Wasserlösung von Chlorhexidin oder Miramistin sowie eine blassrosa Kaliumpermanganatlösung eingesetzt werden.
Aphthen heilen gut aus, wenn sie mit einer verdünnten 3 %igen Wasserstoffperoxidlösung behandelt werden. Bei viralen Mundentzündungen bei Erwachsenen und Kindern können Interferonlösungen lokal bis zu vier- oder sechsmal täglich angewendet werden. Bei spezifischen Prozessen wie Syphilis oder Tuberkulose ist die Anwendung ätiotroper antibakterieller Präparate erforderlich.
Bei der Geschwürmundentzündung bei Kindern ist es wichtig, den Schmerzfaktor zu lindern; daher werden häufig zusätzlich lokale Anästhetika (zum Beispiel Kamistad, Kalgel oder Cholissal) verschrieben.
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