Eine Geschwulst, in deren Innerem sich verschiedene Gewebe befinden – manchmal fremd für das betreffende Organ –, wird als Teratom bezeichnet; dieser Begriff leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet „die ungeheure Geschwulst". Aufgrund dieses abschreckenden Namens kann die Erkrankung Zähne, Haare, Augen, Knochen, Sehnen-, Muskel-, Nervengewebe sowie epitheliale Gewebe und andere Organe umfassen.
Aus diesem Grund kann sich das Teratom aus embryonalen Zellen entwickeln und in jedes beliebige Gewebe des menschlichen Organismus verwandeln. Der komplexeste Aufbau findet bei jenen Teratomen statt, die sich bereits zu Beginn der Embryonalentwicklung bilden. Bildet sich die Geschwulst hingegen später, wenn der Keim des Organs oder des Gewebes bereits gebildet ist, so ähnelt sie in ihrer Zusammensetzung dem normalen Bestand.
Die Erkrankung tritt meist im Kindes- oder Jugendalter auf. Häufig bildet sich das Teratom in den sexuellen Drüsen: in den Eierstöcken bei Frauen und in den Hoden bei Männern. Bei Kindern entwickelt sich vor allem ein chorioepitheliales Teratom in der Kreuzbein-Wirbelsäulen-Region. Viel seltener wird die Geschwulst in anderen Organen lokalisiert. In allen Fällen ist eine chirurgische Entfernung des Teratoms angezeigt.
Teratome können sowohl gutartig als auch bösartig verlaufen.
Eine Chromosomenabnormalität der Zellen führt zur Bildung der Geschwulst. Je nachdem, welche Abweichung von der Norm vorliegt, unterscheidet man unreife und reife Teratome.
Das Vorhandensein in der Geschwulst von Geweben, deren Identifizierung erschwert ist, zeugt von der Unreife des Teratoms; meist verläuft diese Form bösartig. Im reifen Teratom werden die Elemente menschlicher Gewebe deutlich erkennbar: nervöses, Muskel-, Bindegewebe oder Fettgewebe.
Reife Teratome unterscheiden sich von unreifen nicht nur im Aussehen, sondern auch in charakteristischen Größenmerkmalen; so kann ein reifes Hodenteratom bei Männern maligne Eigenschaften annehmen, während ein reifes Ovarialteratom bei Frauen meist gutartig ist.
Reife Teratome gliedern sich in zystische und solide Formen: Zystische Tumoren weisen große Ausmaße auf, unter einer glatten Oberfläche befindet sich der trübe Inhalt einer oder mehrerer Höhlen, die Knorpel-, Zahn- oder Haarfragmente enthalten können.
Solide reife Teratome stellen dichte Formationen verschiedener Ausmaße dar; ihre Oberfläche kann sowohl glatt als auch knotig sein. Diese Tumoren sind heterogen aufgebaut und enthalten im Inneren Gewebe unklarer Herkunft sowie kleine Zysten mit Schleim oder Liquor.
Nach der Konsistenz lassen sich dichte Teratome unterscheiden, die ausschließlich aus solidem Gewebe bestehen, von zystischen Teratomen, bei denen auch Liquor vorhanden ist.
Typische Symptome treten meist bei malignen Verläufen oder bei Tumoren mit erheblicher Größe auf; in den übrigen Fällen bleibt der Zustand der Patientinnen oft unbeeinflusst, das Teratom wird lange Zeit als „nicht spürbar" wahrgenommen. Bei soliden Tumoren mit großen Ausmaßen zeigen sich Symptome, die für Kompression oder Verdrängung von Organen charakteristisch sind: so können beim Ovarialteratum Beschwerden hinter dem Brustbein und bei Lungen-Teratom Atemnot auftreten.
Beim Ovarialteratom können periodisch Klagen über Schweregefühl im Unterbauch auftreten; erfolgt ein Torsionsversagen des Zystenstiels, ähnelt die Symptomatik der Klinik eines akuten Bauches. Ein Hodenteratum ist visuell als Vergrößerung des Hodens erkennbar; das Auftreten von Schmerzen deutet auf einen Übergang in den malignen Prozess hin.
Bei Kindern lokalisiert sich der Tumor häufig im Bereich des Kreuzbeins, des Steißbeins oder des kleinen Beckens. Ein Steißbein-Teratom kann verschiedene Ausmaße und Formen annehmen; große Formationen behindern die normalen Lebensfunktionen des Kindes, da sie Harn- und Stuhlakt beeinträchtigen. Angeborene Teratome treten nicht selten auf und schädigen die intrauterine Entwicklung stärker als früher angenommene Steißbein-Teratome; nach der Geburt sind Defekte des weichen Gewebes sowie Skelettbeschädigungen auffällig.
Die Behandlung von Teratomen beliebiger Formen erfolgt ausschließlich operativ; bei Torsion des Zystenstiels eines Ovarialteratoms wird die Operation in einer speziellen Reihenfolge durchgeführt. Das Ausmaß der chirurgischen Intervention richtet sich nach den Tumorausmaßen, dem Alter des Patienten, der Lokalisation und bestehenden Begleiterkrankungen.
Bei Mädchen und jungen Frauen erfolgt die Entfernung des Teratoms im Rahmen der Organinfektionen des kleinen Beckens unter Vorbehalt einer Teilresektion der Eierstöcke; bei Frauen in der Menopause wird hingegen eine vollständige Ovariektomie mit beiden Anhängseln durchgeführt.
Aufgrund der Neigung zum Übergang in die bösartige Form und zur Metastasierung in die Lymphknoten erfolgt die Behandlung des Hodenteratoms nicht nur durch die Geschwulstentfernung, sondern auch unter Anwendung einer Strahlentherapie gleichzeitig mit der Gabe von Chemotherapeutika. Dieses komplexe Vorgehen wird auch bei anderen Lokalisationen von Teratomen angewendet, wenn sie mit anderen Tumoren kombiniert sind oder eine maligne Entartung aufweisen.
Die Prognose ist meist günstig, hängt jedoch maßgeblich davon ab, an welcher Stelle sich der Tumor gebildet hat und ob die Behandlung rechtzeitig und adäquat erfolgte. Das Teratom, dessen Verlauf durch einige Krebsarten erschwert wird, verläuft ungünstiger; selbst die vollständige Entfernung des Teratoms und anderer Bildungen garantiert in solchen Fällen nicht die Heilung.
Im Bemühen, den Patienten zu retten, übertreiben Ärzte oft. So hat beispielsweise der Chirurg Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen nach der Entfernung von Neubildungen durchgeführt.
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